Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
ITS | Jahn | Tjaereborg


Espresso der Extra-Klasse


     
Hotelsuche in 
 

Herceg Novi

Montenegro, Herceg Novi
Von Wikipedia - die freie Nachrichtenenzyklopädie   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  

Blick von der Festung

"Herceg Novi" (; ital. "Castelnuovo") ist eine Stadt im Westen Montenegros mit etwa 12.700 Einwohnern. Es liegt an der Adria und am Eingang der Bucht von Kotor. Der Ort ist vor allem für den Tourismus bedeutend.

Bekannt ist das Kurzentrum "Dr. Simo Milošević", das den leicht radioaktiven Meeresschlamm als Grundlage für vielfältige Therapien verwendet.

Die Stadt ist terrassenförmig angelegt, Mittelpunkt ist der 3 Kilometer lange Spazierweg "Pet Danica", auf dessen Meerseite sich der über 2 Kilometer lange, meist betonierte Strand befindet.
Gesäumt wird der Spazierweg von unzähligen Restaurants und Verkaufsständen, sowie diversen Diskotheken und Hotels. Der Kurbetrieb hält das ganze Jahr an, etwa Mitte Juni strömen die Sommergäste nach Herceg Novi.

Es gibt außerdem eine sehenswerte Altstadt. Besonders in letzter Zeit ist Herceg Novi zum Ziel des Massentourismus geworden. Diese Entwicklung hat dem Ruf der Stadt als Urlaubsziel geschadet. Eines der bekanntesten Hotels ist das Hotel "Plaza". Für einen Badeurlaub scheint Herceg Novi nicht gut geeignet, doch die Landschaft der Umgebung und die Altstadt sind sehr reizvoll.

Schönere Bademöglichkeiten gibt es an der Ostseite von Herceg-Novi, wo die Orte Meljine, Zelenika und Bijela sich an der Küste erstrecken und auch zur Popularität des Wasserballs in der Region beitrugen. Der heimische Klub PVK Jadran Herceg Novi wurden mehrmals Meister Jugoslawiens und Montenegros und standen 2004 im Finale der Euro League.

Bevölkerung

Strand
Gemäß Volkszählung 2003 betrug die Einwohnerzahl insg. 33.971. Davon waren:
*17.818 (52,45%) Serben
* 9.651 (28,41%) Montenegriner
* 831 (2,45%) Kroaten
* 290 (0,85%) Roma
* 218 (0,64%) Slawische Moslems
* 89 (0,26%) Bosniaken
* 25 (0,07%) Albaner
* 1.350 (3,97%) andere
* 2.800 (8,24%) keine Angabe
* 899 (2,65%) unbekannt

eschicht
Castelnuovo (um 1700)
Kirche
Der Ort wurde 1382 als "Sveti Stjepan" vom bosnischen König Tvrtko I. gegründet, der sich einen eigenen Hafen verschaffen wollte, damit er nicht mehr auf die autonomen Handelsstädte Dubrovnik und Kotor angewiesen wäre.

Der bis heute gebräuchliche Name Herceg Novi erinnert daran, dass die Stadt im 15. Jahrhundert dem "Herzog" Stjepan Vukčić Kosača gehörte, von dessen Titel sich auch der Name der Herzegowina herleitet. Herceg Novi ist die jüngste Stadtgründung im Adriaraum, wo die meisten Städte auf die Antike zurückgehen und nur ganz wenige im Mittelalter hinzukamen. Wenn auch eine slawische Gründung, so erhielt Herceg Novi doch Kommunalstatuten, die denen der alten Städte glichen und damit von der römischen Rechtstradition geprägt waren (z.B. Budva oder Bar).

Als einziger fester Ort an der Bucht von Kotor fiel Herceg Novi nach 1420 nicht an die Venezianer; vielmehr wurde die Stadt 1482 von den Türken eingenommen, als diese die Herzegowina eroberten. In ihrem Besitz blieb Herceg Novi mit einer Unterbrechung (1538/1539) bis zum Großen Türkenkrieg (1683–1699). 1687 konnte Gerolamo Cornaro, der "Provveditore generale" von Dalmatien, „Castelnuovo“ (so jetzt genannt) für die Republik Venedig erobern. Die „Serenissima“ schlug ihre Neuerwerbung zum so genannten Venezianischen Albanien, das von Cattaro aus verwaltet wurde.

Nach dem Fall der Markusrepublik (1797) und wechselnden Herren zu Zeiten der Napoleonischen Kriege kam der Ort, der weiterhin Castelnuovo genannt wurde 1815 für ein Jahrhundert unter österreichische Herrschaft und wurde 1919 Teil des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen. Erst seit diesem Zeitpunkt galt wieder der Name Herceg Novi.

Im Zweiten Weltkrieg zunächst italienisch (1941–1943) dann deutsch besetzt, wurde die Stadt am 28. Oktober 1944 von den kommunistisch-jugoslawischen Partisanen erobert und unmittelbar danach zur Teilrepublik Montenegro geschlagen.

Persönlichkeiten
* Leopold Mandić (1866–1942, kroatischer Geistlicher und Heiliger der römisch-katholischen Kirche
* Gottfried von Banfield‎ (1890–1986), österreichischer Offizier
* Der Filmregisseur Emir Kusturica verbringt seit vielen Jahren seine Ferien in Herceg Novi. Er hat dort in einem alten Bahnhof das Kulturzentrum "Zhalo" eingerichtet, das auch das Kino "Aurora" betreibt.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 20.10.2017 14:33 von den Wikipedia-Autoren.
Überblick
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Blick von der Festung "Herceg Novi" (; ital. "Castelnuovo") ist eine Stadt im Westen Montenegros mit etwa 12.700 Einwohnern. Es liegt an der Adria und am Eingang der Bucht von Kotor. Der Ort ist vor allem für den Tourismus bedeutend. Bekannt ist das
Lageskizze"Tuzi" (, ) ist eine Kleinstadt im Osten Montenegros. Der Ort hat den Status einer Stadtgemeinde, gehört administrativ zur Großgemeinde Podgorica und ist Hauptort des montenegrinischen Teils der Landschaft Malësia e Madhe. Die Mehrheit
"Danilovgrad" (kyrill. Даниловград) ist eine Kleinstadt in der Mitte Montenegros. Sie liegt im weiten und fruchtbaren Tal des Flusses Zeta, etwa auf halbem Weg zwischen Nikšić und Podgorica. Die Stadt hat 5.208 Einwohner (2003) und ist
"Mojkovac" (kyrill. Мојковац) ist eine Kleinstadt im Norden Montenegros. Sie hat etwa 4.100 Einwohner und liegt am mittleren Lauf der Tara, etwa 65 km nördlich von Podgorica. Mojkovac ist der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde mit 10.300
"Berane" (kyrillisch: "Беране") ist eine Stadt mit etwa 11.800 Einwohnern in Montenegro. Sie liegt in der historischen Region Sandschak von Novi Pazar. Die Türken gründeten diese Siedlung und gaben ihr den Namen Berane. Die Stadt lag lange an
"Dobrota" ("Доброта", italienisch "Bonintro") ist ein Dorf der Gemeinde Kotor in Montenegro. Nach der Volkszählung von 2003 zählt Dobrota 8.169 Einwohner (nach der Volkszählung von 1991 waren es 7.283 Einwohner).Die Postleitzahl von Dobrota
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Saarbrücken (dpa) - Die Ministerpräsidenten der Länder wollen geduldeten Migranten den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern. Ausreisepflichtige, die wegen rechtlicher Hindernisse das Land nicht schnell verlassen können, sollten Möglichkeiten
Rom (dpa) - Ein nach dem Zweiten Weltkrieg gestohlenes Mosaik von einem Prunkschiff des römischen Kaisers Caligula ist in den USA entdeckt worden und wird wieder nach Italien zurückkehren. In New York übergaben US-Behörden das Mosaik und andere
Brüssel (dpa) - EU-Ratspräsident Donald Tusk hofft darauf, dass die Brexit-Gespräche zwischen der EU und Großbritannien im Dezember in die nächste Phase starten können. Das sagte er nach Abschluss des EU-Gipfels am Freitag in Brüssel. Die
Frankfurt/Main (dpa) - Der Deutsche Fußball-Bund hat für den 8. Dezember einen außerordentlichen Bundestag einberufen. Die beiden zentralen Themen werden die Entscheidung über die künftige Aufstiegsregelung zur 3. Liga sowie eine endgültige
Vatikanstadt (dpa) - Papst Franziskus hat mit Betroffenheit auf den gewaltsamen Tod der maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia reagiert. In einem Telegramm überbrachte der Vatikan den Angehörigen nach dem «tragischen Tod» der
Regensburg/Rom (dpa) - Papst-Bruder Georg Ratzinger hat Berichte zurückgewiesen, wonach Benedikt XVI. schwer erkrankt sei. «Meinem Bruder geht es gut», sagte der 93-Jährige am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Regensburg. Zwar bereite dem
Wetter

Podgorica


(20.10.2017 14:33)

14 / 23 °C


21.10.2017
13 / 22 °C
22.10.2017
11 / 21 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN

Agenda - The Week Ahea ...
Agenda - The Week Ahea ...

The Daily Vertical: Th ...
The Daily Vertical: Th ...

...
Merkel bittet EU-Partn ...

Schweiz des Balkans ...
...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

banner

banner

banner

banner

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum