Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
Espresso der Extra-Klasse


ITS | Jahn | Tjaereborg


     
Hotelsuche in 
 

Eger (Ungarn)

Ungarn, Eger
Von Wikipedia - die freie Nachrichtenenzyklopädie   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  


Die Basilika in Eger
Dobó István Platz
"Eger" (dt.: "Erlau", Lateinisch: "Agria") ist eine Stadt im Norden Ungarns mit ca. 56.000 Einwohnern. Es ist eine der ältesten Stadtgründungen Ungarns und der Komitatssitz des Komitats Heves.

Bekannt ist Eger durch die großen Weinanbaugebiete in der Umgebung, die neben anderen Weinsorten auch den bekannten Rotwein Erlauer Stierblut ("Egri bikavér") hervorbringen. In der Stadt gibt es zahlreiche Weinstuben und traditionelle, teils unterirdische, Weinkeller. Das Stadtbild ist außerdem geprägt durch barocke Bauten, das Minarett aus der Zeit der osmanischen Herrschaft, die mittelalterliche Burg und durch die Basilika, die nach der in Esztergom die zweitgrößte in Ungarn ist.

Ferner ist Eger für seine Thermalquelle und das Thermalbad bekannt. Das Thermalbad befindet sich direkt neben dem großen Stadtpark und ist für Jung und Alt geeignet. Es gibt Becken mit unterschiedlichen Wasserarten und -temperaturen. Im Sommer ist das Bad sehr gut besucht.
Eger hat durch die Thermalquellen immer schon einen Bezug zum Baden und zum Wassersport. Die Förderung von möglichen Talenten beginnt schon im Schulalter und wird durch den Stundenplan unterstützt. Eger hat eine der stärksten Wasserball-Mannschaften im Land und die verschiedenen Schwimmteams erringen oft hohe Medaillenplätze.

Geschichte
Die Gebiete von Eger sind seit der Steinzeit bewohnt. Zuerst lebten hier germanische und slawische Stämme. Im 10. Jahrhundert begannen Ungarn hier zu siedeln. Bereits Anfang des 11. Jahrhunderts wurde Eger von dem ersten König von Ungarn, Stephan I. zum Bischofssitz ernannt. Das dazu errichtete Gebäude, das die Zeit nicht überdauert hat, stand auf dem heutigen Burgberg, von da aus wuchs die Ortschaft über die Jahre. Eger war also von Anfang an ein wichtiges Religionszentrum.

1241 wurde Eger von den Mongolen vollständig zerstört und die meisten Einwohner getötet.

Während der Regierungszeit von Matthias Corvinus im 15. Jahrhundert erlebte die Stadt sowie ganz Ungarn ihre Renaissance.

Zur Zeit der Türkenkriege war die Stadt immer wieder Angriffen ausgesetzt. Im Jahr 1552 konnte ein kleines Heer (weniger als 2100 Mitbewohner und Soldaten unter der Führung von István Dobó) die Stadt noch vor einer riesigen osmanischen Übermacht verteidigen (beschrieben u.a. in dem Roman "Egri Csillagok/Sterne von Eger" von Géza Gárdonyi). Es war die erste große Niederlage der Türken, und Europa atmete bereits erleichtert auf.

1596 wurde Eger jedoch eingenommen und blieb 91 Jahre unter osmanischer Herrschaft. In dieser Zeit entstanden Moscheen und Bäder – das heute noch erhaltene Minarett gilt als das nördlichste historische Bauwerk der Osmanen.

Nach der türkischen Belagerung von Wien (1683) gelang es im Gegenstoß den Habsburgern, die Osmanen aus Mitteleuropa zu vertreiben. Unter der Führung Karl von Lothringen wurde Eger 1687 zurückerobert und bis 1701 eroberten die habsburgischen Armeen fast ganz Ungarn.

Ihre Blütezeit erlebte die Stadt ab Mitte des 18. Jahrhunderts, als viele Gebäude im Barockstil errichtet wurden.

Während des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt von mehreren Bränden und Epidemien (Cholera) heimgesucht.

1804 wurde die Stadt zum Erzbischofssitz ernannt.

Partnerstädte
* (Deutschland)
* (Russland)
* (Georgia, USA)
* (Rumänien)
* (Tschechien)
* (Frankreich)
* (Türkei)
* (Finnland)
* (Polen)
* (Italien)
* (Slowakei)

Klima



Stadtteile
Eger besteht aus 20 Stadtteilen. "Almagyar" ist der eleganteste Stadtteil mit einigen Gebäuden der Eszterházy-Hochschule. Der nördlichste Stadtteil "Almár" beherbergt Wochenendhäusern. "Belváros (Innenstadt)" ist der Barockstadtteil mit der berühmten Eszterházy-Hochschule. Die "Wohnsiedlung Berva" wurde für die Industriearbeiter der Gegend errichtet. "Cifra hóstya" liegt nördlich vom Zentrum, mit sehr vielen engen Straßen. "Érsekkert (Erzbischofsgarten)" ist der größte Park der Stadt mit Schwimmhallen und Sportanlagen.

Bis zum letzten Jahrhundert war "Felnémet" ein Vorort von Eger, dann wurde es an die Stadt angeschlossen. Das dörfliche Aussehen hat der Stadtteil bewahrt. "Felsőváros (Oberstadt)" besteht hauptsächlich aus Blockhäusern. "Károlyváros (Karlstadt)" ist der größte Stadtteil und westlich vom Zentrum zu finden. Der bekannteste Stadtteil mit sehr vielen Weinkellern ist "Szépasszonyvölgy (Schönfrauental)". Der Legende nach sollen die türkischen Opfer der Belagerung 1552 in "Tetemvár (Leichenburg)" begraben worden sein.

Weitere Stadtteile sind "Hatvani hóstya", "Ipari Park (Industriegelände)", "Lajosváros (Ludwigstadt)", "Maklári hóstya - Tihamér", "Rác hóstya", "Vécsey-völgy (Vécseytal)", der historische Stadtteil "Vár (Burg)" und die Gartenstädte "Hajdúhegy (Hajdúberg)" und "Pásztor-völgy (Schäferthal)".

Luftaufnahme: Eger

Sehenswürdigkeiten

Haupteingang der BasilikaMinarett
* Basilika
* Burg und István-Dobó-Museum
* Minarett der Kethuda-Moschee (nördlichstes osmanisches Bauwerk)
* Minoritenkirche Sankt-Antonius
* Dobó Platz
* Aladár-Bitskey-Schwimmhalle
* Barockgebäude der Kossuth-Straße
* Szépasszonyvölgy (Schönfrauenthal) - mit den Weinkellern
* Rác-templom (Serbische Griechisch-orthodoxe Kirche)
* Karl-Eszterházy-Hochschule
* Fazola Tor
* Galerie

Medien
Fernsehsender
In Eger ist der Sitz des Stadtfernsehens Eger Városi Televízió und von Líceum TV.

Radiosender
Drei Radiosender sind vor Ort präsent: das katholische Radio Szent István Rádió, Rádió Eger und Rádió 1 (FM 101,9).

Presse
Weitere Presseunternehmen sind Heves Megyei Hírlap (Nachrichten), Egri Est (Programmheft für Jugendliche), Royal Club - Komitat Heves und aPart magazin.

Sportvereine
In Eger sind viele Sportvereine ansässig. Dazu gehören die Eger Heroes (American Football), die Egri csillagok - "die Sterne von Eger" (Baseball), SHS Eger SE (Handball), Vitai-Eger Fekete Sasok - "Vitai-Eger Schwarze Adler" (Basketball), Agria RC Eger (Volleyball), Brendon-ZF Eger (Erstligist und Teilnehmer in der Gruppenphase der EuroLeague 2006/2007 im Wasserball) und Mecman Eger Innebandy SE ( Floorball).


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 23.06.2018 06:02 von den Wikipedia-Autoren.
Überblick
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
"Tapolca" ist eine ungarische Kleinstadt mit etwa 20.000 Einwohnern nördlich des Plattensees (Balaton). Seit dem 10. Jahrhundert gehört Tapolca zu Ungarn. Nach dem 2. Weltkrieg entwickelte sich die Stadt zu einem Industriezentrum der Region.
"Kazincbarcika" ist eine Industriestadt in Nordostungarn mit etwa 30.000 Einwohnern. Geografische LageSie liegt am Fuße des Bükk-Gebirges im Sajótal (Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén). Die Stadt ging aus den drei Siedlungen Sajókazinc, Barcika und
Hauptplatz von Sopron mit der Dreifaltigkeitssäule im Vordergrund, dahinter der FeuerturmWie man auf diesen Schildern sehen kann, ist Sopron offiziell eine zweisprachige Stadt."Sopron" (deutsch "Ödenburg", kroatisch "Šopron", serbisch
Luftbild der Basilika von EsztergomBasilika in EsztergomBlick von Štúrovo auf Esztergom, 1999Im II.Weltkrieg zerstörte Donaubrücke, 1969die neu errichtete Maria-Valeria-Brücke bei Esztergom, 2006"Esztergom" (deutsch "Gran", slowakisch
Luftaufnahme: Budakeszi"Budakeszi" oder auf deutsch "Wudigeß", ist eine von Donauschwaben gegründete Gemeinde mittlerer Größe am westlichen Stadtrand der ungarischen Hauptstadt Budapest, sie wurde im Jahre 2000 zur Stadt erhoben. Bis nach dem
Luftaufnahme: Miskolc"Miskolc" der Komitatssitz des Komitats Borsod-Abaúj-Zemplén, liegt im Nordosten von Ungarn. Die Einwohnerzahl beträgt ca. 174.000, damit ist Miskolc nach Budapest und Debrecen die drittgrößte Stadt Ungarns. Miskolc liegt
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Budapest (dpa) - Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat die Drohungen gegen Kritiker seiner Politik verschärft. Rund «2000 Soros-Söldner» würden in Ungarn gegen die Interessen des Landes arbeiten, sagte der rechts-nationale Politiker
Zum Dissidenten im Kommunismus wurde er, weil er das Leben in der Lüge nicht ertrug. György Konrads Literatur hat aber Geltung jenseits aller Systembrüche. Verratene Ideale, zynische Anpassung: das gab es vor der demokratischen Wende ebenso wie
Budapest/Berlin (dpa) - Nach langen Ermittlungen ist der mutmaßliche Betreiber des früheren Internet-Shops «Migrantenschreck» verhaftet worden. Dem 34-jährigen Mario R. werde illegaler Waffenhandel vorgeworfen, teilte die Berliner
Budapest (dpa) - Der ungarische Schwimm-Olympiasieger Daniel Gyurta hat seinen Rücktritt erklärt. «Die schwerste Entscheidung meines Lebens treffend, verabschiede ich mich vom Wettkampfschwimmen», teilte der 28-Jährige am Dienstag mit. Er sei
Veszprem (dpa) - Der ungarische Handball-Rekordmeister Telekom Veszprem hat mit Gehaltskürzungen auf die 25:32-Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim dänischen Vertreter Skjern Handbold reagiert. «Die Gehälter der Mannschaft
Veszprem (dpa) - Der ungarische Handball-Rekordmeister Telekom Veszprem hat mit Gehaltskürzungen auf die 25:32-Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim dänischen Vertreter Skjern Handbold reagiert. «Die Gehälter der Mannschaft
Wetter

Budapest


(23.06.2018 06:02)

11 / 20 °C


24.06.2018
12 / 21 °C
25.06.2018
13 / 20 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN
banner

banner

banner

banner

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum