Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
ITS | Jahn | Tjaereborg




     
Hotelsuche in 
 

Fgura

Malta, Fgura
Von Europe Online   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
left
Lage von Fgura in Malta
"Fgura" (oder "Il-Fgura") ist eine mittelgroße Stadt in Malta. Es hat eines der 68 "Local Councils".

Oberflächlich betrachtet, scheint Fgura eine in den 1960er-Jahren neu gebaute Stadt zu sein. Aber das äußere Erscheinungsbild verbirgt die alten Ursprünge. Die Stadt hat prähistorische Wurzeln - und es scheint, dass sie eine Siedlung aus phönizischer Zeit war. Zwischen 28. Oktober und 21. Dezember 1948 wurden sechs phönizische Gräber in Fgura gefunden - die meisten in der Liedna Street. Diese Gräber sind auf das 3. oder 4. Jahrhundert vor Christus zu datieren. Ihr Erscheinungsbild war unüblich und man fand menschliche Skelette, Überreste von Tieren, Tonscherben und andere Materialien und Fundstücke aus der Bronzezeit. Man benannte in der Stadt eine Straße "Triq is-Sejba Punika" in Gedenken an die phönizischen Fundstücke.

Fgura, das hinter den "Three Cities" im Landesinneren liegt, wurde vom Wachstum der Werftanlagen beeinflusst, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg. Der nördliche Stadtrand wird durch die "Cottonera Lines" (Befestigunslinien) gebildet; im Süden grenzt die Stadt an Żabbar und im Westen an Tarxien. Heute hat Fgura eine der höchsten Bevölkerungsdichten des Landes. Es dehnte sich kürzlich auf die an den Großen Hafen angrenzenden Gebiete aus und zählt zu den am schnellsten wachsenden Städten Maltas. Fgura wurde zu einer der wichtigsten Handelsplätze im Süden der Insel.

Das Stadtwappen von Fgura besteht aus einem waagrechten roten Streifen mit drei goldenen, fünfzackigen Sternen, einem Kreuz in der Mitte und einem weißen Hintergrund. Die Stadtheilige von Fgura ist Our Lady of Mount Carmel (Maria) und ihr jährliches Fest wird am zweiten Sonntag im Juli gefeiert. Fgura hat auch eine der eigentümlichsten Kirchen Maltas, die in Form eines Zeltes gebaut wurde.

Sehenswürdigkeiten
Die Kirchenfassade von Fgura
Il-Monument tas-Salib
Il-Monument tas-Salib (Das Kreuz-Denkmal)
In der Hompesch Street gibt es ein Denkmal, das von der Bevölkerung als "Il-Monument tas-Salib" bezeichnet wird. Es wurde im Februar 1990 eingeweiht, als Fgura die 25-Jährige Erhebung zur Stadt 1965 feierte. Es wurde vom Bildhauer Ġanni Bonniċi entworfen und von Schülern der Ġlormu Cassar School gebaut.

Das Denkmal wurde genau dort errichtet, wo 1790 die kleine Kirche Our Lady of Mount Carmel gebaut wurde.

Das Denkmal sitzt auf vier Säulen, von denen jede eine spezielle Bedeutung hat. Drei der Säulen versinnbildlichen die drei Nachbarstädte Paola, Tarxien und Żabbar, von dessen Gemeindegebieten Teile zur neuen Gemeinde Fgura vereinigt wurden. Die vierte versinnbildlicht die Gemeinde Fgura. Am Fundament des Denkmals befinden sich vier Grabsteine. Sie erinnern an den 25. Geburtstag der Gemeinde Fgura, die Einweihung des Denkmals und einer ist eine Kopie eines anderen Grabsteins, der an einer 1844 gebauten Kirche war. Die Beschriftung dieses Grabsteins ist in Latein und beschreibt die Geschichte dieser Kirche.

Reggie Miller Gardens
Reggie Miller Gardens
Dieser Garten wurde nach Reggie Miller, dem Gründer der General Workers" Union (Gewerkschaft), benannt und von Lorry Sant, Minister der Arbeiterpartei und Einwohner von Fgura, am 28. März 1976 eingeweiht. Ursprünglich gab es dort einen Fischweiher, der von großen Kieselsteinen umgeben war. Auch eine Sonnenuhr von Paul Ignatius Micallef war da. Aber diese Arbeiten wurden entfernt, als der Stadtrat von Fgura etwas Geld sammeln und den Garten modernisieren konnte.

George Stevens" Monument
George Stevens Square
Am Samstag, dem 6. September 1986 weihte Minister Lorry Sant ein Denkmal ein, das nach George Stevens, Mitbegründer der maltesischen literarischen Gesellschaft benannt war. Dies war der 35. Geburtstag der Gesellschaft. Das Denkmal, das dem Platz den Namen gab, wurde vom Bildhauer Alfred Camilleri Cauchi entworfen und vom Stadtpfarrer Father Guido Micallef geweiht.

Einige geschichtliche Fakten
Der Name "Fgura" kommt vermutlich von dem maltesischen Wort "figura" (Figur). Bevor Fgura eine eigene Gemeinde wurde, war es ein Vorort von Tarxien. Vor dem Zweiten Weltkrieg war Fguar ein Bauerndorf, das aus einigen verstreuten Bauernhäusern (von denen praktisch nichts übrig geblieben ist) in der Nähe der neuen Kirche (s.o.) und der neuen Schule in der St. Thomas Street bestand. Es gab dort ca. 20 Familien.

Bevölkerung
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde aus dem Bauerndorf Fgura eine der am dichtesten besiedelten Orte in Malta. Im Krieg zogen viele Leute aus Cottonera und Cospicua am Großen Hafen nach Fgura, das ja wenige Kilometer landeinwärts lag. So entkamen sie den Bombenangriffen und lebten doch nahe ihren Geburtsorten.

1939 hatte Fgura nur 500 Einwohner. Bei der Stadterhebung 1965 waren es schon 2500. 1995 gab es 10922 Einwohner und 2005 waren es schon 11276.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 19.10.2017 07:43 von den Wikipedia-Autoren.
Fakten
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Es sind diese gelb-orangen Busse, die als erstes auffallen: Die alten klappernden öffentlichen Transportmittel gehören zum Inselbild wie der Malteserorden selbst und bringen einen sicher und zuverlässig zu allen wichtigen Punkten auf Malta. Damit
Lage von Msida in MaltaDie Pfarrkirche St. Joseph in Msida"Msida" (oder "L-Imsida") ist eine Hafenstadt im Nordosten Maltas. Sie hat 7623 Einwohner (Stand November 2005). Obwohl sie recht klein ist, ist sie eine der wichtigsten Städte in
"Victoria" (auch: "Victoria Rabat", offiziell maltesisch "Ir-Rabat Għawdex") ist die Hauptstadt der maltesischen Insel Gozo mit etwa 6.414 Einwohnern (Stand: November 2005). Bis 1887 trug die Stadt den arabischen Namen "Rabat", was so viel wie
Lage von Marsaskala in Malta"Marsaskala" (auch "Marsascala" oder "Wied il-Għajn" genannt) ist ein Dorf in Malta am inneren Ende der "Marsaskala-Bucht" (aufgrund seiner engen, fjordartigen Ausbildung auch "Marsaskala Creek" genannt). Im Norden ist
"Sliema" ist eine moderne lebhafte Stadt an der Nordostküste der Insel Malta mit vielen Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Hotels und großstädtischer Atmosphäre und einer bedeutenden Wirtschafts- und Wohngegend. Sliema, was so viel wie Frieden
Geografische Lage von Mosta council"Mosta" ist eine im nordwestlichen Zentrum der Mittelmeerinsel Malta gelegene Stadt mit etwa 17.000 Einwohnern.GeografieMosta ist etwa neun Kilometer von der Hauptstadt Valletta entfernt und liegt an der Straße
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Brüssel (dpa) - Nach dem tödlichen Anschlag auf die maltesische Journalistin Daphne Caruana Galizia fordert die konservative EVP-Fraktion im Europaparlament eine unabhängige internationale Untersuchung. «Wir verlangen Gerechtigkeit», schrieb
Valletta (dpa) - Nach dem tödlichen Anschlag auf die maltesische Journalistin Daphne Caruana Galizia laufen die Ermittlungen der Behörden zu den Hintergründen des Attentats weiter. Das Auto der 53-Jährigen sei am Montag unweit von ihrem Zuhause
Brüssel (dpa) - Mit Entsetzen hat die EU-Kommission auf den Autobomben-Attentat auf die maltesische Journalistin Daphne Caruana Galizia reagiert. «Präsident Jean-Claude Juncker und die Kommission verurteilen diesen Anschlag mit den
Valletta (dpa) - EU-Politiker haben mit Entsetzen auf den Anschlag auf eine maltesische Journalistin reagiert. «Brutaler Mord an Daphne Caruana Galizia: tragisches Beispiel einer Journalistin, die ihr Leben geopfert hat, um die Wahrheit ans Licht zu
Valletta (dpa) - Eine auf Malta populäre Bloggerin ist offenbar Opfer eines gezielten Anschlags geworden. Regierungschef Joseph Muscat bestätigte, dass Daphne Caruana Galizia am Montag getötet wurde. «Das ist eine tückische Attacke auf einen
Nikosia (dpa) - Der für den 10. Oktober geplante vierte Gipfel der EU-Südstaaten wird wegen der Katalonien-Krise erst Anfang Dezember stattfinden. Dies berichtete der staatliche zyprische Rundfunk (RIK) unter Berufung auf die zyprische
Wetter

Valletta


(19.10.2017 07:43)

16 / 22 °C


20.10.2017
18 / 24 °C
21.10.2017
21 / 25 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN
banner

banner

banner

banner

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum