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Heimaey
Island, Heimaey
Lage von "Heimaey"
Helgafell, Eldfell und die Vulkanspalte
Häuser mit Grasdach auf Heimaey
Die Insel "Heimaey" gehört zu den Vestmannaeyjar (dt. "Westmännerinseln") südlich von Island. Auf ihr befindet sich die gleichnamige Stadt mit Einwohnern (Stand: ).
Heimaey lebt vorwiegend vom Fischfang und zählt zu den reichsten Städten Islands.
Geografie
Heimaey ist mit 13,4 km² die größte und die einzig ständig bewohnte Insel der Inselgruppe Vestmannaeyjar.
Geschichte
Ausbruch des Vulkans Eldfell 1973
Eruptionsdiagramm
Vulkanausbruch auf Heimaey 1973
Die Vulkaneruption 1973
Ende Januar 1973 brach ein neuer Vulkan, der Eldfell, in direkter Nähe der Stadt aus. Zum Glück befand sich wegen eines Sturmes am Vortag die gesamte Fischereiflotte der Insel im Hafen, so dass die Insel schnell evakuiert werden konnte und niemand zu Schaden kam. Im Laufe der nächsten Monate kämpften die zurückgebliebenen Helfer um die Stadt auf Heimaey.
Verschüttetes Haus als Denkmal
Etwa 100 Gebäude wurden von austretender Lava überwalzt. Große Teile des Ortes wurden teilweise bis zu 8 m unter schwarzer Asche verschüttet. Die meisten Gebäude wurden in den Monaten danach wieder mit Hilfe vieler Bewohner und Freiwilligen ausgegraben. Ein Teil des Lavastromes floss in Richtung der Hafeneinfahrt und drohte diese zu blockieren, was ein großes Problem für den auf Fischfang basierenden Lebensunterhalt der Menschen geworden wäre. Es wurden Wasserkanonen aufgebaut und der Lavastrom mit Meerwasser bespritzt um ihn zum Stoppen zu bringen. Tatsächlich stoppte der Lavastrom, so dass die Hafeneinfahrt jetzt zwar enger geworden ist, der Hafen gleichzeitig aber vor der Meeresbrandung besser geschützt ist.
Wieder aufgenommene, nicht unumstrittene, Grabungen im Nordosten des Ortes brachten dieser neuen Touristenattraktion den Namen "Pompei Norðursins" (Pompeji des Nordens) ein.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Am ersten Augustwochenende, dem sogenannten "Verslunarmannahelgi", wird im Herjólfsdalur, einem halbmondförmigen, zur Meerseite offenen ehemaligen Vulkankrater, ein dreitägiges Fest gefeiert, zu dem auch viele - vor allem jugendliche - Gäste vom „Festland“ kommen.
Lohnend ist ein Tagesausflug mit einer Busrundfahrt mit Stopps an den markanten Stellen und eine Bootstour um die Insel, vorbei an schroffen Lava- und Basaltformationen, Tuff- und Ascheschichten.
Auf Heimaey befindet sich die Stabkirche Heimaey, ein Geschenk Norwegens an Island.
Verkehr
Die Vestmannaeyjar sind auf dem Luftweg oder mit der Fähre Herjólfur über Þorlákshöfn zu erreichen.
Helgafell, Eldfell und die Vulkanspalte
Häuser mit Grasdach auf Heimaey
Die Insel "Heimaey" gehört zu den Vestmannaeyjar (dt. "Westmännerinseln") südlich von Island. Auf ihr befindet sich die gleichnamige Stadt mit Einwohnern (Stand: ).
Heimaey lebt vorwiegend vom Fischfang und zählt zu den reichsten Städten Islands.
Geografie
Heimaey ist mit 13,4 km² die größte und die einzig ständig bewohnte Insel der Inselgruppe Vestmannaeyjar.
Geschichte
Ausbruch des Vulkans Eldfell 1973
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Vulkanausbruch auf Heimaey 1973
Die Vulkaneruption 1973
Ende Januar 1973 brach ein neuer Vulkan, der Eldfell, in direkter Nähe der Stadt aus. Zum Glück befand sich wegen eines Sturmes am Vortag die gesamte Fischereiflotte der Insel im Hafen, so dass die Insel schnell evakuiert werden konnte und niemand zu Schaden kam. Im Laufe der nächsten Monate kämpften die zurückgebliebenen Helfer um die Stadt auf Heimaey.
Verschüttetes Haus als Denkmal
Etwa 100 Gebäude wurden von austretender Lava überwalzt. Große Teile des Ortes wurden teilweise bis zu 8 m unter schwarzer Asche verschüttet. Die meisten Gebäude wurden in den Monaten danach wieder mit Hilfe vieler Bewohner und Freiwilligen ausgegraben. Ein Teil des Lavastromes floss in Richtung der Hafeneinfahrt und drohte diese zu blockieren, was ein großes Problem für den auf Fischfang basierenden Lebensunterhalt der Menschen geworden wäre. Es wurden Wasserkanonen aufgebaut und der Lavastrom mit Meerwasser bespritzt um ihn zum Stoppen zu bringen. Tatsächlich stoppte der Lavastrom, so dass die Hafeneinfahrt jetzt zwar enger geworden ist, der Hafen gleichzeitig aber vor der Meeresbrandung besser geschützt ist.
Wieder aufgenommene, nicht unumstrittene, Grabungen im Nordosten des Ortes brachten dieser neuen Touristenattraktion den Namen "Pompei Norðursins" (Pompeji des Nordens) ein.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Am ersten Augustwochenende, dem sogenannten "Verslunarmannahelgi", wird im Herjólfsdalur, einem halbmondförmigen, zur Meerseite offenen ehemaligen Vulkankrater, ein dreitägiges Fest gefeiert, zu dem auch viele - vor allem jugendliche - Gäste vom „Festland“ kommen.
Lohnend ist ein Tagesausflug mit einer Busrundfahrt mit Stopps an den markanten Stellen und eine Bootstour um die Insel, vorbei an schroffen Lava- und Basaltformationen, Tuff- und Ascheschichten.
Auf Heimaey befindet sich die Stabkirche Heimaey, ein Geschenk Norwegens an Island.
Verkehr
Die Vestmannaeyjar sind auf dem Luftweg oder mit der Fähre Herjólfur über Þorlákshöfn zu erreichen.
Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 19.05.2013 02:52 von den Wikipedia-Autoren.
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