Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
Espresso der Extra-Klasse


Center Parcs - der Familienkurzurlaub im Internet!


Hotelsuche in 
 

Laura Dahlmeier wieder zurück zu alter Stärke - Lesser auf dem Podium

Frankreich
17.12.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Drei Rennen, drei Podestplätze: Biathlon-Königin Laura Dahlmeier kommt immer besser in Fahrt. In den französischen Alpen wird sie zum Abschluss Dritte im Massenstart. Auch Erik Lesser erkämpft sich mit Schnellfeuereinlagen zum Jahresabschluss einen Podestplatz.

Le Grand-Bornand (dpa) - Nach ihren starken Auftritten in Frankreich war Biathlon-Königin Laura Dahlmeier im Stress. Mit dem Flieger ging es ab vom Weltcup in Annecy nach Baden-Baden zur Sportler-Wahl des Jahres. Dabei sind Galas nicht so das Ding der besten deutschen Skijägerin. Sie lässt lieber sportliche Leistungen sprechen. Und das gelang ihr zum Jahresausklang in Le Grand-Bornand am Sonntag mit Platz drei im Massenstart, dem Sieg in der Verfolgung und Rang zwei im Sprint in mal wieder beeindruckender Manier.

«Von der Form geht es in die richtige Richtung. Ich bin absolut auf dem richtigen Weg», sagte die 24-Jährige, die sich nun nur noch auf die Weihnachtspause und eine Auszeit in den heimischen Bergen freut. «Ich habe ganz schön schwere Beine. Die Pause hab ich mir verdient.»

Wie auch Erik Lesser, der seinen zweiten Podestplatz des Winters einheimste. Der 29-Jährige beeindruckte im Massenstart mit vier fehlerfreien Schnellfeuereinlagen und musste sich als Dritter nur dem siegreichen Franzosen Martin Fourcade und Johannes Thingnes Bö aus Norwegen geschlagen geben. «Ich habe das trainiert, so viel Risiko ist das gar nicht», sagte der 29-Jährige im ZDF. Aber auch der Thüringer ist nach dem ersten Trimester mit den Kräften am Ende. «Meine Beine sind ganz schön blau, aber ich bin absolut happy und rase jetzt nach Hause», sagte Lesser, der bereits zum Saisonstart in Östersund Dritter im Sprint geworden war.

Nach dem krankheitsbedingt durchwachsenen Saisonstart ist Dahlmeier fast schon wieder bei alter Stärke und mit Blick auf die Olympischen Winterspiele voll im Soll. Im Massenstart musste sie sich nach zwei Fehlern nur der siegreichen Französin Justine Braisaz und Irina Krjuko aus Weißrussland geschlagen geben. «3,2,1 - top. Ich merke, dass ich läuferisch immer besser in Schwung komme», lautete das Fazit der Partenkirchnerin. Liefen in Hochfilzen angesichts der hohen Erwartungen von außen ihr noch die Tränen, strahlt sie nun wieder. Das tolle Teamergebnis rundeten am Sonntag Vanessa Hinz als Fünfte und Franziska Hildebrand als Zehnte ab.

Leichten Stress, wie zuletzt mit den Plätzen zehn und 16 in Tirol, bekommt Dahlmeier jetzt nur noch bei der Hatz nach den letzten Geschenken. «Da bin ich etwas chaotisch und muss noch was auf den letzten Drücker organisieren», sagte die Weltcup-Gesamtsiegerin dem ARD-Hörfunk. In der kurzen Pause wird sie trainieren und «an ein paar Feinheiten feilen.» Denn mit den Heim-Weltcups in Oberhof und Ruhpolding stehen Anfang Januar gleich die nächsten Highlights an. «Ich hoffe, dass es da ähnlich gut weitergeht wie jetzt.»

Neben Dahlmeier zeigte vor allem die zweimalige Saisonsiegerin Denise Herrmann, dass sie nur 20 Monate nach ihrem Wechsel zu den Skijägerinnen eine feste Größe im deutschen Team wird. Beim ersten Weltcup-Massenstart ihrer Karriere lag sie bis zum letzten Schießen klar auf Siegkurs. Beim finalen Anschlag schoss sie zwar drei Fehler und wurde Zwölfte. Dennoch unterstrich die ehemalige Langläuferin mit zwei fünften Plätzen in Frankreich, dass sie beim Schießen immer sicherer wird und ihre Siege keine Ausnahmen bleiben werden.

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Paris (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht vor dem SPD-Parteitag eine «große Basis der Gemeinsamkeit» mit den Sozialdemokraten. Das gelte insbesondere mit Blick auf Europa, sagte Merkel am Freitag bei einem Treffen mit Frankreichs
Zürich (dpa) - UCI-Präsident David Lappartient hat das Sky-Team des belasteten Chris Froome aufgefordert, den viermaligen Tour-de-France-Sieger bis zur Klärung der Salbutamol-Affäre zu suspendieren. Nach Ansicht des Franzosen sollte das britische
Paris (dpa) - Wegen des jüngsten Höhenflugs der Ölpreise erwarten immer mehr Experten einen starken Anstieg der Fördermenge in den USA. Laut dem am Freitag veröffentlichten Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) rechnen Experten
London (dpa) - Der britische Außenminister Boris Johnson wirbt für eine Brücke über dem Ärmelkanal. «Gute Verbindungen» zwischen Frankreich und Großbritannien seien wichtig, zitierten britische Medien Johnson am Freitag, einen Tag nach dem
Frankfurt/Singapur (dpa) - Der Euro ist am Freitag weiter gestiegen. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2260 US-Dollar und damit knapp einen halben Cent mehr als am Vorabend. Der amerikanische Dollar stand dagegen unter Druck. Grund ist
Berlin/Paris (dpa) - Seit der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags vor 55 Jahre haben deutsche Bundeskanzler und französische Staatspräsidenten Akzente in der Partnerschaft der beiden Länder gesetzt:KONRAD ADENAUER (1949-1963) und CHARLES DE
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Lille (dpa) - Gastgeber Frankreich steht im Halbfinale der Handball-Weltmeisterschaft. Der Titelverteidiger besiegte am Dienstag im Viertelfinale Schweden mit 33:30 (15:16). In der Vorschlussrunden-Begegnung am Donnerstag treffen die Franzosen auf
Glücklich ist der, der auf der vergeblichen Suche nach einem Parkplatz die Brücke vor Fabrezan schon wieder gequert hat: Beim Blick zurück bezaubert das Panorama am Zusammenfluss von Orbieu und Nielle, das vom markigen Turmquader beherrscht wird.
Historienfilmreifer Blick: Von einer der beiden alten Steinbrücken, deren ältere aus dem 11. Jahrhundert stammt, entdecken wir keine Spur des 21. Jahrhunderts. Zur Linken hocken trutzig granit- und sandsteinfarbene Bruchsteinfassaden am Ufer des
Von oben betrachtet sieht Gruissan aus wie ein Komet, der dabei ist, seinen Schweif zu verlieren: ein Stern mit nur wenigen Zacken im weiten Meer des schwarzen Alls. Und tatsächlich hat der ehemals bedeutende Hafen, von dem aus die Fischer die
Seit der Schwarze Prinz die Stadt geplündert hat, geht es in Limoux wie verhext zu. Der Sohn des englischen Königs Eduard III. löste womöglich im Hundertjährigen Krieg (1337-1453) eine Bewegung aus, die selbst die Kölner Jecken in den Schatten
Von Ciceros Ausspruch, durch die Hauptstadt der Provinz Gallia Narbonensis, der ersten römischen Kolonie außerhalb Italiens, führe die „Straße der Latinität“, ist nicht mehr als das lebendige Durcheinander auf den von mächtigen Platanen
Wetter

Paris


(19.01.2018 18:20)

4 / 8 °C


20.01.2018
4 / 9 °C
21.01.2018
5 / 13 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

banner

banner

banner

banner

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum