Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt


ITS | Jahn | Tjaereborg


     
Hotelsuche in 
 

Libohova

Albanien, Libohova
Von Wikipedia - die freie Nachrichtenenzyklopädie   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  

Bäume und ältere Gebäude am Boulevard
"Libohova" (albanisch auch "Libohovë") ist eine Kleinstadt im südlichen Albanien. Der heute kaum 3.000 Einwohner (Schätzung 2006) zählende Ort gehört zum Kreis Gjirokastra und liegt an den Abhängen der Lunxhëria-Berge unterhalb des Libohova-Gipfels nordöstlich über dem Drinostal. Nach Süden hin ist die griechische Grenze kaum 15 Kilometer Luftlinie entfernt.

Libohova ist benannt nach der gleichnamigen Adelsfamilie, die hier über Jahrhunderte die lokalen Herrscher gestellt hat und deren Mitglieder bis in die Zwischenkriegszeit eine bedeutende Rolle in der albanischen Politik gespielt haben.

Die in früheren Zeiten viel größere Stadt hat heute ein eher ländliches Gepräge. Im Zentrum gibt es einen lang gestreckten Boulevard, dessen Bebauung vorwiegend aus der kommunistischen Zeit (1944–1990) stammt. Ein älterer Gebäudekomplex aus dem 19. Jahrhundert war der Wohnsitz der örtlichen Herrscherfamilie. Am Ende des Boulevards steht eine riesige, über 500 Jahre alte Platane, die einer der größten Bäume ihrer Art in Europa sein soll. Das bemerkenswerteste Gebäude der Stadt ist eine um 1800 errichtete Bergfestung. Das übrige Stadtgebiet wird von Bauernhöfen eingenommen, zwischen denen sich weite Brachflächen und Gärten erstrecken. Hier und dort sind noch Ruinen der früheren Bebauung zu sehen.

Ihre Blütezeit erlebte die Stadt im 19. Jahrhundert. An dessen Anfang gingen die Libohovas eine Allianz mit Ali Pascha Tepelena ein, der in jener Zeit ganz Epirus beherrschte. Ali Pascha verheiratete eine seiner Schwestern nach Libohova und hielt fortan seine Hand über die Stadt, die zu einem bedeutenden Marktort der Region wurde. Der Ort zählte damals mehr als 15.000 Einwohner. Auch nach dem Fall ihres mächtigen Beschützers konnte die Libohova-Familie ihrer Stadt noch einige Jahrzehnte lang eine gute Entwicklung sichern. Ende des 19. Jahrhunderts begann der Niedergang, und die Abwanderung setzte ein. Letztere konnte selbst in kommunistischer Zeit durch Repressionen nur verlangsamt werden und hat nach der politischen Wende 1990 wieder stark zugenommen.

Im Zweiten Weltkrieg war Libohova ein Zentrum der kommunistischen Partisanenbewegung. Der Ort konnte bereits im Februar 1943 befreit werden, während das nahe gelegene Gjirokastra noch über ein Jahr länger von den Deutschen besetzt war.

Literatur

*


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 25.11.2017 10:36 von den Wikipedia-Autoren.
Überblick
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Mit den schönen Landschaften und heißen Sommermonaten ist Albanien ein beliebtes Reiseziel. 10 Tipps unserer Redaktion für Sie: 1) Albanische Riviera: So müssen die Strände Italiens vorm Ansturm der germanischen Horden ausgesehen
Die Mehrheit der Albaner sind überzeugte Landeier – selbst die meisten Städter stammten noch vor einer Generation aus einem kleinen Bauernhof. 55 Prozent der albanischen Bevölkerung lebt noch heute dort und hält die Stadt nicht selten für des Teufels.
Die Mehrheit der Albaner sind überzeugte Landeier – selbst die meisten Städter stammten noch vor einer Generation aus einem kleinen Bauernhof. 55 Prozent der albanischen Bevölkerung lebt noch heute dort und hält die Stadt nicht selten für des Teufels.
Die südosteuropäische Republik Albanien (Republika e Shqipërisë) grenzt im Norden an Montenegro und Kosovo, im Osten an Mazedonien und im Süden an Griechenland. Die Westgrenze des Mittelmeeranrainers bilden die Adria und das ionische Meer. Das
"Bilisht" (alb. auch "Bilishti", /"Viglista") ist eine Kleinstadt im Südosten Albaniens. Sie ist der Hauptort des Kreises Devoll und gehört zur Präfektur Korça.GeographieBilisht liegt in 930 m Höhe östlich der Morava-Berge auf einer
Blick über die StadtFriedhof der KriegsheldenUnabhängigkeitsdenkmalRathausDas Wappen der StadtNeue Hotels in der Nähe des Hafens"Vlora" (albanisch auch "Vlorë", italienisch "Valona", griechisch "Αυλώνα") ist eine Hafenstadt in
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Verden (dpa) - Der Prozess um einen mutmaßlichen Blutrache-Mord in Niedersachsen ist wegen eines Formfehlers bereits am ersten Verhandlungstag vor Verlesung der Anklage unterbrochen worden. Den Prozessbeteiligten war im Vorfeld eine falsche
Verden (dpa) - Der Prozess um einen mutmaßlichen Blutrache-Mord in Niedersachsen ist wegen eines Formfehlers bereits am ersten Verhandlungstag vor Verlesung der Anklage unterbrochen worden. Den Prozessbeteiligten war im Vorfeld eine falsche
Athen/Korfu (dpa) - Die griechische Küstenwache hat am Samstag eine Schweizerin aus dem Meer vor der Insel Korfu geborgen. Die 53-Jährige war demnach am Freitag zusammen mit einem 62-jährigen Schweizer mit einem Kajak von Porto Palermo in Albanien
Außenseiter Albanien darf nach dem ersten EM-Sieg seiner Geschichte auf den Einzug ins Achtelfinale hoffen. Der Endrunden-Debütant gewann in der Gruppe A gegen Rumänien mit 1:0 (1:0) und kann mit drei Punkten als einer der vier besten
Gastgeber Frankreich die perfekte Bilanz zerstört und selbst Historisches geschafft: Die Schweiz steht mit ihren Bundesliga-Legionären zum ersten Mal in der K.o.-Runde der Fußball-EM und könnte dort Gegner der deutschen Nationalmannschaft sein.
Ein später Doppelschlag in den Schlussminuten hat Frankreich den vorzeitigen Einzug in das Achtelfinale der Heim-EM beschert. Marseille (dpa) - Der eingewechselte Antoine Griezmann (90.) und Dimitri Payet in der Nachspielzeit trafen zum
Wetter

Tirana


(25.11.2017 10:36)

5 / 15 °C


26.11.2017
9 / 17 °C
27.11.2017
5 / 11 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN
banner

banner

banner

banner

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum