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Nexovation will Nürburgring immer noch - Streit vor Gericht

Luxemburg
30.01.2018
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Luxemburg (dpa) - Im Rechtsstreit um den Verkauf des Nürburgrings an den Autozulieferer Capricorn hat die EU-Kommission die Klage des unterlegenen Kaufinteressenten Nexovation vor dem Gericht der Europäischen Union als unzulässig bezeichnet. Kommissions-Anwalt Leo Flyynn sagte am Dienstag vor dem Gericht in Luxemburg, das US-Unternehmen aus Tennessee sei «keine interessierte Partei». Nexovation sei nicht auf dem Markt von Rennstrecken aktiv und daher nicht vom Verkauf an Capricorn in der Konkurrenzfähigkeit betroffen.

Der Nexovation-Rechtsanwalt Alexander von Bergwelt erklärte vor dem EU-Gericht, das Unternehmen bleibe an der Rennstrecke in der Eifel interessiert. «Wenn es morgen eine Ausschreibung gäbe, dann würden wir ein Gebot machen.»

Der Nürburgring war nach dem Scheitern eines Freizeit-Projekts 2014 für 77 Millionen Euro an Capricorn verkauft worden. Nexovation hatte damals nach eigenen Angaben 150 Millionen Euro geboten. Mit seiner Klage möchte Nexovation erreichen, dass der Verkauf für nicht rechtmäßig erklärt wird. Damals habe unbedingt ein deutsches Unternehmen den Zuschlag erhalten sollen. Capricorn-Chef Robertino Wild hat seine Nürburgring-Anteile inzwischen an eine Holding um den russischen Unternehmer Viktor Charitonin verkauft.

Ein Urteil des EU-Gerichts wird erst in einigen Monaten erwartet. Dagegen ist Berufung beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) möglich.

Der Kommissions-Anwalt Flynn argumentiert, die Genehmigung der Kommission sei einwandfrei, die Klage unzulässig. Nexovation habe für das höhere Angebot keine Finanzierung nachweisen können. Dagegen erklärt der Nexovation-Anwalt Matthias Nordmann: «Die Kommission hat den Verkauf nicht sorgfältig genug untersucht.» Nexovation habe nicht den gleichen Zugang zu Informationen gehabt wie Capricorn.

Die Kommission hatte im Oktober 2014 gerügt, dass Deutschland 456 Millionen Euro Beihilfen für die Aufrechterhaltung des Nürburgring-Freizeitparks gezahlt habe, von denen ein großer Teil zurückgezahlt werden müsse. Der Vertrag mit Capricorn sah jedoch vor, dass der Käufer nicht für die Rückzahlung von Subventionen verantwortlich sei.

 

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