Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
     
Hotelsuche in 
 

Mecklenburg-Vorpommern

Deutschland
Von Wikipedia - die freie Nachrichtenenzyklopädie   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  


Kreisgebietsreform 2009/2011

Bis spätestens 1. Oktober 2009 sollten fünf neue Großkreise gebildet werden, die in der Regel den Planungsregionen des Landes entsprachen. Die kreisfreien Städte sollten in diesen Großkreisen aufgehen. Am 26. Juli 2007 hat das Landesverfassungsgericht in Greifswald das Gesetz über die Funktional- und Kreisstrukturreform des Landes Mecklenburg-Vorpommern als unvereinbar mit der Landesverfassung erklärt. Das von Rechts- und Verwaltungswissenschaftlern massiv kritisierte UrteilSiehe beispielsweise Hans Meyer: "Liegt die Zukunft Mecklenburg-Vorpommerns im 19. Jahrhundert?" In: der Enquete-Kommission „Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung“ des Landtages Mecklenburg-Vorpommern (PDF-Datei, ca. 1,14MB) stützt sich in der Begründung auf die Konstatierung eines Abwägungsfehlers im Verfahren. Da aufgrund der wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung im Land die Notwendigkeit einer Kreisgebietsreform von Politik und Fachleuten anerkannt wird, werden derzeit erneut Pläne für eine Neugestaltung der Kreisebene entwickelt. Die neuen Strukturen sollen jetzt im Jahr 2011 eingeführt werden http://www.mv-regierung.de/im/verwaltungsreform/redaktion/download.php?id=43&type=file.

"Siehe auch: Kreisreform Mecklenburg-Vorpommern 2011"

Städte, Ämter und Gemeinden
Das Land Mecklenburg-Vorpommern besteht aus insgesamt 817 politisch selbständigen Städten und Gemeinden. Diese verteilen sich wie folgt: 6 kreisfreie Städte und 811 kreisangehörige Städte und Gemeinden. Von den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sind 35 amtsfrei. Die 776 amtsangehörigen Gemeinden haben sich zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zu 78 Ämtern zusammengeschlossen.

"Siehe auch:" Liste der Ämter in Mecklenburg-Vorpommern, Liste der Städte und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern, Liste der Städte in Mecklenburg-Vorpommern

Der historische Marktplatz der Hanse- und Universitätsstadt Greifswald.

Größte Städte und Gemeinden


Kultur
Sprache
In weiten Teilen des Landes wird bis heute neben Hochdeutsch von der älteren Generation auch Niederdeutsch mindestens verstanden und oft auch gesprochen. Die Jüngeren beherrschen es aber praktisch nicht mehr. Heute bemüht man sich, mit vielfältigen Schulprojekten und Vereinsarbeit nachwachsenden Generationen die aussterbende Sprache ihrer Heimat nahezubringen. Nachhaltige Erfolge brachte das jedoch bisher nicht.

Der sogenannte mecklenburgisch-vorpommersche Sprachraum gehört zum Ostniederdeutschen und entspricht in etwa den heutigen Grenzen des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Dabei gibt es keine eindeutig festzumachenden Grenzen zwischen mecklenburgischem und vorpommerschen Niederdeutsch, sondern die dialektalen Unterschiede drücken sich, geographisch betrachtet, in einem West-Ost-Kontinuum aus. Es kommen also keine Isoglossenbündel vor.

Bedeutende niederdeutsche Schriftsteller sind unter anderem Fritz Reuter, John Brinckman und Rudolf Tarnow.

Theater und Museen
Ozeaneums in der Hansestadt Stralsund. Das Ozeanum gehört zum Deutschen Meeresmuseum – dem meistbesuchten Museum in Norddeutschland.
Die größten staatlichen Theater des Landes sind das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin, das Theater Vorpommern und das Volkstheater Rostock. Alle drei staatlichen Theater bieten sowohl Schauspiel als auch Musik.

Bemerkenswerte Museen sind zum Beispiel das Staatliche Museum Schwerin und das Pommersche Landesmuseum in Greifswald. Das Deutsche Meeresmuseum mit dem Ozeaneum in Stralsund ist das meistbesuchte Museum in Norddeutschland. Weiterhin sind das Deutsche Bernsteinmuseum in Ribnitz-Damgarten, das Rostocker Kloster zum Heiligen Kreuz und die Kunsthalle Rostock von überregionaler Bedeutung. Das älteste Museum Mecklenburg-Vorpommerns ist das Stralsunder Kulturhistorische Museum, das kleinste das Bildhauermuseum Prof. Wandschneider in Plau am See.

Sonstiges
Die jährlich stattfindenden „Festspiele Mecklenburg-Vorpommern“ sind ein Festival für klassische Musik. Festpielorte sind über das ganze Bundesland verteilt, häufig in Gutshäusern, Schlössern und auch in Parks. In Greifswald findet jährlich die Greifswalder Bachwoche statt. Ebenfalls in Greifswald findet mit dem Festival Nordischer Klang (in Zusammenarbeit mit der Abteilung Nordistik der Universität Greifswald) das umfangreichste Festival für nordeuropäische Kultur außerhalb der nordischen Länder statt.

Seit 2006 erscheinen jährlich 2-€-Gedenkmünzen mit einem Motiv des Bundeslandes, welches den Präsidenten des Bundesrats stellt. 2007 war dies Mecklenburg-Vorpommern, somit wurden rund 30 Millionen 2-Euro-Münzen mit dem Schweriner Schloss als Motiv geprägt, die als offizielles Zahlungsmittel im Umlauf sind.

Bildung und Forschung
Schule
"Gymnasium Carolinum" in Neustrelitz
Nachdem Anfang der 1990er Jahre das dreigliedrige Schulsystem Bayerns als Vorbild für die Umstrukturierung des Schulsystems war, haben sich in den letzten Jahren einige Veränderungen ergeben. Im Sekundärbereich wurde das ehemals dreigliedrige Schulsystem (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) reformiert, indem Haupt- und Realschulen zur Schulform Regionale Schule zusammengelegt wurden. Dies hatte zum einen das Ziel Kosten zu sparen, indem, besonders im ländlichen Raum, nun neben dem Gymnasium nur noch eine einzige, statt der vorher zwei verschiedenen, Schultypen angeboten werden muss. Zum anderen wurden aber im Rahmen der Reform auch die Kernfächer (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) gestärkt, sowie durch die Unterrichtung auf Hauptschul- und Realschulniveau in einem Haus die Wechselmöglichkeit für Schüler und die Attraktivität der Schulform für Lehrerneueinstellungen gestärkt.

Von generellen strukturellen Reformen unberührt bleibt das Gymnasium, an dem jedoch ebenfalls die Hauptfächer gestärkt wurden und teilweise bis zum Abitur im Klassenverband (statt getrennt in Grund- und Leistungskursen) unterrichtet wird. Seit 2008 ist das Abitur nach zwölf Jahren, welches in der DDR und bis 2001 bereits die Regel war, wieder komplett eingeführt worden.

Darüber hinaus wurde und wird generell die Erhöhung der Selbstständigkeit und die Entscheidungsautonomie der einzelnen Schule kontinuierlich mit Modellversuchen und Reformen anvisiert.

Um eine spätere Schullaufbahnentscheidung und ein längeres gemeinsames Lernen zu ermöglichen wechseln Schüler nach der Grundschule (Klasse 1-4) gemeinsam an eine Regionalschule. Nach der sechsten Klasse kann dann ein Wechsel auf ein Gymnasium und ein Erwerb des Abiturs erfolgen oder an der Regionalschule die Berufsreife oder die Mittlere Reife erlangt werden. Es existieren darüber hinaus auch einige wenige Gesamtschulen.

Hochschulen
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es zwei Universitäten und mehrere weitere Hochschulen.

Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und die Universität Rostock sind die beiden ältesten Universitäten in Nordeuropa und gehören zu den ältesten Hochschulen der Welt.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Hochschulen, z. B. die Hochschule für Musik und Theater Rostock, die Hochschule Neubrandenburg, die Fachhochschule Stralsund, die Hochschule Wismar, die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow sowie ebenfalls die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (Sitz in Mannheim und Schwerin).

Das private Baltic College mit Standorten in Güstrow und Schwerin bietet Studiengänge im Marketing-, Management-, Gesundheits- und Tourismusbereich an.

Forschung
Es gibt zahlreiche außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die sich hauptsächlich in und um Greifswald und Rostock konzentrieren und sich hauptsächlich mit Medizin, Biologie, Physik, Raumfahrt, Tiergesundheit und Agrarwissenschaften beschäftigen. Zu den bekanntesten Instituten zählen das Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere, Max-Planck-Institut für Demografie in Rostock, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching und Greifswald und das Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.. Mit dem Friedrich-Loeffler-Institut befindet sich auf der zu Greifswald gehörenden Insel Riems ein nationales Forschungsinstitut.

Zu den bekannten Forschungsergebnissen gehören zum Beispiel die Erfindung des Wasserskalpells, auch bekannt als Helix-Hydro-Jet oder die erste künstliche Leber für Kinder.

Wirtschaft und Infrastruktur
Wadan-Werft Wismar
Traditionell sind im Industriesektor die maritime Industrie und die Lebensmittelindustrie vorherrschend. Darüber hinaus spielen Landwirtschaft, Tourismus und der Gesundheitssektor eine große Rolle.

Maritime Wirtschaft
Größere Unternehmen im maritimen Bereich sind zum Beispiel die weltweit agierende Deutsche Seereederei, Scandlines, die MMG oder die Weiße Flotte. Entlang der Ostseeküste gibt es mehrere Werften, zum Beispiel in Stralsund (Volkswerft), Wismar und Rostock-Warnemünde (Wadan Yards), Wolgast (Peene-Werft) sowie die mittelständische Hanse Yachts AG in Greifswald. In Rostock produziert Liebherr maritime Kräne, Hafenmobilkräne, Schiffskräne, Offshorekräne und Reach-Stacker. Der maritime Sektor bietet 28.000 Arbeitsplätze (2004).

Energiesektor
Mecklenburg-Vorpommern ist im Bereich der erneuerbaren Energien unter den Spitzenreitern in Deutschland, sowohl was die Stromproduktion als auch die Fertigung von Windenergie- und Solaranlagen angeht. In einem durchschnittlichen Windjahr können bereits jetzt 34 Prozent des Strombedarfs im Bundesland durch Windenergie gedeckt werdenhttp://www.wind-energie.de/index.php?id=18 Wind-Energie in Mecklenbenburg-Vorpommern]. Vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns sind zudem mehrere Offshore-Windparks in Planung. In Rostock befindet sich mit der Nordex AG ein großer und profitabler Hersteller von Windenergieanlagen. Dezentrale Biogasanlagen und Solarmodule spielen ebenfalls eine große Rolle bei der umweltverträglichen Energiegewinnung. In Greifswald und Wismar gibt es Solarmodulfabriken.

Das Seebad Lubmin, etwa 20km von Greifswald entfernt, gilt als zukünftig bedeutender nationaler Standort für traditionelle Energiegewinnung. Zum einen befinden sich dort mehrere Kraftwerke in Bau oder Planung, z. B. ein Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk und ein Steinkohlekraftwerk. Zum anderen geht in der Nähe von Greifswald zukünftig die von einem russisch-deutschen-niederländischen Konsortium geplante Nord Stream Pipeline aus dem russischen Wyborg an Land, mit der Deutschland und Westeuropa mit russischem Gas versorgt werden sollen. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es bisher nur wenige größere Kraftwerke. Zu nennen wären hier die Kraftwerke Rostock und Schwerin-Süd. Der ehemals größte Stromerzeuger auf dem Landesgebiet war das stillgelegte Kernkraftwerk Lubmin.

Tourismus
Tourismus Mecklenburg - Vorpommern 2008
"Hauptartikel: Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern"

Vor allem die Inseln Usedom und Rügen (inkl. Hiddensee) im Landesteil Vorpommern sind Schwerpunkte des Tourismus in Deutschland, ebenso wie die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und die mecklenburgischen Seebäder wie z. B. Heiligendamm, Graal-Müritz oder Kühlungsborn.

Für Naturliebhaber, Angler und Ornithologen sind im Landesinneren die Mecklenburgische Seenplatte und der Nationalpark Müritz sowie entlang der Küste der Nationalpark Jasmund und der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Des weiteren gibt es hunderte verschiedene Landschafts- und Naturschutzgebiete.

Neben den mehr als zweitausend Gutshäusern und Schlössern im Land (z. B. Jagdschloss Granitz, Schweriner Schloss, Jagdschloss Gelbensande), in denen zahlreiche kulturelle Veranstaltungen stattfinden, ziehen auch die historischen Innenstädte und Einkaufsmeilen der Hansestädte wie Rostock, Stralsund, Wismar und Greifswald viele kurzfristige Besucher an.

Rostocks Stadtteil Warnemünde ist mit über 200.000 Besuchern pro Jahr der zweitgrößte Kreuzfahrthafen in Deutschland nach Kiel. Die jeden Sommer in Warnemünde stattfindende Warnemünder Woche und die Hanse Sail ziehen ungefähr eine Million Touristen nach Rostock.

Sonstiges
Als Zukunftsbranche gilt die Ansiedlung von Unternehmen der Biotechnologie und Medizintechnik um die Städte Greifswald und Rostock mit ihren alten Universitäten. Die beiden traditionsreichen Universitäten des Landes, die Universität Rostock (gegr. 1419) und die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (gegr. 1456), um die sich zahlreiche Forschungsinstitute angesiedelt haben, tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur Profilstärkung des Landes bei. Ein Beispiel aus der Lebensmittelindustrie ist die Kartoffelveredelung durch Pfanni.

Historisch betrachtet entstanden in Mecklenburg und Vorpommern die Mutterhäuser einiger großer Kaufhausketten wie Kaufhof (1879 in Stralsund gegründet), Wertheim und Karstadt (gegründet 1871 in Wismar).

Seit 2004 wirbt die Landesregierung mit dem Slogan „MV tut gut.“ für Mecklenburg-Vorpommern als Wirtschaftsstandort und Lebensumfeld. Ziel der Landesmarketingkampagne ist es, die Stärken und Potenziale Mecklenburg-Vorpommerns bekannter zu machen und mit den traditionellen Kernbereichen Gesundheit, Ernährung, Tourismus, Kultur, Wissenschaft und Bildung zu verknüpfen.

Kennzahlen der Wirtschaft
Wirtschaft 2007
Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner beträgt in Mecklenburg-Vorpommern 78,3 % des durchschnittlichen Wertes innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten (EU-27:100; Deutschland:115,2) (2005).Eurostat News Release 23/2007: Regional GDP per inhabitant in the EU 27 ().

In den Jahren 2006, 2007 und 2008 nahm das Land Mecklenburg-Vorpommern dank ausgeglichener Landeshaushalte keine neuen Schulden auf, sondern konnte seine Schulden insgesamt senken.Statistisches Bundesamt: Schulden der öffentlichen Haushalte 2006, Pressemitteilung vom 21. Februar 2007. ().

Die Arbeitslosenquote im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern sank in den letzten Jahren infolge des allgemeinen Wirtschaftswachstums und lag im Oktober 2009 mit 11,8 % erstmals seit 1991 bei unter 12 Prozent (vgl. im September 2004 noch ca. 20 %). Innerhalb des Bundeslandes gibt es weiterhin starke regionale Unterschiede hinsichtlich der Anzahl der Arbeitslosen. Diese Unterschiede zeigen sich insbesondere zwischen dem Westen und Norden einerseits und dem Südosten des Landes andererseits. So liegen beispielsweise der Landkreis Rügen (8,4 %), der Landkreis Bad Doberan (8,5 %) und der Landkreis Ludwigslust (8,5 %) nur knapp über dem Bundesdurchschnitt, während der Landkreis Demmin (15,4 %) eine deutlich überdurchschnittliche Arbeitslosenquote aufweist (Stand: Oktober 2009).

Verkehr
Flughäfen und Landeplätze in Mecklenburg-Vorpommern
Eisenbahn
Durch die südwestliche Peripherie Mecklenburg-Vorpommerns verläuft die Eisenbahnhauptstrecke von Hamburg nach Berlin. Daneben existieren Verbindungen von dieser Strecke über Schwerin und Bad Kleinen nach Wismar/Rostock-Stralsund-Rügen. Weitere Hauptstrecken verlaufen von Berlin über Neustrelitz nach Rostock/Neubrandenburg-Stralsund-Rügen und von Berlin über Pasewalk-Anklam-Greifswald nach Stralsund. Hinzu kommen verschiedene Nebenstrecken und die Bäderbahnen an der Ostseeküste, z. B. die Usedomer Bäderbahn.

Straße
Mecklenburg-Vorpommern wird durch die Bundesautobahn 20 von Lübeck über Wismar, Rostock und Neubrandenburg zum Dreieck Uckermark, die Bundesautobahn 24 von Hamburg nach Berlin mit Anschluss über die A 14 nach Schwerin (Verlängerung nach Wismar im Bau) sowie die A 19 von Berlin nach Rostock und im äußersten Südosten von der Bundesautobahn 11 erschlossen. Hinzu kommen verschiedene Bundesstraßen.

Schiffsverkehr
Wichtige Seehäfen sind in Rostock, Wismar, Stralsund, Sassnitz und Greifswald angesiedelt. Von Rostock-Überseehafen und von Mukran bei Sassnitz aus fahren Fähren nach Dänemark, Finnland, und Schweden. Die vielen Seen im Hinterland sind über die Warnow, die Recknitz, die Peene und verschiedene Kanäle für die Schifffahrt miteinander und mit der Ostsee verbunden.

Flugverkehr
In Mecklenburg-Vorpommern befindet sich ein größerer Regionalflughafen, mehrere mittlere Flughäfen, auf denen auch Flugzeuge bis zur Größe von Airbus A320 landen können, sowie zahlreiche kleinere Flugplätze. Der mit Abstand größte und passagierreichste Flughafen ist in Laage bei Rostock. Die mittelgroßen Flughäfen befinden sich in Trollenhagen bei Neubrandenburg, in Garz bei Heringsdorf auf Usedom, in Parchim bei Schwerin und in Barth bei Stralsund. Sie sind aus ehemaligen Luftwaffenstützpunkten der NVA und der Luftstreitkräfte der Sowjetunion entstanden. Dazu gesellen sich zahlreiche kleinere Flugplätze zum Beispiel in Anklam, Güttin auf Rügen, Rechlin-Lärz bei Röbel, Peenemünde auf Usedom, Rerik, in Wismar, Pasewalk oder Neustadt-Glewe.

Sport
Der F.C. Hansa Rostock spielt seit der Saison 2008/2009 wieder in der 2. Fußball-Bundesliga.

Der Stralsunder HV spielt in der Handball-Bundesliga. Die Vereine SV Post Schwerin und HC Empor Rostock befinden sich derzeit in der 2. Handball-Bundesliga Nord.

Die Volleyballmannschaft des Schweriner SC ist in der 1. Damen-Bundesliga vertreten, der 1. VC Stralsund und der 1. VC Parchim in der Zweiten Damen-Bundesliga Nord.

Die Eishockeymannschaft des Rostocker EC spielt in der Oberliga Nord.

An der Ostseeküste und den zahlreichen kleineren Gewässern wird Segeln und Rudersport betrieben. Ein großes jährliches Sportereignis um den Segelsport ist die Hanse Sail in Rostock.

Beim Stralsunder Sundschwimmen wird alljährlich von ca. 1000 Schwimmern der Strelasund durchschwommen. Der Rügenbrückenlauf mit Marathon führt die Teilnehmer alljährlich übder die Rügenbrücke.

Die erste Mannschaft des Demminer Radballvereins spielt seit der Saison 2008/2009 in der 2. Radballbundesliga.

Medienlandschaft
Die Medienlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern deckt alle wesentlichen Gebiete von Medienformen ab. Die "Landesrundfunkzentrale Mecklenburg-Vorpommern" ist das rechtsgültige Organ gemäß dem Landesrundfunkgesetz, welches zur Entwicklung von Funk und Fernsehen beiträgt und die Aktivitäten privater und offener Medienstationen überwacht sowie Rundfunklizenzen ausschreibt. Seit 2007 wird ein Medienkompetenzpreis verliehen, durch den bedeutende Leistungen von engagierten Bürgern und Kindern gewürdigt werden.

Printmedien/Zeitungen
Die auflagenstärksten regionalen Tageszeitungen sind die Ostseezeitung, die Schweriner Volkszeitung mit ihrer Rostocker Lokalausgabe, den Norddeutschen Neuesten Nachrichten, und der Nordkurier. Keine der Zeitungen besitzt noch eine eigene Vollredaktion.Günter Herkel: "Einfalt statt Vielfalt" In: M – Menschen Machen Medien, Ausgabe 8/9 2009, S. 15–16 Daneben gibt es verschiedene regionale Anzeigenblätter.

Radio
Das Radio als Medium zur Verbreitung von Informationen steht zum analogen und digitalen Empfang zur Verfügung. Die Digitalisierung im Radiobereich ist derzeit noch nicht voll entwickelt. Der Bereich von offenen Radiostationen ist im Verhältnis zu anderen Bundesländern noch jung. Mit dem Begriff "Offener Kanal" verbreitet sich vielfach auch Bürgerfunk oder Bürgerrundfunk.

Auswahl öffentlich-rechtlicher Radiosender und deren Empfangsmöglichkeiten:

* NDR 1 Radio MV (UKW, ADR, DVB-S)
* NDR 2 (UKW, ADR, DVB-S)
* NDR Info (UKW, DAB, ADR, DVB-S)
* NDR Kultur (UKW, ADR, DVB-S)
* N-Joy (UKW, ADR, DVB-S)
* Deutschlandfunk (u. a. UKW)
* Deutschlandradio Kultur (u. a. UKW)

Private Radiosender:
* Antenne MV (UKW)
* Ostseewelle (UKW)
* 103.3 Radio FDZ (UKW)

Offene Radiosender:
* LOHRO (UKW)
* NB-Radiotreff 88,0 (UKW)
* radio 98eins (UKW)
* Welle Kummerower See (UKW)

Internetradio
Reine Internetradios aus Mecklenburg-Vorpommern sind wenig verbreitet. Dennoch verfügen die meisten Radiostationen über Streams, welche auf den jeweiligen Internetpräsenzen übertragen und empfangen werden können.

Fernsehen
Es können alle öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsender über Kabel und Satellit empfangen werden. Einige öffentlich-rechtliche Sender werden zudem terrestrisch über DVB-T ausgestrahlt. Das NDR Fernsehen ist der überregionale TV-Sender des Norddeutschen Rundfunks, der neben Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen auch Mecklenburg-Vorpommern mit regionalen Informationen versorgt. Das Landesprogramm des NDR Fernsehens ist das Nordmagazin.

Es gibt einzelne Fernsehsender, die lokal oder regional auf ein bestimmtes Gebiet beschränkt senden können. Das lokale Angebot wird von privaten und offenen TV-Stationen betrieben. Folgende lokale, offene und private TV-Sender können derzeit über Kabel und teilweise über Internet im Stream als Internet TV empfangen werden.

* Ankam TV Kanal 3 - Anklam und Ostvorpommern
* aveo - Mein Fernsehen - Schwerin und Umgebung
* FAS – Fernsehen am Strelasund - Stralsund
* FiSCH-TV - Schwerin
* Greifswald TV - Greifswald
* Güstrow TV
* neu eins - Neubrandenburg und Umgebung
* Peene TV - Demmin und Umgebung
* rok-tv - Rostock
* Tv.rostock - Rostock
* Rügen Campus - Insel Rügen
* Wismar TV
* Wolgast TV - Wolgast und teilweise Insel Usedom

Film
Mecklenburg-Vorpommern ist ein beliebtes Panorama für kommerzielle und öffentlich-rechtliche Filmproduktionen. Die Fernsehserie "Ein Bayer auf Rügen" machte das Land in ganz Deutschland bekannt. Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert durch die Verleihung des Medienkompetenzpreises unter anderem den Bereich von Filmproduktionen im Non-Profit-Segment.

Feiertage

Neben den bundesweit gültigen Feiertagen Neujahr, Karfreitag, Ostern, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Tag der Deutschen Einheit und Weihnachten ist in Mecklenburg-Vorpommern der Reformationstag ein gesetzlicher Feiertag.

Literatur
Um eine vollständige Übersicht landeskundlicher Literatur bemüht sich die Landesbibliographie M-V.

* Georg Dehio: "Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Mecklenburg-Vorpommern." München, 2000. ISBN 3-422-03081-6
* Ernst Eichler; Werner Mühlmer: "Die Namen der Städte in Mecklenburg-Vorpommern." Rostock, 2002. ISBN 3-935319-23-1
* Grete Grewolls: "Wer war wer in Mecklenburg-Vorpommern? Ein Personenlexikon." Bremen, 1995. ISBN 3-86108-282-9
* Gerhard Heitz; Henning Rischer: "Geschichte in Daten. Mecklenburg-Vorpommern." München , 1995. ISBN 3-7338-0195-4
* Wolf Karge; Reno Stutz: "Illustrierte Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns." Rostock, 2008. ISBN 978-3-356-01284-2
* "Landeskundlich-historisches Lexikon Mecklenburg-Vorpommern." Hrsg.: Geschichtswerkstatt Rostock und Landesheimatverband Mecklenburg-Vorpommern. Red.: Thomas Gallien. Rostock, 2007. ISBN 978-3-356-01092-3
* Michael North: "Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns." München, 2008. ISBN 978-3-406-57767-3

Siehe auch
*
* Mecklenburgisch-Vorpommersche Küche
* Polizei Mecklenburg-Vorpommern


Überblick
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Alle fürchteten Berlin: Die Hauptstadt Preußens, die waffenstarrende, eisern klirrende Brutstätte der deutschen Sekundärtugenden. Das Berlin des kriegstreibenden Kaisers Wilhelm II. und der Regierungssitz des Weltbrandstifters Hitler, dieses
"Berlin" ist Bundeshauptstadt und Regierungssitz Deutschlands. Als Stadtstaat ist Berlin ein eigenständiges Land und bildet das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg. Berlin ist mit 3,4 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und
Die "Freie und Hansestadt Hamburg" (niederdeutsch "Hamborg" ) ist als Stadtstaat ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland und mit knapp 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands, siebtgrößte der Europäischen Union sowie
Seit dem 16. März 2016 ist Helene Fischer als neueste Wachsfigur im Panoptikum in Hamburg zu sehen - in Fußballtrikot und goldenen High Heels Das Panoptikum erfüllt damit den Wunsch vieler Besucher: „Helene Fischer ist ein Phänomen
Ein raffinierter Krimi mit liebenswerten Charakteren, der den Leser hinter die Kulissen der Münchner Altstadt blicken lässt und charmant an ihre schönsten Ecken entführt. Auch als Hörbuch! Kurz nach einer Vernissage in der Hofstatt, bei der
} Einwohner je km²|- Class="hintergrundfarbe2"| Style="vertical-align: top;" | Ausländeranteil: || 20,7 % "(31. Dez. 2008)"|- Class="hintergrundfarbe2"| Style="vertical-align: top;" | Arbeitslosenquote (Stadtgebiet): || 6,4 %
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Ist denn schon wieder Winter-Märchen? Nach dem WM-Triumph der reifen Herren um Handball-Walrossbart Heiner Brand 2007 schafft Deutschland mit seinen "Bad Boys" 2016 das Wunder von Krakau. In Berlin gab's die passende Sause für die Europameister.
„Das Leben ist eine Collage", sagt Karel Trinkewitz. Zwischen unzähligen Kartons mit zehntausenden von Zeichnungen, papierenen Installationen und kuriosen Fundstücken wirkt der 80-jährige Großmeister des geklebten Kunstwerks in seinem
"Schon als Schüler der Keramikschule gefielen mir die Bilder von Salvador Dalí", erinnert sich Karel Trinkewitz an die Anfänge seiner Begeisterung für surrealistische Künstler. „Das war ja verboten, es galt als entartete Kunst.“
Hätten sich die Deutschen nicht zum Schluss noch ein abgefälschtes 1:4 einschenken lassen – es wäre nach dem 5:2 von 1939 der höchste Sieg aller Zeiten gegen Italien gewesen. Aber auch so war es für die Deutschen nach dem 2:3-Schöckchen gegen
Klar, jedes Mittel ist erlaubt und der Sieger hat immer Recht. Und wäre Atlético Madrid ein Underdog wie Leicester, man könnte sich auch nach einer Abwehrschlacht wie dieser mit ihnen freuen. Wenn aber eine Mannschaft mit geschätzten Schulden von
Der FC Bayern München legt Mario Götze trotz dessen Bekenntnis zum Verbleib beim deutschen Fußball-Meister einen Wechsel nahe. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge reagierte im Fachmagazin «Kicker» (Donnerstag) ungewöhnlich distanziert auf die
Wetter

Berlin


(06.06.2020 12:24)

-5 / -2 °C


07.06.2020
-5 / 0 °C
08.06.2020
-6 / -2 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN

Agenda - The Week Ahea ...
Agenda - The Week Ahea ...

Afghan Farah Governor ...
Ministry Warns Cinema ...

6 Grundlagen beim Aufb ...
...

Imagefilme von Reisen ...
Der unbekannte Balkan ...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum