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Das kaiserliche Gespenst

Tschechien, Praha
Von Jürgen Herda   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Wie Kaiser Ferdinand I. aus Respekt vor dem Vater doch noch abdankte
Der strenge Klassizismus im Innenhof passt zu der Geschichte, die Ivo über Kaiser Ferdinand I. zu erzählen weiß, der im Revolutionsjahr 1848 zwar nicht abdankte, aber nach Beratung im Familienkreis zugunsten des jungen Franz Josephs I. verzichtete.
Galerie
Der zweite Innenhof der Prager Burg.

„Kaiser Ferdinand I. fühlte sich gottgesandt und wollte deshalb nicht weichen. Man wusste aber, dass er seinen Vater sehr verehrt hat. Deshalb hat man ihm das Gespenst des verschiedenen Kaisers Kaiser Franz II. geschickt. ,Aber Ferdl, du musst doch abdanken‘, hat der auf ihn eingeredet, bis er es schließlich beherzigte.“

Bořek Šípeks Wolpertinger
Aus dem klassizistischen Rahmen fällt in diesem Hof nur die Empire-Kapelle, die 1855 umgestaltet worden war. Auffällig ist die Fantasiegestalt, mit der Václav Havels Künstlerfreund Bořek Šípek den Eingang zu den Kanzleien gestaltete: „Eine Art Wolpertinger“, kommentiert Ivo das Biest.

„Hier können Sie einen Blick in den Spanischer Saal erhaschen“, deutet er auf die Fensterreihe an der Nordfassade. Den prächtigen Raum ließ Kaiser Rudolf II. um 1575 errichten, um die umfangreiche Kunst- und Wunderkammer des Renaissance-Herrschers aufzunehmen. Heute dient der Spanische Saal als Veranstaltungsort für Konzerte.

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