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Der EU-Balkan-Fahrplan

Montenegro
05.02.2018
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Belgrad (dpa) - Die EU hatte im Jahr 2003 im nordgriechischen Thessaloniki allen Balkanländern eine Beitrittsperspektive gegeben, manche sprechen sogar von einem Beitrittsversprechen. Im Jahr 2004 ist Slowenien, im Jahr 2013 Kroatien der Union beigetreten. Serbien und Montenegro führen mit Blick auf ein Beitrittsdatum 2025 Verhandlungen mit Brüssel. Griechenland blockiert wegen eines Streits mit dem Nachbarn Mazedonien dessen Annäherung an EU und NATO. Albanien ist seit 2014 Kandidat ohne konkrete Verhandlungen. Bosnien-Herzegowina und das Kosovo sind bisher wegen fehlender Vorbedingungen noch keine offiziellen Kandidaten.

Die neuen EU-Initiativen zur Belebung ihrer Balkan-Politik: Am 06. Februar veröffentlicht die Kommission in Straßburg ihre weitere Strategie. Am 17.05. organisiert die bulgarische EU-Präsidentschaft in Sofia einen EU-Balkangipfel nach der Blaupause von Thessaloniki. Am 10. Juli findet in London die Westbalkan-Konferenz statt - mit Top-Politikern aus der Region und ausgewählten Spitzenpolitikern aus den EU-Mitgliedsländern. Diese 2013 von Deutschland ins Leben gerufene jährliche Konferenz gastierte bisher nach Berlin auch in Wien, Paris und im letzten Jahr im italienischen Triest.

 

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