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«FAZ»: Bundesregierung forscht nach Oxfam-Skandal bei GIZ nach

Deutschland
22.03.2018
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Frankfurt/Main/Berlin (dpa) - Die Bundesregierung forscht nach dem Oxfam-Skandal um sexuelle Ausbeutung auch bei der wichtigsten deutschen Hilfsorganisation GIZ nach. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) müsse dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ihre Reaktion auf die Vorfälle bei der britischen Hilfsorganisation erläutern, berichtete die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (FAZ/Freitag).

Der Staatssekretär und GIZ-Aufsichtsratschef Friedrich Kitschelt habe «den GIZ-Vorstand angewiesen, darzulegen, welche Konsequenzen aus den Vorfällen (um Oxfam) gezogen wurden und an welchen Stellen die bestehenden Kontrollmaßnahmen gegebenenfalls weiter zu verstärken wären», teilte das Ministerium der «FAZ» mit. Kitschelt habe die GIZ schriftlich gebeten, die bestehenden Vorgaben auf etwaige Regelungslücken zu überprüfen.

Berichte über Sex-Partys von Oxfam-Mitarbeitern mit Prostituierten in Haiti und im Tschad hatten kürzlich eine Debatte über sexuelle Ausbeutung in Hilfsorganisationen losgetreten. Oxfam legte inzwischen einen umfangreichen Maßnahmenkatalog vor.

Die GIZ teilte auf Anfrage der Zeitung mit, dass sich dort von 2012 bis 2017 insgesamt 16 Fälle sexueller Belästigung bestätigt hätten. Dies seien jedoch durchweg Vorfälle am Arbeitsplatz gewesen. In einem Fall sei eine Mitarbeiterin einer anderen Organisation belästigt worden. In keinem Fall sei es um sexuelle Belästigungen von Menschen aus Entwicklungsländern beziehungsweise Hilfsbedürftigen gegangen.

Im Zentrum der Aufregung um Oxfam hatte die mögliche Ausbeutung einheimischer Menschen gestanden. Im Zusammenhang mit den 16 Vorfällen habe es den GIZ-Angaben zufolge sechs Abmahnungen, zwei Kündigungen und eine Vertragsauflösung gegeben.

Ein Mitarbeiter der GIZ-Führungsriege, der nicht genannt werden möchte, sagte der Zeitung jedoch nach deren Angaben, dass Untersuchungen im außereuropäischen Ausland Zustände beschrieben hätten, die an jene bei Oxfam erinnern. Der GIZ ist davon nach «FAZ»-Angaben nichts bekannt.

 

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