Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
Hotelsuche in 
 

GroKo in der Wirtschaftskritik

Deutschland
31.01.2018
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
DIW kritisiert sich abzeichnende GroKo-Kompromisse
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) fordert mit Blick auf sich abzeichnende Einigungen von Union und SPD deutlich ambitioniertere Kompromisse in den Koalitionsverhandlungen. Die Sondierungsergebnisse - Grundlage für die laufenden Verhandlungen von SPD, CDU und CSU - lieferten zwar gute Ansätze, sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher am Mittwoch in Berlin. «Aber zu Europa, in der Steuerpolitik, in der Bildung, bei den Investitionen und auch in anderen Bereichen fehlt es an Visionen und Ambitionen.»
Galerie
Berlin (dpa) -  Das Land brauche trotz einer guten wirtschaftlichen Lage Reformen. «Gerade jetzt ist die Zeit, sie anzustoßen, um nicht weitere vier Jahre zu verschenken», sagte Fratzscher.

In der Steuerpolitik kommt der schrittweise Abbau des Solidaritätszuschlags nach DIW-Berechnungen überwiegend Besserverdienenden zugute. «Für stärkere Entlastungen geringer und mittlerer Einkommen müsste man indirekte Steuern senken, beispielsweise die Mehrwertsteuer, oder die Sozialbeiträge gezielter reduzieren. Dazu fehlt das Geld, da man die Überschüsse vorrangig für Ausgabenprogramme verwenden will», sagte DIW-Steuerexperte Stefan Bach. Union und SPD hatten in ihrem Sondierungsergebnis vereinbart, den Soli schrittweise abzubauen. In der laufenden Wahlperiode soll er bereits für 90 Prozent der heutigen Soli-Zahler wegfallen.

In der Rentenpolitik braucht es aus DIW-Sicht größere Reformen. Die private Vorsorge müsse «gestärkt und vielleicht sogar Pflicht werden», befand DIW-Rentenexperte Johannes Geyer. «Ohne eine Neudefinition dieser Säule kann das Rentenniveau nicht glaubwürdig garantiert werden. Die Vorschläge zur Bekämpfung von Altersarmut sind nicht ausreichend.» In der Familienpolitik ist die in den Sondierungen vereinbarte Kindergelderhöhung allein für den DIW «nicht zielführend», die Beschlüsse zur Energiepolitik seien «halbherzig».

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
In einigen Ländern Europas umfasst die Kultur nicht nur traditionelle Aspekte. Als ungewöhnlicher Bestandteil der Landestradition hat dort auch das Glücksspiel seinen Platz. Doch welche Länder sind dem Spiel besonders zugeneigt und wie konnte es
Berlin (dpa) - Fußball-Weltmeister Per Mertesacker wird künftig dem von Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff gegründeten Experten-Beirat angehören. Das bestätigte Bierhoff der «Sport Bild». Der 34 Jahre alte Mertesacker bestritt 104
Rüsselsheim (dpa) - Der Autobauer Opel kann die Betrugsermittlungen im Diesel-Skandal möglicherweise gelassen abwarten. Das im August 2017 vom französischen PSA-Konzern übernommene Unternehmen sieht den Alteigentümer General Motors in der
Wiesbaden (dpa) - Immer mehr Kleinkinder besuchen eine Kita, der Zuwachs ist allerdings geringer als im Vorjahr. Zum Stichtag am 1. März 2018 besuchten in Deutschland insgesamt 789 600 Kinder unter drei Jahre eine Tageseinrichtung, wie das
Berlin (dpa) - Die irische Fluggesellschaft Ryanair errichtet im April am Berliner Flughafen Tegel ihre zehnte Basis in Deutschland. Dazu übernehme der Billigflieger vier dort stationierte Maschinen seiner Partner-Airline Laudamotion, kündigte
Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutschen werden trotz Zinsflaute immer vermögender - zumindest in der Summe. Auf den Rekordwert von 5977 Milliarden Euro stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte im zweiten Quartal 2018, wie die Deutsche Bundesbank
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Berlin (dpa) - Drei Mal blieb Steffen Henssler ungeschlagen, daher geht es jetzt um eine Million Euro: An diesem Samstag (20.15 Uhr) empfängt der 45-Jährige Showmaster zum vierten Mal einen Kandidaten zu seiner ProSieben-Show «Schlag den
Pyeongchang (dpa) - Vierfach-Weltmeister Johannes Rydzek hat beim ersten Sprungtraining der Nordischen Kombinierer von der Großschanze in Pyeongchang überzeugt. Der Oberstdorfer sprang am Samstag auf die Tagesbestweite von 137,5 Meter und gewann
Berlin (dpa) - Wer andere beim Kennenlernen nachahmt, macht sich beliebt - zumindest innerhalb des eigenen Geschlechts. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich veröffentlichte Studie der Freien Universität Berlin und der Uni Leipzig. Demnach gibt
Göteborg (dpa) - Ein Mann ist in der Domkirche im schwedischen Göteborg in Brand geraten. Er sei dabei schwer verletzt worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Ob er sich absichtlich anzündete oder es sich um einen Unfall handelte, war
Birmingham (dpa) - Ein 46-Jähriger hat am Sonntag auf einen Mann in einer britischen Kirche eingestochen und ist festgenommen worden. Täter und Opfer kennen sich, wie die Polizei in Birmingham mitteilte. Es habe sich um eine gezielte Tat
Repression, Exil oder eine Festnahme schüchtern die russische Aktivistin Ljudmila Alexejewa nicht ein. Als Grande Dame der Menschenrechte scheut sie auch nicht die Kritik an der Staatsführung. Und sie ist sicher: Die Jugend-Proteste werden ihre
Wetter

Berlin


(19.11.2018 04:44)

-1 / 5 °C


20.11.2018
1 / 5 °C
21.11.2018
0 / 1 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Agenda - The Week Ahea ...
Agenda - The Week Ahea ...

Afghan Farah Governor ...
Ministry Warns Cinema ...

Das Spiel als Teil der ...
...

Auferstanden aus Rouen ...
Unsere kleine Tour de ...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum