Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
Espresso der Extra-Klasse


Bundesliga-Tickets mit Garantie!


     
Hotelsuche in 
 

Lustenau

Österreich, Lustenau
Von Wikipedia - die freie Nachrichtenenzyklopädie   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  



"Lustenau" ist die einwohnerreichste Marktgemeinde Österreichs und liegt im Westen des Bundeslandes Vorarlberg. Die im 19. Jahrhundert agrarisch geprägte Gemeinde wurde im 20. Jahrhundert zu einem Zentrum der Vorarlberger Stickereiindustrie und ist heute eine wichtige Grenzgemeinde zur Schweiz und Industriestandort.

Bis 1806 war Lustenau ein freier Reichshof des Heiligen Römischen Reichs und wurde nach dessen Auflösung für kurze Zeit ein unabhängiger Staat. Erst 1830 kam Lustenau endgültig zu Österreich.

Geografie
Geografische Lage
Lustenau liegt am östlichen Ufer des Alpenrheins, im unteren Vorarlberger Rheintal. Die allgemeine Seehöhe beträgt . Da Lustenau gänzlich in Tallage liegt, gibt es keine gravierenden natürlichen Erhöhungen.

Ausdehnung des Gemeindegebiets
Im Westen wird Lustenau vom Alpenrhein begrenzt
Von Norden nach Süden erstreckt sich das Gemeindegebiet über circa 8,5 km, von Westen nach Osten über ungefähr 4 km. Im Westen wird Lustenau vom Rhein begrenzt, im Nordosten von der Dornbirner Ach und dem "Vorarlberger Rheintal-Binnenkanal".

Gliederung der Gemeinde

Ursprünglich existierten im Reichshof Lustenau die sieben größeren besiedelten Parzellen Hag, Rheindorf, Weiler, Stalden, Holz, Grindel und Wiesenrain, die jedoch im 20. Jahrhundert durch die zunehmende Zersiedelung zusammenwuchsen und mittlerweile nicht mehr klar abgrenzbar sind. Heute wird Lustenau, analog zu den Pfarrgemeinden, meist in Rheindorf, Kirchdorf und Hasenfeld eingeteilt. Dabei handelt es sich aber nicht um Katastralgemeinden oder Gemeindebezirke im rechtlichen Sinne.

Nachbargemeinden

Die Nachbargemeinden von Lustenau sind (im Uhrzeigersinn): Höchst, Fußach, Lauterach, Dornbirn, Hohenems, Diepoldsau (CH), Widnau (CH), Au (CH) und St. Margrethen (CH).

Geologie
Das Gemeindegebiet von Lustenau liegt in einer relativ jungen mit Lockergestein gefüllten Wanne.
Diese Wanne stellt innerhalb der Alpen einen morphologischen Fremdkörper dar und wurde deshalb als geografische Grenze zwischen Ost- und Westalpen gewählt.
So ergaben Sondierungsbohrungen in Lustenau, dass die Felskante 200 Meter unter NN liegt.
Der Alpenrhein als treibende Kraft im Rheintal hatte sein Delta vor ca. 4.000 Jahren noch auf der Höhe von Lustenau (die südlich gelegenen Teilseen waren zu diesem Zeitpunkt bereits verfüllt).

Während sich der Rhein innerhalb natürlicher Dämme weiter nach Norden vorbaute, entstanden seitlich dazu flache aber ausgedehnte Restseen.
In ihnen wurden Schwebstoffe des Rheins abgelagert, es entstand ein Untergrund aus sehr feinen und damit wasserstauenden Seetonen.
Die endgültige Verlandung der Restseen erfolgte durch die intensiv wachsende Sumpfvegetation, die schließlich zur Bildung ausgedehnter Torfmoore führte.
Wie alte Landkarten bezeugen bleiben diese „Hinterwässer" bis ins 19. Jahrhundert erhalten. Die Flurnamen „Seelache" und „Vorsee" erinnern noch heute an jene verschwundene Landschaft. Der Verlandungskörper in Lustenau besteht entlang des Rheins aus lehmigem Feinsand, in der Gemeindemitte aus Lehm und an den östlichen Gemeindegrenzen aus Torf.

Geschichte


Anfang des 20. Jahrhunderts wurde im Rheinbett ein neolithisches Steinbeil aus Diorit gefunden. Es zählt zu den ältesten Funden Lustenaus.

Römerzeit
Im Jahr 1813 wurden in Lustenau beim Torfgraben römische Münzen entdeckt. Dies war die erste dokumentierte Entdeckung eines römischen Münzhortes auf dem Gebiet des heutigen Vorarlbergs. Sämtliche gefundenen Münzen gelten heute als verschollen. Die Dokumentation dieses Fundes wurde wissenschaftlich nur unzureichend vorgenommen, sodass es heute beinahe unmöglich ist die Münzen korrekt zu datieren. Höchstwahrscheinlich stammen sie aber aus der Regierungszeit des Kaisers Constantius II..

Lange Zeit wurde dieser Münzfund als Beweis angesehen, dass sich eine Schlacht des Jahres 355, zwischen den Truppen Kaiser Constantius II. und den alemannischen Lentiensern, auf dem Gebiet Lustenaus abgespielt hätte. Allerdings ist diese These heute wissenschaftlich nicht mehr haltbar. Auch später wurden noch zahlreiche römische Münzen gefunden; auch diese Funde wurden kaum bis gar nicht dokumentiert.

Mittelalter

Erste urkundliche Erwähnung Lustenaus

Ein vom karolingischen Kaiser Karl III. (dem Dicken) in „Lustenoua" am 24. Juli 887 unterzeichnetes Schriftstück stellt die älteste erhaltene urkundliche Erwähnung des Namens „Lustenau" dar. Die Karolinger mussten, um ihre Herrschaftsansprüche und Rechte geltend zu machen, im gesamten Frankenreich umherreisen. Zu diesem Zwecke errichteten sie Gehöfte, auch Pfalz genannt, von welchen sie wechselhaft ihr Reich regierten. Der Reichshof Lustenau stellte, zumindest unter der Herrschaft von Kaiser Karl III., eine solche Pfalz dar.

Im Jahre 888 (nach anderen Quellen 890) schenkte König Arnulf von Kärnten, nachdem er die Macht im Ostfrankenreich erlangt hatte, den Reichshof Lustenau dem Grafen des Linz- und Argengaus, Ulrich IV aus dem Geschlecht der Udalrichinger, der in Buchhorn (dem heutigen Friedrichshafen) residierte. Dieser vererbte den Hof an seine Nachkommen, die Grafen von Bregenz.

Lustenau fiel im späteren 12. Jahrhundert wieder zurück ans Reich. Im Jahr 1323 befand sich Lustenau im Pfandbesitz der Grafen von Werdenberg, Kaiser Ludwig IV. (der Bayer) bestätigte aber 1334 den Status der Lustenauer als freie Reichsleute.

Lustenau im Besitz der Grafen von Hohenems

Am 20. April 1395 verpfändeten die Werdenberger um 5300 Pfund Heller den Hof Lustenau mit allen damit verbundenen Rechten an Ritter Ulrich II. von Ems. Die Ritter von Ems wandelten den Pfand am 2. März 1526 in einen Kauf um, wurden 1560 in den Reichsgrafenstand erhoben und nannten sich in der Folge Grafen von Hohenems. Am 6. Jänner 1593 wurde das linksrheinische Widnau-Haslach (das Gebiet der heutigen Gemeinden Widnau, Schmitter und Au) von Lustenau abgeteilt, erhielt aber aufgrund der ungleichen Flächenverteilung auch Grundbesitz auf der rechtsrheinischen Seite zugesprochen, das sogenannte "Schweizer Ried".

Als am 16. März 1759 mit Franz Wilhelm III. die männliche Linie der Grafen von Hohenems ausstarb, fiel die Grafschaft Hohenems als erledigtes Reichslehen an das Reich zurück, während Lustenau als Allodbesitz auch in weiblicher Linie vererbt werden konnte. Gräfin Maria Rebekka von Harrach-Hohenems und Rohrau, Tochter Franz Wilhelms, musste ihr Erbe von 1766 bis 1786 vor dem Reichshofrat in Wien gegen Besitzansprüche Österreichs verteidigen. Am 22. März 1790 wurde ein Staatsvertrag zwischen Österreich und Lustenau ratifiziert, in dem Österreich Lustenau als selbständiges Gebiet im Eigentum der Gräfin Maria Rebekka anerkannte.

Lustenau wird Teil von Österreich

Zwar fiel im Pressburger Frieden am 26. Dezember 1805 Vorarlberg an Bayern, Lustenau war aber ausgeklammert, da es sich nicht im Besitz der Habsburger befand und keine Enklave war. Am 18. April 1806 verstarb Gräfin Maria Rebekka von Harrach-Hohenems und vererbte Lustenau an ihre Tochter Maria Walburga.

Nachdem Franz II. am 6. August 1806 die Kaiserkrone niederlegte und damit das Ende des Heiligen Römischen Reiches besiegelte, wurde Lustenau für ein paar Wochen ein vollkommen selbständiger Staat unter der Herrschaft der Gräfin Maria Walburga. Am 1. September 1806 unterwarf Bayern die Grafschaft Lustenau, die aber vorläufig im Besitz der Gräfin Maria Walburga blieb. 1809 beschlagnahmte der König von Bayern Lustenau, gab aber 1811 die Eigentumsrechte und die niedere Gerichtsbarkeit gegen eine Zahlung von 300 Gulden an die Gräfin zurück. 1813 verkaufte diese Lustenau an ihren Gatten Graf Clemens Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems.

Als Vorarlberg 1814 zurück an Österreich fiel, blieb Lustenau vorerst bayrisch, da es ja immer noch nicht zu Vorarlberg gehörte. Österreichisches Militär besetzte daraufhin Lustenau, erkannte aber die Patrimonialgerichtsbarkeit des Grafen Clemens an. Als dieser am 10. März 1817 verstarb, erbte sein Adoptivsohn Maximilian dieses Recht und bot schließlich 1827 seinen Verzicht an. Mit der Annahme des Verzichtes durch Österreich und der Übergabe der Gerichtsakten am 22. März 1830 wurde Lustenau endgültig österreichisch.

1834 wurde die bereits 1806 beschlossene Aufteilung der Gemeindegründe (Allmende) auf die Einwohner von Lustenau durchgeführt. Aus dem Widerstand gegen den von 1824 bis 1831 und von 1834 bis 1860 amtierenden Gemeindevorsteher Josef Fitz und der daraus resultierenden Spaltung in eine liberale „Alte Partei" (seiner Anhänger) und eine christlichsoziale „Neuen Partei" (seiner Gegner) entstand das in Lustenau lange vorherrschende Zweiparteiensystem.

Der Aufstieg Lustenaus: Rheinregulierung und Stickerei

Hochwasser beim Gasthaus Engel in Lustenau, 1868

Im 19. Jahrhundert wurde Lustenau regelmäßig Opfer des Hochwasser führenden Rheins. Durchschnittlich alle vier Jahre kam es zu einer Hochwasserkatastrophe. Zu dieser Zeit waren die Gemeinden noch selber für den Hochwasserschutz zuständig, sodass die Bürger zu Frondiensten im Wasserschutz herangezogen wurden.

Die ab dem Ende des 19. Jahrhunderts schrittweise umgesetzte Rheinregulierung setzte den regelmäßigen Überschwemmungen und den damit verbundenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten ein Ende und stellte somit eine wichtige Voraussetzung für den wirtschaftlichen Aufschwung in Lustenau dar.

Zur selben Zeit erlebte die Stickereiindustrie ihre erste Hochblüte. Am 13. Juni 1902, zu einem Zeitpunkt, als Lustenau nach Dornbirn und Bregenz die drittgrößte Gemeinde Vorarlbergs war, erhob Kaiser Franz Joseph den Ort zur Marktgemeinde. Zum Land Vorarlberg gehört Lustenau seit dessen Gründung 1861.

Ständestaat
Am 2. Jänner 1931 wurde in Lustenau eine Ortsgruppe der NSDAP-Österreich („Hitlerbewegung") gegründet, welche in Folge zahlreiche Veranstaltungen abhielt, darunter am 2. August 1932 eine Veranstaltung zum Thema „Das Dritte Reich".

Im Herbst 1931 fanden mehrere kommunistische Versammlungen statt, auch unter Teilnahme von russischen Kommunisten. Im Frühjahr 1932 gründete sich daraufhin eine Ortsgruppe der KPÖ. Bei den Landtagswahlen vom 6. November 1932 erreichte die KPÖ 4,3 % der Stimmen in Lustenau. Auf die NSDAP entfielen 14,4 % der Stimmen.

Als am 19. Juni 1933 die NSDAP in ganz Österreich verboten wurde, existierten in Lustenau zahlreiche Parteigliederungen, unter anderem SS mit 4 Mitgliedern, SA mit 90 Mitgliedern, HJ mit 19 Mitgliedern, sowie diverse andere Untergliederungen. Als Reaktion auf das Verbot kam es am darauffolgenden Tag zu einer Demonstration von 200 Nationalsozialisten auf dem Kirchplatz, welche von der Gendarmerie aufgelöst wurde. In den Monaten darauf folgten zahlreiche Anschläge der illegalen NSDAP auf Institutionen und Anhänger des austrofaschistischen Ständestaats, darunter ein Sprengstoffanschlag auf den Lustenauer Heimwehrführer. Die Jahn-Turnhalle entwickelte sich zu einem Versammlungsort der Nationalsozialisten, sodass sie mehrmals von der Gendarmerie gestürmt wurde und kurzfristig sogar vom Bundesheer besetzt wurde.

Schon vor der NSDAP war am 26. Mai 1933 die KPÖ verboten worden. Mehrere Lustenauer wurden daraufhin vom Ständestaat wegen angeblicher oder tatsächlicher „kommunistischer Betätigung" verhaftet. Daraufhin kam es zur Bildung einer illegalen kommunistischen Gruppe in Lustenau, welche sich in vier Zellen gliederte. Die personelle Stärke dieser Gruppe blieb allerdings relativ gering.

Lustenau im Nationalsozialismus
Am 12. März 1938 erhielt Lustenau einen kommissarisch eingesetzten NS-Bürgermeister. Mit mehreren Großkundgebungen versuchte die NSDAP Stimmung für die kommende Abstimmung über den „Anschluss" an das Deutsche Reich zu machen. Am 10. April 1938 votierten 98,9 % der Lustenauer Wahlberechtigten für den Anschluss an das Deutsche Reich

In Lustenau wurden zwei NSDAP Ortsgruppen eingerichtet, Ortsgruppe Kirchdorf und Ortsgruppe Rheindorf. In Folge gründeten sich mehrere Gliederungen der NSDAP, darunter ein NS Fliegerkorps mit gut 70 Mitgliedern. Das Theresienheim der Pfarre Kirchdorf wurde beschlagnahmt und in ein SS-Heim umgewandelt. Im Herbst 1939 nahm die Firma Optische Werke C.A. Steinheil Söhne aus München die Produktion von Zielgeräten für Kampfflugzeuge in Lustenau auf. Am 9. September 1940 kam es zum ersten Bombenangriff durch einen britischen Bomber auf Lustenau, allerdings blieben die Schäden relativ gering. Im Frühjahr 1942 wurde ein Zwangsarbeiterlager in Lustenau errichtet. Die Zwangsarbeiter wurden sowohl zu Arbeiten für die Gemeinde, als auch für die Optischen Werke eingesetzt. Im Herbst 1943 „beschäftigten" bereits 81 Betriebe ZwangsarbeiterInnen.

Viele Lustenauer und Lustenauerinnen kamen aus den unterschiedlichsten Gründen in Gestapo-Haft oder wurden in Konzentrationslagern inhaftiert und zu Tode gebracht. Im April 1942 wurde der Schulwart Anton Hofer ins KZ Dachau eingeliefert und dort ermordet. Im Juli 1944 wird der Zöllner Hugo Paterno wegen „Zersetzung der Wehrkraft" hingerichtet. Es kam sowohl zu Auseinandersetzungen mit der katholischen Kirche und Exponenten des ehemaligen Ständestaates als auch zur Verfolgung von sozialdemokratischen und kommunistischen Arbeitern.

Ähnlich wie in anderen Gemeinden und Städten verfolgten die Nationalsozialisten auch in Lustenau große Ausbaupläne, welche aber in der Praxis nie wirklich umgesetzt wurden. So planten die Machthaber den Lustenauer Bahnhof als „Tor zu Bayern" und „Visitenkarte Deutschlands" sechsgleisig auszubauen. Auch von einem Landesstadion war damals die Rede. Beide Projekte wurden nicht realisiert. Auch der Friedhof der Pfarre Kirchdorf im Gemeindezentrum sollte durch einen Aufmarschplatz ersetzt werden und das Zentrum großzügig umgestalten. Auch dieses Projekt kam nicht über das Planungsstadium hinaus.

Am 1. Mai 1945 kam es zum Angriff von französischen Tieffliegern, am selben Tag noch wurden weiße Flaggen gehisst. Nachdem bekannt wurde, dass eine SS Einheit unterwegs nach Lustenau war, wurden die Flaggen eingeholt. Am 2. Mai 1945 rückten französische Truppen nach Lustenau ein.

Lustenau in der Zweiten Republik
In den ersten demokratischen Nationalratswahlen nach dem Krieg, erreichte die ÖVP in Lustenau 62 % aller Stimmen. Bei den Gemeinderatswahlen 1960 erreichte die FPÖ erstmals die Mehrheit und stellt seitdem ununterbrochen den Bürgermeister. Seit 1969 gehört die Gemeinde zum neu gegründeten Bezirk Dornbirn, davor gehörte es zum Bezirk Feldkirch.

Die Strukturkrise der Textil- und Stickereiindustrie gegen Ende des 20. Jahrhunderts brachte große Veränderungen für die Gemeinde mit sich. Wirtschaftlich gelang es Lustenau, sich seitdem auch als Standort für Betriebe aus dem Bereich der Hochtechnologie zu positionieren.

Bevölkerung

Die Bevölkerung Lustenaus ist alemannisch. Das Lustenauerische unterscheidet sich stark von den im Rest Vorarlbergs gesprochenen Dialekten, wird aber von einem stetig sinkenden Teil der Bevölkerung gesprochen.

Die blühende Stickereiindustrie hatte im 20. Jahrhundert eine starke Zuwanderungsbewegung aus der Türkei zur Folge. Gemäß dem Lustenauer Adressbuch von 2002 liegt der Anteil der türkischen Staatsbürger bei 9,5 % und der gesamte Ausländeranteil bei 16 %.

21.081 Bewohner zählte Lustenau bis Ende 2006 http://www.lustenau.at/.



Kultur und Sehenswürdigkeiten

Musikvereine

Der Ortspfarrer von Lustenau und spätere Dekan "Franz Joseph Rosenlächer" gab nicht nur den Anstoß zur Pflege der Kirchenmusik, sondern auch zur weltlichen Musik, zumindest zur Pflege der Blasmusik in Lustenau. Das Vorarlberger Blasmusikwesen hatte seine Vorbilder in der Schweiz und im Bodenseeraum. Im Jahr 1819 wurde im Schweizer Ort Berneck ein Musikverein gegründet. Im selben Jahr wird von Pfarrer Rosenlächer in die Pfarrchronik folgende Eintragung gemacht: „Im September 1819 munterte ich mehrere hiesige Jünglinge auf, bei einem dafür angetragenen Musikmeister den kommenden Winter über Musik zu erlernen, was von diesen gern angenommen wurde." Zwei Jahre später ist in der Pfarrchronik zu lesen: „Den 21. Juni 1821, am Fest Corpus Christi, hat die hiesige Musik- und Schützengesellschaft sich zum ersten Mal in türkischer Musik produziert." Dies war das Gründungsjahr des "Musikverein Harmonie Lustenau".

Im Jahr 1886 folgte die Gründung eines zweiten Musikvereines, des "Musikverein Cäcilia Lustenau". Grund waren politische Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der Alten Partei (Liberal) und Anhängern der Neuen Partei (Christlichsozial), woraufhin letztere den neuen Verein gründeten. Nachdem die „Cäcilia" im Jahr 1938 aus politischen Gründen von der NSDAP aufgelöst worden war, kam es 1947 zur Neugründung des Vereins unter dem neutralen Namen "Musikverein Lustenau", dem sowohl Musikanten der „Harmonie", als auch der „Cäcilia" angehörten.

Bereits im Jahre 1899 war es zur Gründung eines dritten Musikvereines gekommen, dem "Musikverein Concordia Lustenau", nachdem sich in der Bevölkerung des Ortsteiles Rheindorf immer mehr der Wunsch nach einer eigenen Musikkapelle geregt hatte.

Museen
* Das Museum "Rhein Schauen" zeigt die Geschichte der Rheinregulierung.
* Dem hohen Stellenwert der Stickereiindustrie in Lustenau wird durch das "Stickereimuseum" Rechnung getragen.
* Die "Galerie Stephanie Hollenstein" beherbergt über 1000 Exponate aus dem Nachlass der expressionistischen Künstlerin Stephanie Hollenstein.
* Im "Radiomuseum" sind rund 400 Objekte, von den ersten Empfängern bis zu modernen Geräten, ausgestellt.

Pfarrkirche St. Peter und Paul
Lorettokapelle
Erlöserkirche
Kirchpark mit dem teilweise überdachten Blauen Platz

Bauwerke
Kirchen und Kapellen
Lustenau wurde bis ins 20. Jahrhundert wiederholt Opfer des Hochwasser führenden Rheins. Die ältesten Kirchen wurden 1206 und 1548 durch Hochwasser zerstört. Daraufhin wurden Kirchen aus Holz errichtet.

Pfarrkirche Hll. Peter und Paul
Im Jahr 1832 wurde der Neubau der Pfarrkirche "St. Peter und Paul" nach Plänen von Alois Negrelli errichtet. 1872 bis 1875 wurde sie in eine Hallenkirche mit Flachdecken verändert und 1951 bis 1954 wurde sie nach Plänen von Otto Linder renoviert. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Kirche beim vorerst letzten Umbau 1991. Dieser radikalen Renovierung und Modernisierung gingen große Streitigkeiten innerhalb der Pfarrgemeinde voraus.

Wallfahrtskapelle Maria Loretto
Der älteste erhaltene Sakralbau Lustenaus ist die barocke "Lorettokapelle", die 1645 von der Familie des Hofamann Hagen gestiftet wurde. Die kleine Kapelle gehört heute zur Pfarrgemeinde "Rheindorf".

Kapelle Hl. Antonius am Wiesenrain
Von 1898 bis 1901 wurde die "St. Antoniuskapelle" am Wiesenrain errichtet.

Pfarrkirche zum göttlichen Erlöser
Mit der "Erlöserkirche", die zwischen 1933 und 1935 nach Plänen von Willibald Braun und Emanuel Thurnherr gebaut wurde, erhielt der nördliche Teil Lustenaus („Rheindorf") eine eigene Pfarrei. Damals wurde bereits eine Orientierung der zukünftigen Gemeindeentwicklung Richtung Norden erkannt.

Kirche zum guten Hirten
1969 bis 1975 schließlich wurde im südlichen Teil Lustenaus, „Hasenfeld", die "Guthirtenkirche" nach Plänen von Heinrich Tritthart gebaut.

Profanbauten
Kirchplatz
Vom Einkaufszentrum "Kirchpark" im Zentrum Lustenaus ragt Europas größtes ungestütztes Vordach über den Kirchplatz, der wegen seiner blauen Färbung im Volksmund "Blauer Platz" genannt wird. Sowohl die Errichtung des Kirchparks, als auch die Neugestaltung des Kirchplatzes wurde sehr kontrovers diskutiert. Obwohl sich in einer Volksabstimmung eine knappe Mehrheit der Bevölkerung gegen die Neugestaltungspläne votierten, wurde der Bau fortgesetzt.

Sport
In Lustenau stehen zwei Fußballstadien, in denen die heimischen Klubs SC Austria Lustenau und FC Lustenau 07, Vorarlbergs ältester Fußballverein, spielen. Im Stadion der Austria Lustenau, dem Reichshofstadion, befand sich auch eine Laufbahn, die aber einer Erweiterung der Tribünenkapazität weichen musste. Der FC und die Austria spielen beide in der zweitklassigen Erste Liga und die Austria ist seit über 10 Jahren in Österreichs Profiligen vertreten. So stieg die Austria 1997 zum ersten Mal nach über 23 Jahren ohne Vorarlberger Beteiligung in die Bundesliga auf. Dort konnte sie sich drei Jahre lang halten.

Das Parkbad (Freibad) und die Rheinhalle (Eislauf-/Eishockeyhalle) bilden die Kernelemente des "Sportzentrums Lustenau". Der Eishockeyclub Lustenau (EHC Lustenau) bestreitet seine Heimspiele in der Rheinhalle, der Handballclub Lustenau (HC Lustenau) in der Dreifach-Sporthalle des Bundesgymnasiums Lustenau, das ebenfalls im Sportzentrum beheimatet ist. In naher Zukunft steht eine Erweiterung des Sportzentrums an. Errichtet werden soll eine Leichtathletikanlage, sowie ein Sportplatz für das anliegende Bundesgymnasium. Eventuell könnte auch ein neues Fußballstadion als neue Heimstätte für den FC Lustenau 07 errichtet werden. Ein weiterer Plan sieht die Errichtung eines Budō-Zentrums für fernöstliche Kampfsportarten vor.

Im Rahmen der Weltgymnaestrada 2007 wurden im Reichshofstadion die Großgruppenvorführungen abgehalten. Nebenbei diente Lustenau als "National Village" für die Schweizer Athleten und Athletinnen.

Jährlich im Juni findet in Lustenau seit 1989 das "Luschnouar Ironmännli" statt – ein Sprint-Triathlon (500 m Schwimmen, 19,2 km Radfahren, 5,2 km Laufen). Weiters gibt es zwei Turnerschaften bzw. Leichtathletikvereine, die "Turnerschaft Lustenau" sowie die "Turnerschaft Jahn Lustenau".

Regelmäßige Veranstaltungen
Seit mehreren Jahren veranstaltet der Kultur- und Jugendverein „Szene Lustenau" jeden Sommer ein mehrtätiges Open-Air-Konzert mit lokalen, aber auch bekannten internationalen Bands. Wir sind Helden, Stereo MCs, Kosheen und Liquido sind Beispiele für Bands, die in den letzten Jahren aufgetreten sind. Es handelt sich um das größte Open-Air-Festival Vorarlbergs.

Jedes Jahr am 2. Sonntag im Oktober findet die Lustenauer Kilbi statt. Die Kilbi, das Kirchweihfest der Pfarre St. Peter und Paul, ist eines der größten Volksfeste Vorarlbergs und zieht jährlich tausende Besucher an.

Von Juni bis August findet jedes Jahr die wöchtenliche Veranstaltung „Sommer am Platz" im Zentrum der Gemeinde statt. Dabei wird abwechslungsreiches musikalisches Programm geboten, das teils auch von heimischen Bands und der ansässigen Musikschule bestritten wird.

Seit 1975 finden regelmäßig Jazzkonzerte statt, veranstaltet vom Jazzclub Lustenau. So sind Weltstars wie Dexter Gordon, Michel Petrucciani oder Chet Baker schon in Lustenau aufgetreten.

Kulinarische Spezialitäten
* "Käsdönnala" (außerhalb Lustenaus „Käsfladen" genannt) sind ein mit einer Käse-Zwiebel-Mischung belegter Hefeteig.
*"Riebel" ist ein Schmarren aus Weizen- oder Maisgrieß und war im 19. Jahrhundert das Hauptnahrungsmittel der Lustenauer Bauern.
* Mehrere Lustenauer Gasthäuser bieten von Zeit zu Zeit unter dem Titel "Alt Luschtnouar Koscht" traditionelle Gerichte an.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Lustenau liegt abseits der Hauptverkehrsachse durch das Rheintal (Bregenz - Dornbirn - Feldkirch), ist jedoch ein wichtiger Grenzort zur Schweiz.

Straßenverkehr
Wiesenrainbrücke anlässlich der Ballontage 2008
Die Rheinstraße (L 203) durchzieht Lustenau von Süden nach Norden und stellt die Verbindung nach Hohenems und Hard dar. Die von Dornbirn kommende, außerhalb des Ortsgebiets vierspurig ausgebaute Lustenauer Straße (B 204) mündet im Süden der Gemeinde in die B 203 und zweigt nach ca. 1,7 km zur Bundesgrenze zur Schweiz ab. Die Transitroute München - Zürich führt auf diesen beiden Straßen mitten durch das Gemeindegebiet Lustenaus. Die zunehmende Belastung durch den Schwerverkehr ist zu einem stetig wachsenden Problem geworden.

Die vier Brücken über den Rhein führen (von Norden nach Süden) nach Höchst, Au (CH), Widnau (CH) und Diepoldsau (CH). Weitere wichtige Straßenverbindungen bestehen nach Dornbirn und Wolfurt.

Schienenverkehr
Die beiden nur etwa 800 Meter voneinander entfernten unbesetzten Bahnhöfe Lustenaus (Lustenau und Lustenau Markt) liegen an der eingleisig ausgebauten Eisenbahnstrecke Bregenz - St. Margrethen.
Während einige der täglich mehrmals zwischen Bregenz bzw. Lindau und St. Margrethen verkehrenden Regionalzüge in beiden Bahnhöfen halten, fahren die EuroCity-Züge der Verbindung München - Zürich ohne Halt durch. Die Züge, die als Regional-Express geführt werden, halten allerdings ausschließlich am Hauptbahnhof Lustenau.

Öffentlicher Nahverkehr

Neun Buslinien des Landbus Unterland führen durch Lustenau und ermöglichen eine umsteigefreie Fahrt nach Gaißau, Höchst, Fußach, Hard, Bregenz, Dornbirn, Hohenems, Götzis, Heerbrugg und Widnau.

Von 1902 bis 1938 existierte die Elektrische Bahn Dornbirn - Lustenau, das „Tram". Es existieren Pläne für die Neuerrichtung einer Ringstraßenbahn im unteren Rheintal. Das vorliegende Konzept würde sowohl eine Linie Lustenau - Dornbirn, sowie eine Linie Lustenau - Höchst - Bregenz vorsehen.

Ansässige Unternehmen

In der Gemeinde gab es im Jahr 2003 570 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 4.964 Beschäftigten und 260 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 8.556. Der Anteil der landwirtschaftlichen Flächen an der Gesamtfläche liegt bei 58,4 %.

Industriegebiet Millennium Park

Nachdem gegen Ende des 20. Jahrhunderts die in Lustenau vorherrschende Stickereiindustrie in eine schwere Strukturkrise geraten war, wurde durch die Schaffung von Industriegebieten (Rasis Bündt, Millennium Park) und Gewerbeparks (Impulszentrum Fabrik, Life Center, vis a vis) gezielt die Ansiedlung neuer Betriebe aus den verschiedensten Branchen gefördert.

Die größten Unternehmen in Lustenau sind (nach Körperschaftsteueraufkommen, Stand Ende 2003):
* Walter Bösch KG (Heizungs-, Reinigungs- und Klimatechnik)
* Fulterer GmbH (Schubladenführungen)
* Alge Elastic GmbH (Gummibandweberei)
* KRAL AG (Pumpen und Durchflussmessgeräte)
* NewLogic Technologies GmbH (Informationstechnologie)
* Saeco Austria AG (Österreich-Ableger des Kaffeemaschinenherstellers)
* SIE AG (Technologieunternehmen)

Bildung

Das Bundesgymnasium in Lustenau

In Lustenau gibt es fünf Volksschulen (Hasenfeld, Kirchdorf, Private Volksschule Elia, Rheindorf und Rotkreuz), drei Hauptschulen (Hasenfeld, Kirchdorf und Rheindorf) und ein Sonderpädagogisches Zentrum, sowie ein Bundesgymnasium und eine Handelsschule und Handelsakademie.

Die Rheintalische Musikschule und das Seminar für Jazz und Popmusik (Jazzseminar) sowie eine Volkshochschule ergänzen das Bildungsangebot.

Politik

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung besteht aus 36 Mitgliedern. Nach der Wahl 2005 verteilen sich die Sitze wie folgt:
* FPÖ und Parteifreie: 15 Sitze
* ÖVP: 14 Sitze
* Die Grünen: 4 Sitze
* SPÖ und Unabhängige: 2 Sitze
* Halil Ilgec: 1 Sitz

Gemeindevorstand

Außer Bürgermeister Hans-Dieter Grabher (FPÖ) und Vizebürgermeister Mag. Dr. Kurt Fischer (ÖVP) gehören dem Gemeindevorstand seit der Wahl 2005 noch Ernst Hagen, Sieglinde Maksymovicz, Hanno Pinter und Wolfgang Bösch von der FPÖ, Walter Natter jun., Dietmar Haller und Dr. Susanne Andexlinger von der ÖVP und Mag. Thomas Mittelberger von den Grünen an.

Bürgermeister

* Eduard Hämmerle (Verein der alten Parteien): 5. Mai 1899 - 17. Dezember 1914
* Albert Hämmerle (Verein der alten Parteien): 28. Dezember 1914 - 5. Juni 1919
* Josef Hollenstein (Christlichsoziale Volkspartei): 5. Juni 1919 - 2. Juli 1927
* Ferdinand Vetter (Christlichsoziale Volkspartei): 2. Juli 1927 - 22. Februar 1929
* Karl Bösch (Großdeutsche Volkspartei): 22. Februar 1929 - 12. Februar 1934
* Josef Peintner (Vaterländische Front): 12. November 1934 - 12. März 1938
* Hans Grabher (NSDAP): 12. März 1938 - 5. Mai 1945
** Franz Hagen (amtsführender Stellvertreter): 20. März 1942 - 24. August 1944
** Josef König (amtsführender Stellvertreter): 25. August 1944 - 13. Oktober 1944
** Oskar Alge (amtsführender Stellvertreter): 14. Oktober 1944 - 5. Mai 1945
* Ferdinand Jussel (ÖVP): 5. Mai 1945 - 28. Februar 1946
* Josef Bösch (ÖVP): 28. Februar 1946 - 23. April 1960
* Robert Bösch (FPÖ): 23. April 1960 - 30. April 1982
* Dieter Alge (FPÖ): 30. April 1982 - 30. September 1993
* Hans-Dieter Grabher (FPÖ): seit 30. September 1993

Wappen
75px
Das Wappen der Marktgemeinde Lustenau zeigt einen gekrönten, auf den Hinterbeinen stehenden Löwen, der zwischen seinen Vorderpranken ein silbernes Schild hält, auf dem drei mit einer roten Schleife zusammengebundene Ähren abgebildet sind.

Am 14. Jänner 1902 verlieh der Staat Österreich der Gemeinde das Recht zur Führung des althergebrachten Lustenauer Wappens, welches eine Modifizierung des reichshöfischen Siegels darstellt. Der im Zentrum stehende Löwe dürfte ursprünglich aus dem Wappen des Hofamanns Mang Hagen stammen, das diesem 1599 verliehen worden war.

Auch die Krone, die der Löwe trägt, weist in die reichshöfische Zeit zurück. Die drei Ähren im Schild erinnern an die einstige Bedeutung der Landwirtschaft in Lustenau.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

* Kaplan Hillmann
* Philipp Krapf, Rheinbauleiter
* Stephanie Hollenstein (1886-1944), Malerin
* Josef Bösch (1889-1969), Altbürgermeister
* Robert Bösch (1922-1983), Altbürgermeister
* Dieter Alge (*1940), Altbürgermeister

Söhne und Töchter der Gemeinde

* Stephanie Hollenstein (1886-1944), Malerin
* Hannes Grabher (1894-1965), Mundartdichter
* Benno Vetter (1882-1971), Heimatdichter - Lehrer - Landwirt
* Peter Meusburger (*1942), Humangeograph
* Fredmund Malik (*1944), Ökonom
* Eva Schmidt (*1952), Schriftstellerin
* Lina Hofstädter (*1954), Schriftstellerin
* Marc Girardelli (*1963), Skiläufer


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 23.10.2017 09:51 von den Wikipedia-Autoren.
Überblick
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Autofahrer können zur Bezahlung der Maut in Österreich künftig auch auf eine digitale Vignette zurückgreifen. «Ab nächstem Jahr ist Schluss mit Kleben und Kratzen. Damit treffen wir den Nerv der Zeit», sagte Verkehrsminister Jörg Leichtfried
Eine urige Hütte in den Bergen, in der gemütlichen Stube brennt im Holzofen schon ein lustiges Feuer und auf der Terrasse dampft in einem mächtigen Holzwanne das Wasser für ein wohliges Bad. So erträumen sich viele Menschen ihr ideales
Kaffeehauskultur der besonderen Art mit riesigen Spiegeln und bunten Gesichtern, die viele Geschichten erzählen. Man kennt sich, man liebt sich. Im Savoy sind alle daheim. Das bunte Volk, das die Nacht genauso wie den Tag liebt und sich im
Kaffeehauskultur der besonderen Art mit riesigen Spiegeln und bunten Gesichtern, die viele Geschichten erzählen. Man kennt sich, man liebt sich. Im Savoy sind alle daheim. Das bunte Volk, das die Nacht genauso wie den Tag liebt und sich im
In Österreich werden zu Silvester die Sektgläser schnell wieder weggestellt, auch für die Böller bleibt kaum Zeit: Wichtigster Brauch ist der Neujahrswalzer. Zu «An der schönen blauen Donau» von Johann Strauss wird um Mitternacht ein Land zum Ballsaal.
In Österreich werden zu Silvester die Sektgläser schnell wieder weggestellt, auch für die Böller bleibt kaum Zeit: Wichtigster Brauch ist der Neujahrswalzer. Zu «An der schönen blauen Donau» von Johann Strauss wird um Mitternacht ein Land zum Ballsaal.
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Die Weichen für ein Bündnis zwischen ÖVP und FPÖ in Österreich scheinen nach ersten Sondierungsgesprächen gestellt. Die Rechtspopulisten wollen bei Volksabstimmungen dem obersten Gericht ein Vetorecht einräumen.Wien (dpa) - Österreichs
Beliebt im Kino und in den sozialen Netzwerken: Elyas M‘Barek, der ab dieser Woche in «Fack ju Göhte 3» zu sehen ist, gehört zurzeit zur ersten Riege der Schauspielstars im deutschsprachigen Raum.München (dpa) - Elyas M‘Barek zählt
Wien (dpa) - Österreichs Wahlsieger Sebastian Kurz hat am Samstag seine Sondierungsgespräche zur Bildung eines Regierungsbündnisses fortgesetzt. Der 31-jährige Chef der konservativen ÖVP traf am Nachmittag mit dem FPÖ-Vorsitzenden
Wien (dpa) - Sebastian Kurz will als Sieger der Parlamentswahl in Österreich umgehend mit Sondierungsgesprächen beginnen. «Ich möchte eine Regierung bilden, die den Mut und die Entschlossenheit hat, echte Veränderung voranzubringen», sagte der
Istanbul (dpa) - Das türkische Außenministerium hat gegen den Einsatz von Zollhunden bei türkischen Fluggästen am Wiener Flughafen Schwechat protestiert. Das Ministerium reagierte damit auf Videos, die in sozialen Netzwerken kursieren. Sie
Wien (dpa) - Nach Auszählung der letzten Briefwahlkarten steht in Österreich das vorläufige Endergebnis der Parlamentswahl fest: Die konservative ÖVP mit Spitzenkandidat Sebastian Kurz gewann mit 31,5 Prozent der Stimmen, wie das
Wetter

Wien


(23.10.2017 09:51)

9 / 11 °C


24.10.2017
8 / 14 °C
25.10.2017
7 / 14 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN
banner

banner

banner

banner

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum