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Gonoblennorrhoe

29.03.2012
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Die "Gonoblennorrhoe" (auch Gonokokken-Konjunktivitis, Ophthalmia neonatorum) ist eine eitrige Bindehautentzündung bei Neugeborenen.

Sie entsteht durch eine bakterielle Infektion mit "Neisseria gonorrhoeae" als Komplikation der Gonorrhoe. Die Erkrankung kann zur Erblindung führen. Sie wird häufig von einer Infektion mit Chlamydien begleitet. Die Erkrankung kann sowohl bei Neugeborenen durch Übertragung von der erkrankten Mutter während der Geburt als auch bei Erwachsenen (meist durch Schmierinfektion) auftreten. Einem Ausbruch der Gonoblennorhoe beim Neugeborenen versucht man mit Hilfe der Credé-Prophylaxe vorzubeugen.

Literatur
* Hoffmann-La Roche AG, Urban & Schwarzenberg (Hrsg.): Roche Lexikon Medizin. 4. Auflage. Urban & Schwarzenberg 1998. ISBN 3-541-17114-6.




 

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