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Hafturlaub für griechischen Terroristen löst politischen Streit aus

Griechenland
09.11.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Athen (dpa) - Ein zweitägiger Hafturlaub für einen der gefährlichsten griechischen Linksterroristen hat in Athen einen politischen Streit ausgelöst. Dimitris Koufodinas (59) war 2003 als einer der «Killer» der linksextremistischen Untergrundorganisation «17. November» (17N) zu elf Mal lebenslänglicher Haftstrafe verurteilt worden. Er durfte am Donnerstag erstmals nach seiner Verurteilung das Hochsicherheitsgefängnis von Korydallos nahe Piräus verlassen.

Die zuständige Justizbehörde hatte am Vortag einen zweitägigen Hafturlaub genehmigt unter der Voraussetzung, dass er sich zwei Mal am Tag bei der Polizei meldet, berichtete das griechische Staatsfernsehen (ERT) unter Berufung auf die Justiz weiter. 

«Jede Art von Urlaub für Koufodinas ist undenkbar», erklärte der Chef der konservativen Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND), Kyriakos Mitsotakis, auf Twitter. Dies gelte vor allem, weil Koufodinas «nie Reue für seine Taten gezeigt hat», so der der Oppositionschef. «Die Regierung mischt sich nicht in die Angelegenheiten der Justiz ein», sagte der griechische Regierungssprecher Dimitris Tzanakopoulos im griechischen Nachrichtensender Real FM.   

Koufodinas und 14 weitere Mitglieder der Untergrundorganisation 17. November hatten zwischen 1975 und 1999 insgesamt 23 Menschen in Griechenland ermordet, darunter Diplomaten, Polizisten, Verleger und Politiker. Die Terroristen hatten dutzende Bomben- und Panzerfaustanschläge sowie Banküberfälle verübt.  

 

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