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Lipova (Arad)

Rumänien, Lipova
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Klosterkirche Maria Radna
Türkischer Bazar
"Lipova" (ungarisch: "Lippa", deutsch: "Lippa", serbisch: "Липова") ist eine Kleinstadt mit 11.199 Einwohnern (Stand: 2007) im Kreis Arad im westlichen Rumänien.

Geographie

Die Gemeinde Lipova liegt 34 km östlich der Kreishauptstadt Arad an beiden Ufern des Flusses Mureş und besteht neber dem namensgebenden Stadt Lipova am linken Ufer der Mureş aus den Dörfern Radna und Şoimoş am rechten Ufer. Lipova liegt zentral im Kreis Arad mit der gleichen Entfernung zu seiner westlichsten Stadt Nădlac und seiner östlichsten Gemeinde Zam.

Bevölkerungsverteilung

Die Einwohner Lipovas verteilen sich nach der letzten Volkszählung auf folgende ethnische Gruppen:



"(Angaben lt. Website des Bürgermeisteramtes)"

Klima

Wie das ganze Banat hat Lipova kontinentales Klima mit kalten Wintern und heißen Sommern. Der Frühling ist meistens kurz. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt zwischen 9 und 10° C.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Lipovas datiert aus dem Jahr 1285 unter dem Namen "Leipoa", seit 1314 gibt es Dokumente unter dem Namen "Lipva". Im Jahr 1389 erhielt die Stadt Lipova unter ihrem heutigen Namen das Stadtrecht. Şoimoş wurde im Jahre 1278 unter dem Namen "Solymos" erstmals urkundlich erwähnt, Radna im Jahr 1440.

Dokumente aus dem Jahr 1245 belegen, dass König Béla IV. von Ungarn auf seinen Befehl hin die "cetatea (Burg) Lipovei" wieder errichten ließ. Diese war zuvor in den Jahren 1241 bis 1242 beim Angriff der Goldenen Horde der Mongolen („Mongolensturm“) unter Batu Khan zerstört worden. 1325 errichtete Karl Robert von Anjou hier ein Minoritenkloster und eine katholische Kirche. Unter ihm wurde Lipova auch zum bedeutendsten Wirtschafts- und Handelszentrum des Arader Komitats und besaß eine Salzkammer sowie eine Münzprägestätte. Von 1410 bis 1420 wurde das Spital gebaut. 1514 schlossen sich die Bauern von Lipova dem Bauernaufstand unter György Dózsa (rum. "Georghe Doja") an. Nach der Niederlage kam die Festung Lipova an Johann Zápolya. 1529 wurde Lipova zur "Königlichen Freistadt" erhoben.

Religionen

Der rumänische Bevölkerungsanteil gehört größtenteils der rumänisch-orthodoxen Kirche an. Immer mehr an Bedeutung gewinnt die Pfingstbewegung ("Biserica Penticostală"), welche vor allem bei den ärmeren Teilen der Bevölkerung großen Zulauf hat.

Der ungarische und der deutsche Bevölkerungsanteil ist überwiegend katholisch.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke

Klosterkirche Maria Radna

Regelmäßige Veranstaltungen

Jedes Jahr am 15. August (Mariä Himmelfahrt), wenn die Gläubigen aus aller Welt zur Klosterkirche Maria Radna pilgern, wird ganz besonders der Stadtteil Radna zu einem einzigen großen Markt.

Sonstiges

Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 29.11.2020 08:39 von den Wikipedia-Autoren.
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