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Goris

Armenien, Goris
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"Goris" (; ) ist eine Stadt in der armenischen Provinz Sjunik, rund 250 km von der Hauptstadt Eriwan und 70 km von der Provinzhauptstadt Kapan entfernt.

Goris erhielt den Rang einer Stadt 1885 im damaligen Russischen Reich. Die Stadt hat rund 21.932 Einwohner (Stand: Schätzung 2009) und liegt auf 1370 m Höhe über Normalnull. Die Stadt liegt malerisch in einem Talkessel des Flusses Vararak, umgeben von hohen Sandsteinbergen. Charakteristisch für die Stadt sind der schachbrettartige Grundriss und die die Straßen begleitenden Wasserläufe.

Sehenswert sind neben den gut gepflegten Stadthäusern die bis weit ins 20. Jahrhundert als Wohnung dienenden teils sehr verzweigten Felshöhlen. Ein Museum zu Ehren des armenischen Dichters Axel Bakunz lädt zum Besuch ein. Einen guten Überblick über den Talkessel hat man vom Jerankatar genannten Stadtberg. Weitere Ausflugsziele in der näheren Umgebung sind das alte armenische Kloster Tatev sowie die Felshöhlen von Chndsoresk. Goris ist ein regionales Zentrum der Industrie, wenngleich nach dem Karabachkrieg ein wirtschaftlicher Niedergang folgte, an dem die Stadt bis heute leidet. Im Straßenbild sind kriegsbedingte Zerstörungen nicht zu übersehen. Angesichts der zunehmenden ausländischen Besucher - meist armenischstämmige Amerikaner - wird stark an der touristischen Infrastruktur gearbeitet. Es steht ein Hotel mit europäischem Standard sowie mehrere Bed & Breakfast zur Verfügung.
Goris ist ein regional bedeutender Verkehrsknotenpunkt. Durch die Stadt verläuft als bedeutende Handelsstraße die Fernstraße M-2 von Eriwan über den 2480 m hohen Tashtunpass nach Täbriz in den Iran. Sie ist derzeit die einzige Verbindung zwischen beiden Ländern. In Goris zweigt von dieser Straße die strategisch wichtige M-12 ab, die nach Stepanakert (Xankəndi) in Bergkarabach führt.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 18.07.2018 23:59 von den Wikipedia-Autoren.
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