Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
Espresso der Extra-Klasse


ITS | Jahn | Tjaereborg


Hotelsuche in 
 

Online-Casinos auf dem Vormarsch

Europa
07.11.2016
Von Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Europäische Union: Liberalisierung für Online-Casinos
Ein andauerndes und regelmäßig diskutiertes Thema ist der Konflikt zwischen dem Recht des souveränen Nationalstaates und den geltenden supranationalen Richtlinien der Europäischen Union. Auch im Sektor des legalen Glücksspiels im Internet treffen unter anderem in Deutschland widersprüchliche Gesetze aufeinander. Die Folge sind rechtliche Grauzonen, die von den Anbietern oftmals ausgenutzt werden. Die EU fordert daher eine Liberalisierung für Online-Casinos, um die Kontrolle über den extrem lukrativen Markt zu behalten.
Galerie
Die beiden Türme des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg. Die EU-Richtlinien zum Glücksspiel und der deutsche Glücksspielstaatsvertrag vertragen sich nicht. Die Folge sind rechtliche Grauzonen, die von zahlreichen Anbietern ausgenutzt werden.

Länder mit sesshaften Glücksspielunternehmen

Das steigende Angebot an Online-Casinos beruht zum einen auf der stetig wachsenden Beliebtheit für Sportwetten und Casino-Spiele im Internet, zum anderen auf den EU-Regulierungen, die es den Anbietern ermöglichen, ihren Standort selbst zu wählen. So kann das Glücksspiel online in jedem EU-Land geltend gemacht und angeboten werden.

Staatliche Regulierungen, wie es in Deutschland mit dem Glücksspielstaatsvertrag der Fall ist, werden umgangen. Zwar müssen die Anbieter strenge und regelmäßige Kontrollen sowie Lizenzierungsverfahren der Europäischen Union meistern, großen Einfluss haben aber auch die nationalen, beziehungsweise lokalen Richtlinien am Standort.

Deshalb sollte man sich über die jeweiligen Gesetzgebungen an dem Standort des ausgewählten Online-Casinos informieren, schließlich können einige Lizenzen auch bestimmte Einschränkungen mit sich bringen. Um spätere Probleme beim Service oder mit Auszahlungen zu vermeiden, ist eine gründliche vorherige Prüfung der Rahmenbedingungen zu empfehlen.

Die größten Glücksspielanbieter und ihr Firmensitz im Überblick (Quelle: spielhallen.com):
  • Alderney: BGO Casino, NetBet Casino
  • Belgien: Winner Casino, Antigua & Barbuda, NetBet Casino
  • Costa Rica: Casino Sieger
  • Curacao: 7Red Casino, Casino X, LimoPlay Casino, Mandarin Palace Casino, Riviera Play Casino
  • Gibraltar: 32Red Casino, 777.com Casino, Eurogrand Casino, Mansion Casino, William Hill Casino
  • Großbritannien: Bet-at-home Casino, Bet365 Casino, Betsafe Casino, Casino Room, Fruity Casa Casino
  • Isle of Man: Platin Casino, SunMaker Casino
  • Malta: Casino Heroes, Guts Casino, Interwetten Casino, Jackpot City Casino, LuckyDino Casino
  • Schleswig-Holstein in Deutschland: Betfair Casino, Betway Casino, QueenVegas Casino, Tipico Casino, Unibet Casino
  • Zypern: Eat Sleep Bet Casino, Gratorama Casino, LimoPlay Casino, Playamo Casino.

Veraltete Gesetzgebung in Deutschland
Geltendes Gesetz in Deutschland bezüglich des legalen Glücksspiels im Internet ist der Glücksspielstaatsvertrag von 2012. Dieser wurde mit Ausnahme von Schleswig-Holstein von allen Bundesländern unterzeichnet. Er reguliert den deutschen Glücksspielmarkt, hält an der Monopolisierung von Teilen des Lotteriewesens fest und ermöglicht es erstmalig einer begrenzten Anzahl von privaten Anbietern, Zutritt zum Sportwettenmarkt zu erhalten.

Ansonsten bleibt der Glücksspielsektor in staatlicher Gewalt. So sind private Anbieter von Online-Casinos nicht erlaubt und brechen deutsches Gesetz, wenn sie ihre Dienste in Deutschland anbieten. Lediglich staatlich lizensierte Spielbanken dürfen auch ein Online-Angebot besitzen.

Die Entwicklung des Glücksspiels im Internet wurde im Allgemeinen von der deutschen Regierung maßlos unterschätzt. Die Ausmaße des Wachstums wurden in der Vergangenheit völlig unzureichend prognostiziert. Die Problematik mit den Online-Casinos besteht deshalb aktuell hauptsächlich aus zwei Gesichtspunkten:

  • Kein einheitliches Gesetz
Da Schleswig-Holstein den Glücksspielstaatsvertrag nicht unterzeichnet und anerkannt hat, bot sich die Gelegenheit für Online-Casinos, eine der hart umkämpften Lizenzen im nördlichsten Bundesland zu ergattern. So konnten einige Anbieter völlig legal auf dem deutschen Markt Fuß fassen. Und auch wenn Schleswig-Holstein den Glücksspielstaatsvertrag oder veränderte deutsche Richtlinien zukünftig anerkennen sollte, sind die meisten Lizenzen auf viele Jahre ausgestellt worden und somit auch zukünftig gültig.

  • Widersprüchliche EU-Richtlinien
Laut den EU-Regelungen ist Online-Glücksspiel gesetzeskonform, solange die strengen Auflagen eingehalten und regelmäßig von unabhängigen Instanzen kontrolliert werden. Voraussetzung für eine gültige Lizenz sind demnach nur ein Sitz in der Europäischen Union sowie die Erfüllung jeglicher von der EU gestellter Auflagen. Sind diese erfüllt, darf der Anbieter online in jedem Land der Europäischen Union tätig werden. Dies widerspricht teilweise der nationalen Rechtsprechung, wie es in Deutschland der Fall ist.

Die durch die widersprüchlichen Gesetzgebungen entstandene Grauzone wird von den Anbietern von Online-Casinos gnadenlos ausgenutzt. Bei jährlichen Einnahmen von rund 15 Milliarden Euro, Tendenz steigend, ist der harte Kampf um den Markt verständlich.

Die EU-Kommission fordert daher von allen EU-Mitgliedsstaaten eine Liberalisierung des Marktes. Die Umsatzmöglichkeiten wurden von verschiedenen Ländern wie Spanien, Italien, Frankreich und Großbritannien bereits erkannt und die Voraussetzungen für Glücksspielanbieter im Internet geschaffen.

Da die Lizenz der EU für die Legalität der Online-Casinos entscheidend ist, ziehen viele Staaten bei der Liberalisierung des Marktes mit, um die Vorteile durch im Land ansässige Online-Casinos, beispielsweise im Bereich der Steuergenerierung, zu nutzen. Deutschland verweigert sich aktuell noch der Entwicklung. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Bundesländer sich bisher auf keine gemeinsame Reform einigen konnten. So sind auch Alleingänge wie vom Bundesland Schleswig-Holstein nicht verwunderlich.

Für den Spieler hingegen liegt das Hauptaugenmerk allerdings auf den Bereichen Seriosität und Sicherheit. Die strengen Regularien und Auflagen der EU in den Bereichen technische Sicherheit, finanzielle Ausstattung sowie zuverlässige und transparente Ein- und Auszahlungen gewähren den Nutzern von Online-Casinos auch zukünftig eine rechtliche Absicherung und Schutz vor Betrug und Abzocke.

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Berlin (dpa) - Tausende Menschen sind in Berlin zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge für die europäische Idee auf die Straße gegangen. 4000 Teilnehmer folgten nach Angaben der Veranstalter am Samstag dem Aufruf verschiedener Vereine und
Rom (dpa) - So viel Symbolik musste sein: EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat die Erklärung zum 60-jährigen Jubiläum der Römischen Verträge am Samstag mit einem historischen Füllfederhalter unterschrieben. Es handle sich um jenen
Minsk (dpa) - Anlässlich landesweiter Demonstrationen in Weißrussland sind nach Angaben einer Nichtregierungsorganisation mindestens 57 Menschen festgenommen worden. Spezialeinheiten hätten am Samstag das Büro der Organisation Wjasna in der
London (dpa) - Die EU-feindliche Ukip-Partei in Großbritannien hat ihren einzigen Angeordneten im britischen Parlament verloren. Douglas Carswell kündigte am Samstag an, er werde die Partei verlassen. «Ukip, meine Partei, die 1993 gegründet
Bukarest (dpa) - Etwa 2000 rumänische Polizisten haben am Samstag vor dem Sitz der Regierung in Bukarest und vor dem Innenministerium für höhere Löhne demonstriert. Die Demonstranten begründen ihren Unmut damit, dass ihre Bezüge nicht aufgrund
Rom (dpa) - EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker sieht in der Rom-Erklärung ein gutes Startsignal für eine Diskussion über die Zukunft der Staatengemeinschaft. Juncker sprach am Samstag in Rom von «Aufbruchstimmung», weil es zu keiner
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Gelsenkirchen (dpa) - Nach nur eineinhalb Jahren kehrt Fußball-Profi Junior Caicara dem FC Schalke 04 wieder den Rücken und schließt sich dem türkischen Erstligisten Medipol Basaksehir FK an. Der Revierclub teilte am Montag mit, dass er sich mit
Allende no se rinde mierda - Allende ergibt sich nicht, Scheiße." Das waren Salvador Allendes letzte Worte, ehe er im Gefecht mit den von der CIA unterstützten Putschisten den Freitod wählte. Der Moment, als der Amberger Siegfried
Die schönsten, größten und besten Casinos in Europa bieten für jeden Geschmack etwas. Ein edles Ambiente, ausgefallene Slotspiele und aufregende Tischspiele gepaart mit ausgefallenen Bars und Restaurants, Konzerten und Multimedia-Shows. Die
Sie lieben Orgeln? Dann sollten Sie diese Orgeln Europas kennen - wenn schon nicht live, dann zumindest die folgenden Videos. Die Silbermann-Orgel in Freiberg, Deutschland Die Clicquot-Orgel in Poitiers, Frankreich Die Ladegast-Orgel in
Das UNESCO-Komitee für die Bewahrung des immateriellen Kulturerbes reihte vor kurzem auf seiner auf der indonesischen Insel Bali abgehaltenen Sitzung den stummen Reigen aus dem Dalmatinischen Hinterland - „Nijemo Kolo“ und den witzigen
Das einzige, was Obelix zur Schweiz einfiel: "Flach und nass". Asterix-Fans wissen, warum das so ist. Der große Dicke mit der Streifenhose hat die Schweiz einfach verschlafen. Auch wenn wir heute wissen, dass die Schweiz alles andere als
Wetter

Wien


(25.03.2017 16:32)

3 / 13 °C


26.03.2017
3 / 11 °C
27.03.2017
2 / 13 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Artikel - 60 Jahre Rö ...
Agenda - The Week Ahea ...

Afghan Security Forces ...
Air Strikes Kill At Le ...

Schulz macht vor Koali ...
Familie sorgt sich um ...

Krimitipp: Die Montez- ...
Ulrich Noethen bringt ...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

banner

banner

banner

banner

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum