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Kfar Saba

Israel, Kfar Saba
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"Kfar Saba" (hebräisch , arabisch ) ist eine Stadt in Israel im Großraum Gusch Dan, etwa 15 Kilometer nordöstlich von Tel Aviv an der Grenze zum Westjordanland gelegen.

Geschichte

Die Ursprünge der Besiedlung gehen bis auf die Zeit des zweiten Tempels zurück. Das lässt sich durch mehrere Nennungen der Stadt im Talmud als "Chabarzaba" belegen.

Das heutige Kfar Saba entstand jedoch aus einer kleinen landwirtschaftlichen Siedlung (Moschawa), die 1892 gegründet wurde.

Am 6. August 1910 überfielen Araber aus Qalqiliya das damals noch kleine Dorf und zerstörten es.

Während des Ersten Weltkrieges diente Kfar Saba als Auffangstadt für viele Flüchtlinge aus Jaffa und Tel Aviv. Gegen Kriegsende geriet die Stadt zwischen die englischen und türkischen Linien und wurde erneut zerstört. Der Wiederaufbau kam nur schleppend voran, da die Araber Kfar Saba 1921 wiederum verwüsteten.

Heutige Stadt

Heute ist Kfar Saba eine bedeutende, von Industrie geprägte Stadt in der südlichen Scharonebene mit mehr als 80.000 Einwohnern. Zu Kfar Saba gehört der Kibbuz "Nir Elijahu" an der Grenze zum Westjordanland.

Städtepartnerschaften

Kfar Saba unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:


Hochschulen

Zu Kfar Saba gehört das College "Beit Berl", das sich außerhalb der Stadt in Richtung des Westjordanlandes befindet. Es wird eine Partnerschaft zur Fachhochschule Wiesbaden, Fachbereich Sozialwesen, gepflegt, und es haben schon zahlreiche Studenten-Jahrgänge ein Gastsemester an der jeweiligen Partnerhochschule absolviert. Untergebracht sind die deutschen Studenten im Kibbuz "Nir Elijahu".


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 17.10.2017 02:04 von den Wikipedia-Autoren.
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