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Logatec

Slowenien, Logatec
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"Logatec" (deutsch: "Loitsch", italienisch: "Longatico", aus lateinisch: "Longaticum") ist eine Stadt im Südwesten Sloweniens mit 8200 Einwohnern (2006). die Gesamtgemeinde Logatec hat 11.343 Bewohner.

Geschichte

Die verkehrsgeografische Lage des Ortes zwischen dem Landesinneren und der Küste spielten für den Ort über Jahrhunderte hinweg eine prägende Rolle. Die früheste Erwähnung der Siedlung stammt aus römischer Zeit, als sich hier an der "Via Gemina" zwischen Aquileia und Emona (Ljubljana) die Straßenstration "mansio Longatico" befand, die auf der Tabula Peutingeriana zwischen den Stationen "Ad Pirum" im Birnbaumer Wald und "Nauportus" (Vrhnika) verzeichnet ist.

In späterer Zeit lag Logatec an der Straße zwischen Ljubljana und Triest, zu der Mitte des 19. Jahrhunderts eine Station an der Bahnstrecke Spielfeld-Straß–Triest hinzukam. Die so genannten "furmani" (aus deutsch: "Fuhrmann") waren hier sehr bekannt.

Die heutige Stadt entstand aus dem Zusammenschluss verschiedener Dörfer: Dolenja vas, Mandrge, Čevica, Martinj hrib, Brod, Blekova vas, Cerkovska vas, Gorenja vas.

Quellenangaben

* Milan Trobič, "Furmani - po cesarskih cestah skozi Postojnska vrata" (Fuhrleute - auf kaiserlichen Straßen durch das Adelsberger Tor), Logatec: Občina (Gemeinde) Logatec 2003.
* Milan Trobič, "Po Krpanovih sledeh" (Auf den Spuren des (Martin) Krpan), Postojna: Amata 2005.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 19.06.2013 05:53 von den Wikipedia-Autoren.
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