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Kumanovo

Makedonien, Kumanovo
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"Kumanovo" (, albanisch "Kumanova" bzw. "Kumanovë"), ist eine Stadt im Norden Mazedoniens. Der Name soll sich von einer mittelalterlichen Ansiedlung der Kumanen ableiten.

Bevölkerung
Bei der Berechnung 2002 wurden für die Stadt 108.471 Einwohner ermittelt. Davon waren
* 65.516 Mazedonier (60,4%),
* 28.093 Albaner (25,9%),
* 9.328 Serben (8,6%),
* 4.338 Roma (4,0%).

Bei der Volkszählung 1994 umfasste die Stadtgebiet von Kumanovo noch weitere Orte, die heute zu anderen Gemeinden gehören (z.B. Lipkovo). Von den insgesamt 94.589 Einwohnern waren 50,4% oder 47.672 Mazedonier, 37,3% oder 35.281 Albaner, 8,9% oder 8.418 Serben und 3,1% oder 2.932 Roma.

Wirtschaft und Infrastruktur
Kumanovo bildet, aufgrund seiner Metall- und Textilindustrie, ein wichtiges Industriezentrum Mazedoniens. Die Stadt Kumanovo ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Die Autobahn M1, von Veles kommend, führt westlich der Stadt vorbei und läuft weiter nach Serbien. Eine andere Bundesstraße führt nördlich der Stadt und endet über Kriva Palanka an der bulgarischen Grenze, wo sie weiter nach Sofia läuft.

Eisenbahnverbindungen der MŽ bestehen nach Skopje, Veles und Belgrad (Serbien). Rund 30 Kilometer südlich befindet sich der Flughafen Skopje.

Geschichte
Die Stadt ist von historischer Bedeutung für den mazedonischen Staat, da hier und in Prilep am 11. Oktober 1941 der Widerstand gegen den Faschismus begann, der eng mit der Nationalbewegung Mazedoniens verbunden ist.

Im Jahr 1999 fanden in Kumanovo die Waffenstillstandsverhandlungen zur Beendigung des Kosovokriegs statt, die mit dem Abkommen von Kumanovo erfolgreich abgeschlossen wurden.

Sonstiges
Ca. 30 km nordöstlich von Kumanovo befindet sich die archäologische Sternwarte Kokino in der Nähe des gleichnamigen Ortes.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 19.09.2020 21:32 von den Wikipedia-Autoren.
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