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Noch vier Leichen in der «Costa Concordia» gefunden
Italien
22.02.2012
Giglio/Rom (dpa) - Bergungsteams haben am Mittwochnachmittag
weitere vier Leichen im überfluteten Teil der gekenterten «Costa
Concordia» gefunden. Das berichtete die italienische
Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch unter Berufung auf Informationen
aus dem Umfeld des Krisenstabes. Die vier Leichen seien nicht weit
entfernt von den am Vormittag gefundenen vier Toten gesichtet worden.
Sieben Passagiere und Crewmitglieder des Kreuzfahrtschiffes werden
nun noch vermisst.
Nach einer Überprüfung der Aussagen von Überlebenden der Havarie über den möglichen Verbleib von Vermissten waren Taucher nach längerer Pause gezielt wieder auf die Suche in dem Wrack gegangen. Die ersten drei am Vormittag gefundenen Toten - ein Kind, eine Frau und ein Mann, wurden im Laufe des Nachmittags geborgen.
Unter den Toten soll auch die fünfjährige Italienerin Dayana Arlotti aus Rimini sein, deren Schicksal in Italien viel Anteilnahme gefunden hatte. Sie war zusammen mit ihrem kranken Vater Williams auf der Kreuzfahrt. Dieser ist unter den Vermissten.
Ansonsten wurde über die Identität der jetzt entdeckten Leichen zunächst nichts bekannt. Sie wurden nach Grosseto in ein Leichenschauhaus gebracht. Vor drei Wochen war das bisher letzte Opfer der Havarie identifiziert worden.
Nach einer Überprüfung der Aussagen von Überlebenden der Havarie über den möglichen Verbleib von Vermissten waren Taucher nach längerer Pause gezielt wieder auf die Suche in dem Wrack gegangen. Die ersten drei am Vormittag gefundenen Toten - ein Kind, eine Frau und ein Mann, wurden im Laufe des Nachmittags geborgen.
Unter den Toten soll auch die fünfjährige Italienerin Dayana Arlotti aus Rimini sein, deren Schicksal in Italien viel Anteilnahme gefunden hatte. Sie war zusammen mit ihrem kranken Vater Williams auf der Kreuzfahrt. Dieser ist unter den Vermissten.
Ansonsten wurde über die Identität der jetzt entdeckten Leichen zunächst nichts bekannt. Sie wurden nach Grosseto in ein Leichenschauhaus gebracht. Vor drei Wochen war das bisher letzte Opfer der Havarie identifiziert worden.
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