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Gniezno

Polen, Gniezno
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Gnesen auf einem Foto aus dem 19. Jahrhundert
St.-Johannes-Kirche. Blick auf 19. Jahrhundert
"Gniezno" (deutsch "Gnesen") ist eine Stadt in Polen, die der Woiwodschaft Großpolen angehört und rund 50 km östlich von Posen liegt. Sie ist Sitz des Erzbistums Gniezno.

Geschichte
Rynek (dt. Markt) in Gnesen
Gnesener Dom
Türme des Gnesener Doms
Gniezno gilt als eine der ältesten Städte Polens; erste menschliche Ansiedlungen gab es bereits in der Steinzeit. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte allerdings erst am Ende des 10. Jahrhunderts, also nach der Christianisierung Polens.

Mittelalter
In Gnesen ist seit dem 8. Jahrhundert eine Burg nachweisbar. Ab dem 9. Jahrhundert war es das politische Zentrum des sich allmählich herausbildenden Staates der Piasten.
Im Jahr 1000 kam es zur Gnesener Übereinkunft. Bolesław I. Chrobry empfing hier Kaiser Otto III., und es kam zur Gründung des ältesten polnischen Erzbistums. 1025 wurde Bolesław I. Chrobry der erste König von Polen. 1238/39 erhielt Gnesen die Stadtrechte. Bis 1320 war es Krönungsort der polnischen Könige.

Gnesen war lange Zeit das kulturelle Zentrum Polens. Polen verbindet mit dieser Stadt die Anfänge seines Staatswesens.

Neuzeit
Nach dem Wiener Kongress gehörte Gnesen zum Kreis Gnesen in der preußischen Provinz Posen, Regierungsbezirk Bromberg. Mit dem Inkrafttreten des Versailler Vertrags am 20. Januar 1920 kam Gnesen zur Republik Polen und war ab 1925 ein selbstständiger Stadtkreis.

Nach dem Überfall auf Polen wurde Gnesen am 11. September 1939 Teil des deutschen Militärbezirks Posen und am 26. Oktober 1939 in das Deutsche Reich eingegliedert. Es gehörte fortan zum Reichsgau Posen, später Wartheland und zum Regierungsbezirk Hohensalza. Ab dem 1. Januar 1940 unterstand Gnesen der im Altreich gültigen Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935, mit einem deutschen Oberbürgermeister (Julius Lorenzen (NSdAP)) an der Spitze.

Im Januar 1945 wurde die Stadt von der Roten Armee besetzt und gehört seither wieder zu Polen.

Sehenswürdigkeiten
Der Dom wurde bereits 965 gegründet; Weihedaten sind für 1064 und 1097 überliefert. "Ausstattung:" Von europäischer Bedeutung ist beispielsweise die zweiflügelige Bronzetür

Gmina (Landgemeinde)
Die Landgemeinde Gniezno umfasst außer Gniezno folgende Ortschaften:


Partnerstädte

* Speyer, (Deutschland, Rheinland-Pfalz)
* Anagni, (Italien)
* Esztergom, (Ungarn)
* Falkenberg, (Schweden)
* Radviliškis, (Litauen)
* Roskilde, (Dänemark)
* Saint-Malo, (Frankreich)
* Uman, (Ukraine)
* Veendam, (Niederlande)
* Sergijew Possad, (Russland)

Söhne und Töchter der Stadt

* Hermann Senator (1834-1911), Nachfolger Prof. Rudolf Virchows als 1. Vorsitzender der Berliner Medizinischen Gesellschaft, klinischer Leiter an der Berliner Charité und Professor, Verfasser wichtiger Arbeiten über Nierenkrankheiten und Eiweißausscheidung
* Jacob Caro (1836–1904), Historiker, Prof. in Jena und Breslau, verfasste Untersuchungen zur polnischen, russischen, spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichte.
* Felix Waldstein (1865–1943), Politiker (DDP)
* Siegfried Laboschin (1868-1929), Maler und Grafiker
* Georg Davidsohn (1872–1942), sozialdemokratischer Politiker und Journalist
* Wilhelm Bahnik (1890–1938), kommunistischer Widerstandskämpfer
* Wilhelm Storz (1897–1985), Jurist, Inhaber des Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern, Verfasser des Lehrbuchs „Deutsches Strafrecht“ (3. Aufl. 1963)
* Heinz Reinefarth (1903-1979), deutscher SS-Gruppenführer, Politiker
* Paweł Arndt (* 1954), polnischer Politiker
* Arkadiusz Radomski (* 1977), polnischer Fußballspieler

Literatur
Bibliografie

*

Monographien, Beiträge

*Brockhaus 1908, Bd. 8, S. 35 (Art. "Gnesen").
*Ursula Mende, "Die Bronzetüren des Mittelalters. 800–1200", München 1983, S. 84 ff.
*Wilfried Gerke, unter Mithilfe von Elfriede Henke: "Deutsche im Gnesener Land", Hannover 1981

Fußnoten


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cs:Hnězdno
csb:Gniezno
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