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Chaidari

Griechenland, Chaidari
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"Chaidari" ( , traditionell auch , "Haidarion" oder "Chaidarion") ist ein Vorort im Nordwesten der griechischen Hauptstadt Athen.

Geografie

Chaidari erstreckt sich am Fuße des Egaleo-Bergs bis zur Küste des Golfs von Elefsis im Westen. Es ist etwa sechs Kilometer nordwestlich der Akropolis gelegen, nördlich von Piräus, südöstlich von Eleusis, südlich der Attiki Odos und westlich des Kifissou-Boulevards (Autobahn 1). Es grenzt im Süden an Nikea, Perama, Keratsini, Korydallos und Agia Varvara, im Osten an Peristeri, im Nordosten an Petroupolis, im Norden an Aspropyrgos und im Westen an den Golf von Elefsis.

Der östliche Teil des Gemeindegebiets, der früher landwirtschaftlich genutzt war, wurde in den 1950er- bis 1980er-Jahren urbanisiert.

Im Norden des Gemeindegebiets befindet sich eine neue Klinik der Medizinischen Fakultät der Universität Athen.

Zum Gemeindegebiet gehört der Kiefernwald von Dafni im Westen und Südwesten. Markant sind das Militärgelände und die Werften von Skaramanka.

Geschichte

Das Gemeindegebiet erstreckt sich entlang der „Heiligen Straße“, auf der sich alljährlich bei den Eleusinischen Mysterien die Prozession von Athen nach Elefsis bewegte. Im Bereich der heutigen Gemeinde Chaidari befand sich in der Antike der attische "dēmos" Hermos. Hier wurde Publius Herennius Dexippus geboren.

Griechischer Freiheitskampf

Während der griechischen Freiheitskämpfe fanden im Jahre 1826 in dem Gebiet von Chaidari im Abstand von zwei Tagen zwei Schlachten statt, die Schlacht von Chaidari am 6. August 1826 und am 8. August 1826 ein Kampf, bei dem Georgios Karaiskakis und der französische Philhellene Charles Nicolas Fabvier Kioutachi Pascha gegenübertraten.

Konzentrationslager Chaidari

→ "Hauptartikel: KZ Chaidari"

Unter der deutschen Besatzung wurde in Chaidari im Oktober 1943 ein Konzentrationslager eingerichtet, das vor allem der Aufnahme der zahlreichen Gefangenen diente, die bei Razzien in verschiedenen Teilen Athens verhaftet wurden.

Die durchschnittliche Zahl der Gefangenen belief sich auf 2.000, insgesamt wurden im KZ Chaidari 1943/44 25.000 Gefangene untergebracht. 1.900 von ihnen wurden hingerichtet, viele nach Deutschland deportiert. Juden aus Athen und anderen Teilen Griechenlands wurden von Chaidari aus in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert.

Bevölkerungsentwicklung

1955 hatte Chaidari 13.773 Einwohner, 1981 war die Bevölkerung auf 47.396 Personen angewachsen.

Sehenswürdigkeiten

* Kloster Dafni: Die malerische Ruine des Klosters Dafni liegt in einem Kiefernwald an der Heiligen Straße an einem niedrigen Pass durch das Egaleo-Gebirge. Hier befand sich schon in der Antike ein Tempel des Apollo. Südwestlich des Klosters befindet sich eine Höhle, in der seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. Pan und die Nymphen verehrt wurden. Westlich des Klosters befand sich ein Heiligtum der Aphrodite aus klassischer Zeit, von dem nur noch geringe Reste erkennbar sind.
* Palataki-Turm
* Diomedeios Botanischer Garten, botanischer Garten der Universität Athen mit 1,5 km² Fläche

Bürgermeister

Bürgermeister ist seit Anfang 2007 Dimitris Maravelias.

Sport

Der 1937 gegründete Fußballklub A. O. (FC) Chaidari spielt derzeit in der zweiten Liga.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 15.12.2017 13:08 von den Wikipedia-Autoren.
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