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Cajvana

Rumänien, Cajvana
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"Cajvana" (deutsch "Keschwana", ukrainisch "Кажване/Kashwane") ist eine Stadt im Kreis Suceava (Rumänien).

Lage
Cajvana liegt auf einer Hochebene unmittelbar am östlichen Rand der Obcina Mare, eines Teilgebirges der Ostkarpaten. Die Kreishauptstadt Suceava befindet sich etwa 25 km östlich.

Geschichte
Cajvana wurde im Jahr 1575 erstmals urkundlich erwähnt. Es war zunächst im Besitz moldauischer Adelsfamilien, von 1615 bis 1785 des Klosters Solca. Seit 1775 gehörte der Ort zu Österreich-Ungarn. Er blieb jedoch nahezu ausschließlich von Rumänen bewohnt. Aus dem Jahr 1797 ist ein Hexenprozess bezeugt, bei dem mehrere Frauen des Dorfes beschuldigt wurden, für eine anhaltende Dürre verantwortlich zu sein. Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, Berlin 1893 Nach Ende des Ersten Weltkrieges gelangte Cajvana an Rumänien. 2004 wurde der Ort zur Stadt erklärt.

Die wichtigsten Erwerbszweige sind die Landwirtschaft, der Handel, das Handwerk und die Kleinindustrie.

Bevölkerung
1930 waren von den damals ca. 3.200 Bewohnern der heutigen Stadt einige Dutzend Deutsche, die übrigen Rumänen. Bei der Volkszählung 2002 lebten in Cajvana 7.263 Personen, darunter 7.231 Rumänen und 31 Roma. 7.128 wohnten in der eigentlichen Stadt, 135 im eingemeindeten Ort Codru.

Verkehr
Cajvana hat keinen Eisenbahnanschluss. Es bestehen Busverbindungen nach Gura Humorului und Rădăuţi.

Sehenswürdigkeiten
* mehrhundertjährige Eiche


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 21.05.2013 20:05 von den Wikipedia-Autoren.
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