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Espoo

Finnland, Espoo
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"Espoo" , schwedisch "Esbo" , ist mit über 240.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Finnlands. Die ehemalige Landgemeinde ist in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem einwohnerstarken Vorort des benachbarten Helsinki angewachsen. Espoo ist eine eigenständige Stadt, ist aber faktisch Teil einer als „Hauptstadtregion“ bezeichneten Agglomeration.

Geografie
Geografische Lage
Espoo liegt in der südfinnischen Landschaft Uusimaa an der Küste des Finnischen Meerbusens westlich der Hauptstadt Helsinki. Weitere Nachbarstädte und -gemeinden sind Kirkkonummi im Westen, Vihti im Nordwesten, Nurmijärvi im Norden, Vantaa im Nordosten und das gänzlich vom Stadtgebiet Espoos umschlossene Kauniainen. Die Städte Helsinki, Vantaa, Espoo und Kauniainen bilden zusammen eine als „Hauptstadtregion“ bezeichnete Agglomeration. De facto sind sie mittlerweile zu einer einzigen Großstadt mit rund einer Million Einwohnern zusammengewachsen, politisch sind die vier Städte aber nach wie vor eigenständig.

Ausdehnung des Stadtgebiets
Insgesamt beträgt die Fläche Espoos 528,16 km². Unter Ausschluss der Meeresgebiete sind es 330,18 km², wovon weitere 17,96 km² Binnengewässer sind. Die 58 Kilometer lange Küstenlinie ist stark gegliedert. Der Stadt vorgelagert ist ein Schärengebiet mit 165 Inseln. Insgesamt befinden sich im Stadtgebiet von Espoo 95 Seen, deren größter ist der Bodominjärvi. Die höchste Erhebung von Espoo befindet sich im Stadtteil Velskola und liegt 114,2 m über dem Meeresspiegel.

Stadtgliederung
Die Stadtteile Espoos
Espoo besteht aus sieben Stadtbezirken ("suuralue"), die sich wiederum in insgesamt 55 Stadtteile ("kaupunginosa") unterteilen:



Geschichte
Der Dom von Espoo stammt aus dem späten 15. Jahrhundert.
Im Stadtgebiet von Espoo lassen sich erste Spuren menschlicher Besiedlung für die Zeit um 7000 v. Chr. nachweisen. Permanent besiedelt ist das Gebiet aber erst seit dem 12. und 13. Jahrhundert. Espoo lag an der Königsstraße von Turku nach Wyborg. Die erste Urkundliche Erwähnung Espoos stammt aus dem Jahr 1431. Die schwedische Namensform "Esbå" dürfte „Espenfluss“ bedeuten ("äspe" ist ein altes schwedisches Wort für „Espe“, "å" bedeutet „Fluss“). 1458 löste sich Espoo vom Kirchspiel Kirkkonummi. Das älteste erhaltene Gebäude Espoos ist die um 1490 aus Feldstein erbaute Kirche. 1556 gründete der schwedische König Gustav I. Wasa den Gutshof Espoo als Königsgut, an das immer noch die Krone im Wappen der Stadt erinnert.

Bis weit ins 20. Jahrhundert blieb Espoo eine ländlich geprägte Gemeinde. Noch 1920 hatte Espoo nur 9.000 Einwohner, von denen 70 % schwedischsprachig waren und 75 % in der Landwirtschaft arbeiteten. Die eigentliche Stadtentwicklung setzte erst mit der Ausdehnung Helsinkis in den 1950er Jahren ein. Begleitet von einer massiven Bautätigkeit wuchs die Einwohnerzahl schnell an. Der Dienstleistungssektor wurde zum wichtigsten Beschäftigungsbereich. Das Verwaltungszentrum (Espoon keskus) entstand um die alte Kirche und den Bahnhof. 1963 wurde Espoo zum Marktflecken, 1972 wurde es zur Stadt erhoben.

1991 wurde in Espoo die "Konvention über die Umweltauswirkungen im grenzüberschreitenden Kontext - die Espoo-Konvention" der UNECE unterzeichnet.

Einwohnerentwicklung
Noch 1950 hatte Espoo nur 22.000 Einwohner. Innerhalb von fünfzig Jahren stieg diese Zahl auf über 210.000 an. Im Durchschnitt wuchs die Bevölkerungszahl zwischen 1964 und 2004 um 3.900 Einwohner jährlich. Zum Jahreswechsel 2008/2009 betrug die Einwohnerzahl Espoos 241.565.

Entwicklung der Einwohnerzahl "(31. Dezember)":


Politik
Verwaltung
Wie in allen finnischen Städten ist auch in Espoo der Stadtrat (finn. "kaupunginvaltuusto") die höchste Entscheidungsinstanz bei lokalen Angelegenheiten. Dazu zählen Stadtplanung, Schulen, Gesundheitswesen und öffentlicher Verkehr. Der aus 67 Mitgliedern bestehende Rat wird auf vier Jahre gewählt.

Die stärkste Fraktion im Stadtrat stellt in Espoo mit großem Vorsprung die konservative Sammlungspartei. Seit den Kommunalwahlen 2008 ist der Grüne Bund zweitstärkste Partei und hat die Sozialdemokraten auf Platz drei verdrängt. Erstmals seit den Kommunalwahlen 2008 sind auch die Wahren Finnen, eine rechtspopulistische Partei, mit über elf Prozent der Stimmen im Stadtradt von Espoo präsent, während die Zentrumspartei, eine der drei großen Parteien des Landes, wie in den meisten Großstädten keine größere Bedeutung hat. Ebenfalls vertreten sind die Schwedische Volkspartei, das Linksbündnis, die Christdemokraten und seit 2008 neu die Partei Für die Sache der Armen.



Der Stadtdirektor (finn. "kaupunginjohtaja") von Espoo ist dem Stadtrat unterstellt und wird von diesem ernannt. Seine Aufgabe ist es, die Verwaltung und den Haushalt der Stadt zu verwalten. Seit 1995 hat Marketta Kokkonen diesen Posten inne.

Wirtschaft und Infrastruktur
Technische Universität Helsinki

Verkehr
Espoo liegt an der VR-Eisenbahnstrecke von Helsinki nach Turku und wird mit dem Hochgeschwindigkeitszug S220 bedient. Die Fahrzeit nach Helsinki beträgt 20 bis 25 Minuten.

Ansässige Unternehmen
Zahlreiche internationale Firmen haben Ihren Sitz in Espoo, darunter der Mobiltelefonhersteller Nokia, der Aufzughersteller KONE, der Spiele-Entwickler Remedy Entertainment und das Energieunternehmen Fortum (früher Neste).





Bildung
Espoo beherbergt mehrere Hochschulen, unter anderem die Technische Universität Helsinki (finn. Teknillinen korkeakoulu).

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Der Dom von Espoo stammt aus dem späten 15. Jahrhundert. Er ist mit Kalkmalereien aus dem frühen 16. Jahrhundert geschmückt, erhielt ihr heutiges Aussehen jedoch erst in den 1820er-Jahren.

Architektonisch interessant ist die Trabantenstadt Tapiola aus den 1960er-Jahren, Familien mit Kindern wird es eher zum Freibadzentrum Serena ziehen.

Sport
Die Eishockeymannschaft der Espoo Blues spielt in der höchsten Spielklasse Finlands, der SM-liiga.
Die Herrenmannschaft des FC Honka Espoo spielt seit 2006 in der höchsten Fußball-Liga Finnlands, der Veikkausliiga. Die Frauenmannschaft spielt in der SM-Sarja, der höchsten Liga im finnischen Frauenfußball, und wurde dort in den Jahren 2006 und 2007 Meister.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
* JJ Lehto (*1966), finnischer Rennfahrer
* Jere Lehtinen (*1973), seit 1992 Eishockeyspieler in der NHL
* Ox (*1975), Bassist der Band Lordi
* Charles Wegelius (*1978), britischer Radrennfahrer
* Alexi Laiho (*1979), Mitbegründer der finnischen Metalband Children of Bodom
* Janne Wirman (*1979), Keyboarder der Metalbands Children of Bodom und Warmen
* Kimi Räikkönen (*1979), finnischer Formel-1-Weltmeister
* Aki Hakala (*1979), finnischer Drummer der Band The Rasmus
* Petri Lindroos (*1980), Leadgitarrist und Sänger der Melodic Death Metal Band Norther sowie der Viking Metal Band Ensiferum
* Eero Ettala (*1984), finnischer Snowboarder
* Henkka "T.Blacksmith" Seppälä (*1980), Bassist der finnischen Metalband Children of Bodom
* Laura Lepistö (*1988), finnische Eiskunstläuferin


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 19.10.2018 16:26 von den Wikipedia-Autoren.
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