Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
Center Parcs - der Familienkurzurlaub im Internet!


Bundesliga-Tickets mit Garantie!


     
Hotelsuche in 
 

Kowrow

Russland, Kowrow
Von Wikipedia - die freie Nachrichtenenzyklopädie   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  


"Kowrow" () ist eine russische Großstadt mit rund 150.900 Einwohnern (Stand 2007) und Zentrum des gleichnamigen Rajons in der Oblast Wladimir.

Es liegt am rechten Ufer des Flusses Kljasma, rund 250 km östlich von Moskau und 64 km östlich der Gebietshauptstadt Wladimir. Die nächstgelegene Stadt ist Kameschkowo 19 km westlich von Kowrow. Rund 10 km nördlich von Kowrow verläuft die Verwaltungsgrenze zwischen den Oblasten Wladimir und Iwanowo.

Geschichte
Kowrow wurde im 12. Jahrhundert als Dorf namens "Roschdestwenskoje" gegründet. Dort ließ Großfürst Andrei Bogoljubski die hölzerne Kirche Christi Geburt errichten, die dem Ort seinen Namen gab (Christi Geburt, Weihnachten = zu russisch "roschdestwo").

Im 16. Jahrhundert gehörte Roschdestwenskoje dem Fürsten und Staatsmann Wassili Andrejewitsch Starodubski, der in den Jahren 1503–1506 als Moskaus Gouverneur im Gebiet um Perm diente. Einer Legende nach erbeutete er bei einer Schlacht mit den Tataren einen luxuriösen Orientteppich, was seinem Geschlecht später den Familiennamen und dem Ort Roschdestwenskoje den Namen "Kowrowo" (vom russischen Wort "kowjor" = Teppich) gebracht haben soll.

Seit dem späteren 16. Jahrhundert wurden in Kowrowo auf Veranlassung des Zaren Iwan IV. „des Schrecklichen“ Jahrmärkte veranstaltet, wofür sich der an der damals schiffbaren Kljasma sowie in der Nähe des Handelsweges von Moskau nach Nischni Nowgorod gelegene Ort gut eignete. Im 18. Jahrhundert erlebte der Handel in Kowrowo seine Blütezeit. 1778 wurde aus der Siedlung Kowrowo im Zuge einer Gebietsreform unter Katharina II. die Kreisstadt Kowrow innerhalb des Wladimirer Gouvernements.

Der Bahnhof von Kowrow
Im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert wurde die Stadt mehrmals von Großbränden heimgesucht, hinzu kam, dass die 1830 verlegte neue Straße zwischen Moskau und Nischni Nowgorod Kowrow umging. Infolgedessen kam es vorläufig zu einem wirtschaftlichen Niedergang Kowrows, da die Jahrmärkte nunmehr keine große Bedeutung hatten. Die Lage besserte sich erst mit dem Bau der wichtigen Eisenbahnlinie von Moskau nach Nischni Nowgorod in den 1860er-Jahren, die durch Kowrow führte. Hierdurch entstanden in Kowrow größere Eisenbahnwerkstätten, die ursprünglich auch Waggons herstellten. Zudem wurde in der Stadt Textilindustrie aufgebaut.

Die größere Industrialisierung der Stadt erfolgte erst in der Sowjetzeit: So wurde in den 1930er-Jahren auf Basis der bestehenden Werkstätten die erste Baggerfabrik der Sowjetunion errichtet. In den Jahren des Zweiten Weltkriegs wurden die Anlagen der Fabrik auf die Produktion von Waffen umgestellt, so wurde dort unter anderem ein Panzerzug produziert.

Stadtbild
In Kowrow gibt es neben den moderneren, teilweise noch aus kommunistischer Zeit stammenden Hochhäusern auch noch mehrere Stadtteile mit unbefestigten Straßen und alten russischen Holzhäuschen, die einen Einblick in das Leben in Zentralrussland vom Anfang des 20. Jahrhunderts erlauben. Häufig finden sich in den umzäunten Gärten Beete und kleine Gewächshäuser, in denen die Bewohner wie in Russland üblich Gemüse und Obst anbauen. Bedingt durch den nahegelegenen Fluss Kljasma kommt es im Herbst regelmäßig zu einer Mückenplage, in der die Stechmücken in großen Schwärmen auftreten und einen Aufenthalt im Freien nur mit entsprechender Kleidung ermöglichen.

Wirtschaft
Konstruktionsbüro "Armatura"
Heute ist Kowrow vorwiegend eine Schwerindustriestadt, die ehemals bedeutende Textilindustrie hat nur mehr geringere Bedeutung. Neben der Baggerfabrik (heute als "Baggerwerk Kowrowez" bekannt) zählen die Rüstungsfabrik "Kowrowski Mechanitscheski Sawod", die Motorrad- und Maschinenfabrik "Degtjarjow-Werk", eine Gerätebaufabrik und das Konstruktionsbüro "Armatura" für Weltraumtechnik zu den wichtigsten Betrieben der Stadt. Des weiteren werden Büro- und Sanitärcontainer in großer Stückzahl produziert. Miteigentümer ist die Firma Containex.

Die einzige Hochschule der Stadt ist die Staatliche Technologische Akademie Kowrow.

Verkehr
Über eine Nebenstraße besteht von Kowrow aus Anbindung an die Fernstraße M7, die aus dem früheren Handelsweg von Moskau nach Nischni Nowgorod hervorging. An der parallelen Eisenbahnmagistrale, die am Kursker Bahnhof in Moskau ihren Anfang nimmt, hat Kowrow einen Fernbahnhof, dessen Empfangsgebäude 2003 neu errichtet wurde. Seit 1975 beinhaltet der innerstädtische öffentliche Verkehr Kowrows ein eigenes Trolleybusnetz.

Der nächstgelegene zivile Verkehrsflughafen ist in Iwanowo, von dort wird Moskau täglich angeflogen.

Bekannte Personen
*Wiktor Pawlowitsch Kalygin (1950–2004), Keltologe
*Georgi Semjonowitsch Schpagin (1897–1952), Waffenkonstrukteur
*Sergei Gawrilowitsch Simonow (1894–1986), Waffenkonstrukteur


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 23.05.2013 17:29 von den Wikipedia-Autoren.
Überblick
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email *
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Kaufmann Pawel Tretjakow (1832–1898) begann 1856, die Werke zeitgenössischer russischer Maler zu erwerben. 1892 hatte der besessene Sammler an die 2000 Werke, die er der Stadt Moskau vermachte. Die „Tretjakow-Galerie“ (1902) im historischen
Gut 900 Schauspieler, Tänzer, Sänger und Musiker beschäftigt der Dramaturgie-Konzern „Bolschoi-Theater“. Das „Große Theater“ wird aber immer seltener den Moskowitern geboten, da die Stars, wie die Ballerinen des weltberühmten
Die Hauptstadt der Russischen Föderation ist streng genommen die größte Stadt Europas – wenn man den asiatischen Teil Istanbul nicht mitrechnet. Das UNESCO-Weltkulturerbe-Ensemble um den Roten Platz mit dem zentralen Kreml wird auf
Kunstmäzen Igor Markin, 41, ist so etwas wie das Lieblingsfeindbild des Erzabtes Tichon. Dem ehemaligen Bauunternehmer und Multimillionär ist nichts von dem heilig, was die Konservativen gerne als unantastbar betrachten. Antichristliche
Schriftsteller Wiktor Jerofejew bezeichnet Moskau als die Welthauptstadt der Sünde, in die er vernarrt sei, wegen der „ungeheueren Energie dieser Metropole, die zerstörerisch sein kann und aufbauend zugleich". Der Baumeister des neuen
In Moskau rollt der Rubel wieder. Die Zehn-Millionen-Metropole ist eine Global City, in der mehr Dollarmilliardäre als in New York leben. Mitten in der Stadt an der Moskwa wächst bis 2010 „Moskwa City“ in die Höhe, ein Trabant für 1,5
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Autowäsche im Bikini, Stripshow gegen Bier - mit nackten Tatsachen werben schöne Russinnen in Moskau für Präsident Medwedew und Regierungschef Putin. Beobachter glauben, dass «Medwedew-Girls» und «Putin-Armee» Unterstützung von ganz oben haben.
Jetzt ist er auch offiziell wieder der starke Mann in Russland: Wladimir Putin zieht erneut als Präsident in den Kreml ein. Am Abend feiert der Regierungschef mit 100 000 Anhängern. Doch selbst Friedensnobelpreisträger Gorbatschow sieht den Wähler hintergangen. Moskau
Die Frauen der Moskauer Skandal-Band Pussy Riot protestieren vermummt gegen Kremlchef Putin - ausgerechnet in der Erlöserkathedrale der russisch-orthodoxen Christen. Für das schrille Punk-Gebet drohen den politischen Gefangenen nun mehrere Jahre im Straflager. Moskau
Mit einer großen Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau feiert Russland heute (Mittwoch) den 67. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland. Moskau (dpa) - Präsident Wladimir Putin nimmt zwei Tage nach der Amtseinführung erstmals
Im Fall der inhaftierten Musikerinnen der Punkband Pussy Riot meldet sich auch Russlands bekanntester Häftling Chodorkowski zu Wort. Er kritisiert, dass die Justiz brutal gegen die Frauen vorgehe. Im Prozess selbst gibt es neue Vorwürfe von Justizwillkür. Moskau
Bizarrer Streit um einen ermordeten Mafiaboss: Ein Charterflugzeug mit dem Sarg von Aslan Ussojan hat nach Russland zurückkehren müssen, nachdem es nicht in Georgien landen durfte. Der «König der russischen Mafia» sollte nach dem Willen der
Wetter

Moskau


(23.05.2013 17:29)

13 / 19 °C


24.05.2013
17 / 25 °C
25.05.2013
16 / 25 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

banner

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN

Press release - Syria: ...
Pressemitteilung - EU- ...

Syrian Opposition Hold ...
Gulnara Karimova Takes ...

Verletzte und Millione ...
Euro steigt nach guten ...

2700 Biere im «Deliriu ...
Edles Bäder- Vergnügen ...

In Tschechien riesige ...
Lidl Tschechien verkau ...

banner

banner

banner

banner

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum