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Martigny VS

Schweiz, Martigny
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"Martigny" (spr. "-tinji," dt. "Martinach", lat. ", frz. auch "Octodure") ist eine politische Gemeinde und Hauptort des gleichnamigen Bezirkes des Kantons Wallis in der Schweiz.

Die Stadt Martigny liegt im Unterwallis, an der Mündung der Dranse in die Rhône.

Geographie
Martigny besteht aus den Ortsteilen:
* "Martigny-Ville" (), im Talgrund
* "Martigny-Bourg", () am Eingang ins Val de Bagnes
* "La Bâtiaz", auf der linken Seite der Dranse gegenüber Martigny-Ville (bildete 1845-1956 eine selbständige Gemeinde).

"Martigny-Combe" auf dem linken Ufer der Dranse bildet eine eigene politische Gemeinde, siehe Martigny-Combe

Geschichte
In seinem Namen bewahrt Martigny die Erinnerung an den Sendboten Martinus (4. Jahrhundert), nach dem der keltische Ort "Octodurum" 57 v. Chr. genannt, von den Römern erobert und in Forum Claudii Vallensium unbenannt wurde.
Im frühen Mittelalter (ab dem 4. Jahrhundert) wurde dann wieder die alte keltische Schreibweise
"Octodurum" oder "Octodurus" gebräuchlich.

Siehe auch in der Geschichte des Wallis den Abschnitt über Martigny in der römischen Zeit.

Nach Angaben aus Meyers Konversationslexikon hatte Martigny la Ville um 1888 1"525, Martigny le Bourg 1"303 und Martigny-Combe 1"714 Einwohner.

Entwicklung der Einwohnerzahl:

* 1980 - 11"309 "(2. Dezember)"
* 1990 - 13"481 "(4. Dezember)"
* 2000 - 14"361 "(5. Dezember)"
* 2005 - 14"973 "(31. Dezember)"

Verkehr
Martigny ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und befindet sich an der Simplonbahn (Linie Lausanne-Brig). Die Transports de Martigny et Régions (TMR) betreiben Eisenbahnlinien nach Orsières, Le Châble und Le Châtelard (Richtung Chamonix, Frankreich).

Am Ort gibt es einen Verein der Verkehrsfreunde, der zum Teil Original-Fahrzeuge von 1906 erhält und betreibt (Nostalgiefahrten auf der 1-Meter-Bahnstrecke, Straßenbahn).

Sehenswürdigkeiten
Die Gärten mit Statuen im Museum Pierre Gianadda
* das Schloss Bâtiaz,
* Museen/Stiftungen (Fondations) "Pierre Gianadda", "Louis Moret", "B. + S. Tissières", "André Guex-Joris",
* das Museum von Plan-Cerisier,
* das Bernhardinermuseum,
* die Wassermühle Semblanet,
* Galerien,
* Theater,
* Kirchen,
* Darrieus-Rotor (Windkraftanlage) an der kommunalen Kläranlage.

Söhne der Stadt
* Christian Constantin (* 1957), Unternehmer und Architekt
* Pascal Couchepin, (* 1942), Bundesrat
* Pierre-Marie Taramarcaz (* 1968), Skibergsteiger
* Yannick Ecoeur (* 1981), Skibergsteiger


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 18.02.2018 02:31 von den Wikipedia-Autoren.
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