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Die spinnen, die Briten!

Großbritannien
Von Jürgen Herda   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Was uns an Mighty Blighty so amüsiert
Liebe Briten, wir wissen es, eigentlich gibt es euch gar nicht: Natürlich seid ihr Engländer, Schotten, Nordiren, Walisen, Kelten meinetwegen - und vor allem: ganz normale Menschen. Aber bitte, lasst uns ein paar unserer positiven Vorurteile von eurem kollektiven schwarzen Humor und euren drolligen Zeremonien.
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Gentleman Usher of the Black Rod

Der Herr Zeremonienmeister mit dem Schwarzen Stab sieht mit seinem breitkrempigen Hut, seinem fliederfarbenen Seidenumhang und natürlich dem schwarzen Stock mit Goldgriff und -spitze aus wie ein Mainzer Karnevalsjeck, den man lieber nicht "reinlasse" möchte. Das ist allerdings nicht der Grund, warum ihm die Abgeordneten des House of Commons, der Zweiten, aber wichtigeren Kammer des britischen Parlaments die Tür ins Gesicht schlagen, wie man in England sagt: "They close the door in his face."

Das Ritual soll vielmehr zeigen, dass der alte Knabe als Vertreter der Königin im Abgeordnetenhaus nichts zu suchen hat. Deswegen klopft er brav dreimal, um die ehrenwerten Repräsentanten des Volkes, the Right Honourable Members of Parliament (MPs), zur Rede der Queen im House of Lords, der Ersten Kammer, abzuholen. Dort lauschen die Damen und Herren, von denen sich einige in jüngster Zeit ob ihrer großzügigen Selbsbedienungsmentalität nicht nur durch den Kakao der Yellow Press gezogen sahen, der Lesung Seiner Majestät, die freilich nicht ihre eigenes politisches Programm zum Besten gibt. Vielmehr verliest sie die Regierungserklärung des Premierministers, der gemeinerweise hier auch die Abschaffung der Monarchie fordern könnte - doch dazu waren Churchills und Blairs bislang zu sehr Gentlemen, um die Monarchin derart in die Bredouille zu bringen.

Mini
Der schickste Kleinwagen der Welt.
Das britische Kultauto nicht nur von Mr. Bean – die Beatles pressten sich in das Gefährt des Designers Alec Issigonis, Peter Sellers schenkte seiner Britt Ekland ein Sondermodell. Twiggy, Marianne Faithfull und heimlich sicher auch die Queen in ihren Kontinent-großen Gärten sausten mit dem Monte-Carlo-Siegerauto. Ob das Gefährt nun ein Mini Cooper oder ein MINI BMW ist, tut der Beliebtheit des 50-Jährigen keinen Abbruch: Fanclubs feiern die Oldtimer, die Metrosexuellen die Newcomer – der Mini ist nicht tot zu kriegen.

Monty Python

Ein Ritter im Duell. Der Gegner hackt ihm mit seinem Schwert einen Arm ab. Dann den zweiten. Er verliert das erste Bein – von Aufgabe kann keine Rede sein, großspurig droht er seinem Feind, der ihm das zweite Bein amputiert: „O.k., sagen wir unentschieden“, lässt sich der Rumpf auf Verhandlungen ein. Der „Ritter der Kokosnuss“ ist ein Paradebeispiel für schwarzen britischen Humor – die Jungs um die Cambridge-Absolventen John Cleese, Graham Chapman und Eric Idle sowie die Mannschaft von der Elite-Konkurrenz aus Oxford, Michael Palin und Terry Jones plus US-Regie-Genie Terry Gilliam (Das Leben des Brian, 12 Monkeys, Das Kabinett des Dr. Parnassus u.v.a.) sind ein anderes Kaliber als die deutschen Biederkomiker Otto oder Didi Hallervorden – mit hintergründigen, bösartigen und umwerfend komischen Short Cuts eroberte Monty Python erst das Fernsehen und dann das Kino.

Remembrance Day
Der einstige britische Premier und langjährige Chef der Labour-Partei Anthony Charles Lynton Blair.
Wenn Ihnen auffallend viele Menschen mit einer roten Mohnblume im Knopfloch über den Weg laufen, dann wissen Sie: Heute ist der 11. November, der Tag, an dem der Erste Weltkrieg offiziell endete. An diesem Tag werden Gelder für die Verwundeten oder Hinterbliebenen der Soldaten gesammelt, die seit dem "Great War" für mehr oder weniger sinnvolle Einsätze ihr Leben riskierten. Dass ausgerechnet der Mann mit dem Walt-Disney-Nickname "Bambi" heute als Friedensengel im Nahen Osten vermittelt, gefällt vielen Landsleuten nicht: Schließlich hat Tony Blair, lange Zeit als Teflon-Mann gerühmt, an dem kein Skandal Spuren hinterließ, als nibelungentreuer Komplize von George W. Bush die britischen Truppen mit einer verlogenen Begründung nach Bagdad beordert. Von Reue will der abgehalfterte New-Labour-Prophet dennoch nichts wissen. Im Untersuchungsausschuss rechtfertigte er die blutige Intervention trotz fehlender Massenvernichtungswaffen mit der Notwendigkeit zum Sturz des Diktators. Wenn das künftig zum Einmarsch in andere Staaten reicht, werden sich die Briten noch sehr viele Mohnblumen anstecken und vieler Gefallener erinnern müssen.
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