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Deutschland
23.02.2012
Oranje will EM-Titel
Amsterdam/Frankfurt (dpa) - Wesley Sneijder, Arjen Robben, Robin van Persie, Klaas Jan Huntelaar - das Offensivpotenzial der Holländer ist nach wie vor gigantisch. Und dennoch ist Bondscoach Bert van Marwijk 100 Tage vor Turnierbeginn nicht frei von Sorgen. Zum einen setzte den Niederländern die deutliche 0:3-Niederlage in Deutschland zum Jahresende mächtig zu. Zum anderen haben zahlreiche Stars in ihren Clubs mit Problemen zu kämpfen.
Die Spieler geben sich dennoch zuversichtlich. «Wir haben mit der Nationalmannschaft eine lange Vorbereitung, wo der Punkt auf das I gesetzt wird», sagte Sneijder der Tageszeitung «De Telegraaf». «Selbst die Jungs, die in ihren Vereinen nicht so viel spielen, haben dann genügend Zeit, um zu zeigen, dass sie zurecht zum Team gehören», sagte der Mittelfeldregisseur von Inter Mailand.
Sneijder selbst macht bei Inter eine schwere Zeit durch, er ist trotzdem optimistisch, dass er in Polen und der Ukraine an seine starken Leistungen bei der WM in Südafrika anknüpfen kann. Das hoffen auch Spieler wie Rafael van der Vaart, Robben oder Dirk Kuyt - allesamt bei ihren Clubs nicht ganz glücklich.
Im Trikot von Oranje wollen alle aber wieder strahlen. Wie vor zwei Jahren wird van Marwijk seiner Auswahl im schweizerischen Lausanne den Feinschliff verpassen, über das heimische Trainingszentrum Hoenderloo geht es dann nach Krakau in Polen, wo der Vize-Weltmeister residieren wird - obwohl er all seine Vorrundenspiele im ukrainischen Charkow mehr als 1000 Kilometer entfernt austrägt. «Wir haben in Krakau optimale Bedingungen», begründete van Marwijk seine Entscheidung.
Dem Ex-Trainer von Borussia Dortmund, der seinen Vertrag mit dem Königlichen Fußball-Verband längst bis 2016 verlängert hat, ist es gelungen, den fußballerisch schon immer brillanten Niederländern auch eine nüchterne Spielweise zu verpassen. Starben die Kicker aus Deutschlands Nachbarland in der Vergangenheit auf dem Platz oft in Schönheit, kombinieren sie nun technische Raffinesse mit pragmatischem Realismus.
Besonders bemerkenswert: Die niederländische Öffentlichkeit, die über nichts heißer diskutieren kann als über Fußball, hat den Strategiewechsel klaglos hingenommen. Der Erfolg heiligt eben auch im Land von «Voetbal totaal» die Mittel. Zumal auch das «neue Holland» immer noch schön anzuschauen ist.
Die Spieler geben sich dennoch zuversichtlich. «Wir haben mit der Nationalmannschaft eine lange Vorbereitung, wo der Punkt auf das I gesetzt wird», sagte Sneijder der Tageszeitung «De Telegraaf». «Selbst die Jungs, die in ihren Vereinen nicht so viel spielen, haben dann genügend Zeit, um zu zeigen, dass sie zurecht zum Team gehören», sagte der Mittelfeldregisseur von Inter Mailand.
Sneijder selbst macht bei Inter eine schwere Zeit durch, er ist trotzdem optimistisch, dass er in Polen und der Ukraine an seine starken Leistungen bei der WM in Südafrika anknüpfen kann. Das hoffen auch Spieler wie Rafael van der Vaart, Robben oder Dirk Kuyt - allesamt bei ihren Clubs nicht ganz glücklich.
Im Trikot von Oranje wollen alle aber wieder strahlen. Wie vor zwei Jahren wird van Marwijk seiner Auswahl im schweizerischen Lausanne den Feinschliff verpassen, über das heimische Trainingszentrum Hoenderloo geht es dann nach Krakau in Polen, wo der Vize-Weltmeister residieren wird - obwohl er all seine Vorrundenspiele im ukrainischen Charkow mehr als 1000 Kilometer entfernt austrägt. «Wir haben in Krakau optimale Bedingungen», begründete van Marwijk seine Entscheidung.
Dem Ex-Trainer von Borussia Dortmund, der seinen Vertrag mit dem Königlichen Fußball-Verband längst bis 2016 verlängert hat, ist es gelungen, den fußballerisch schon immer brillanten Niederländern auch eine nüchterne Spielweise zu verpassen. Starben die Kicker aus Deutschlands Nachbarland in der Vergangenheit auf dem Platz oft in Schönheit, kombinieren sie nun technische Raffinesse mit pragmatischem Realismus.
Besonders bemerkenswert: Die niederländische Öffentlichkeit, die über nichts heißer diskutieren kann als über Fußball, hat den Strategiewechsel klaglos hingenommen. Der Erfolg heiligt eben auch im Land von «Voetbal totaal» die Mittel. Zumal auch das «neue Holland» immer noch schön anzuschauen ist.
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