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Einzigartige Naturschätze, unvergleichliche Kultur und warmherzige Menschen prägen bis heute die Ukraine
Schluss mit Vorurteilen: Ukraine, das ist weit mehr als die fliegenden Fäuste der Klitschko-Brüder und karge Landschaften. Ukraine, das ist der größte Flächenstaat Europas, hier herrscht mediterranes Klima wie an der Côte d’Azur, hier findet sich eine bunte Flora und Fauna, wunderschöne Architektur, eine exquisite Küche – herzliche und offene Menschen empfangen in traditioneller Gastfreundschaft. Hier in der Ukraine, wo schon einst Türken, Griechen und Römer eine Heimat gefunden hatten.
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Bei allen Vorurteilen, die man getrost vergessen kann – ein Klischee gibt es, daran sollte man festhalten, weil es ganz einfach stimmt. Demnach spiegelt das Temperament der Einwohner das Klima ihres Landes wider. Und das gilt vor allem für die Ukraine. Denn im Süden der Ukraine, auf der Halbinsel Krim herrscht kontinental-mediterranes Klima, vergleichbar mit Südfrankreich und der Adriaküste in Norditalien. An der Südküste, rund um Jalta, kann das Klima im Sommer schon zur subtropischen Zone gerechnet werden. Im Norden und Nordwesten kann man von einem kontinentalen Klima sprechen, wie es für die Breiten typisch ist. Warmherzig, das sind die Ukrainer in der Tat. In einem ukrainischen Bus wird man es zum Beispiel nicht erleben, dass ältere Menschen stehen müssen; undenkbar, dass jüngere Ukrainer nicht aufstehen und den Platz anbieten.

Ukraine, das ist das Land der Vielfältigkeit. Der größte Flächenstaat Europas mit rund 49 Millionen Einwohnern beherbergt einzigartige Naturschätze. Die Karpaten, die Gebirge in Mittel- und Osteuropa, sind atemberaubend schön. In der Ukraine sind die letzten Buchenurwälder in ganz Europa zu bestaunen, ebenso der höchste Berg: der Gowerla. Seltene Flora und Fauna, fernab der Zivilisation in den Karpaten garantieren offene Münder und begeisterte Augen. Auf Wanderwegen präsentiert sich eine idyllische und unberührte Natur. Kleine Volksgruppen wie Huzulen und Lemken leben in ihren Dörfern und überraschen mit ihrer offenen und herzlichen Gastfreundschaft. Dem „Hightech-Menschen“ begegnet eine Welt, die eine Mischung aus Wildnis und Tradition darstellt.

Faszinierend ist die geographische Lage der Ukraine, die sich zum Beispiel am zweitlängsten Fluss Europas, der Donau widerspiegelt. Dort, wo der Fluss an der Grenze zu Rumänien ins Schwarze Meer mündet, liegt die Region Bessarabien. Hier präsentiert sich eine ungebändigte Natur: eine einzigartige Pflanzenwelt, die die Zeit überdauert hat, viele Vogelarten haben sich angesiedelt und leben im Paradies. An diesem Ort, der nur sehr schwer zu erreichen ist, haben vor Jahrhunderten die Lipowaner Heimat gefunden. Die dortigen orthodoxen Christen, die einen sehr alten Dialekt der russischen Sprache sprechen, pflegen ihren Glauben, ihre Sprache und ihre Kultur bis heute.

So faszinierend und einzigartig die ukrainische Landschaft, so einzigartig ist auch die Gegenwart in den städtischen Zentren. Die Hauptstadt Kiew ist eine sehr moderne, dynamische Stadt mit florierender Wirtschaft. Kiew wird oft die „Mutter aller russischen Städte“ genannt. Die Stadt Lemberg besticht durch einzigartige Architektur, tolle Bauarten finden sich quasi an jeder Ecke. Nicht umsonst wird die Stadt als „kleines Wien“ bezeichnet. Große Teile der westlichen Ukraine, die Karpaten, die Galizien, waren Teile der Donaumonarchie. Daher ist noch heute, insbesondere bei der Architektur, der kulturelle Einfluss von Österreich und Ungarn zu erkennen.
Einen Besuch wert ist die Stadt Uman. Die kleine Stadt in der Zentralukraine beherbergt einen wunderschönen Park, der von dem polnischen Magnaten Stanislaw Potocki gegründet wurde. Die Stadt ist in der jüdischen Welt sehr bekannt. Einmal im Jahr, zum Rosch ha-Schana, pilgern bis zu 30.000 Juden aus aller Welt dorthin, weil die chassidische Zaddikbewegung hier ihren Anfang genommen hat. Sich zu sammeln und zu feiern ist das Ziel dieser alljährlichen Reise. Die jüdische Kultur, die sehr lange Zeit eine Bereicherung für die Ukraine war, wurde während des Zweiten Weltkrieges leider wesentlich zerstört, erlebt aber seit 1991 glücklicherweise ihre Renaissance.

Die geographische Lage der Ukraine – mit ihrer Schwarzmeerküste – war schon immer politisch, wirtschaftlich und strategisch sehr vorteilhaft. Verschiedene Völker wie die Griechen, Skythen, Römer, Sarmaten, Tataren und Türken haben im Laufe der Geschichte hier ihre Heimat gefunden. Durch die ständigen historischen Veränderungen, die bis heute spürbar sind, wurden zahlreiche ukrainische Traditionen und Bräuche beeinflusst. Unter anderem ist die traditionelle Küche des Landes sehr stark von diesen Veränderungen geprägt. Lebensnotwendiges, wie frisches Gemüse und Obst, kann man stets auf dem Markt kaufen, die tafelfertigen Gerichte genießt man am besten in den zahlreichen Restaurants des Landes.

Typisch sind die vielfältigen Gemüse- und Fleischgerichte. Die ukrainischen Köche benutzen dabei sehr viele Gewürze und unterschiedliche Kräuter. Sehr verschieden sind auch die Vorstellungen der Ukraine im Vergleich zu Westeuropa, was ein genau ein Imbiss, ein Frühstück und ein Mittagessen zu sein hat. Zum Frühstück wird zum Beispiel entweder ein mit Sauerrahm vermischter Quark, bestreut mit Zucker serviert; oder ein Spiegelei mit Tomaten und Zwiebel. Das typische ukrainische Mittagessen besteht aus dem Borschtsch (eine Rote-Rüben-Suppe), einem Gemüsesalat und einem Hauptgericht (oft sind das Wareniki und Pelmeni, vergleichbar mit Fleischnudeln, nur mit unterschiedlichen Füllungen).

Die berühmte Küche auf der Halbinsel Krim wurde nicht nur von der ukrainischen, sondern auch von russischen und orientalischen Kulturen beeinflusst. Die tatarischen Spezialitäten wie Tschebureki (angebratene Teigtaschen mit Fleischfüllung) oder Soljanka (eine orientalische Suppe) kann man in vielen Restaurants auf der Halbinsel Krim kosten. Auch wenn diese Speisen oftmals kalorienhaltiger sind als nach westeuropäischem Verständnis, die traditionellen ukrainischen Spezialitäten bedeuten Gaumengenuss auf höchstem Niveau.

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