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Bundesregierung will Gesprächsfaden mit Russland aufrecht erhalten

Deutschland
19.03.2018
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat nach der Wiederwahl des russischen Präsidenten Wladimir Putin ihre Kritik an Russland, aber auch ihre Gesprächsbereitschaft mit Moskau bekräftigt. «Wir haben Meinungsverschiedenheiten mit Russland, wir kritisieren Russlands Politik an manchen Punkten ja auch sehr klar und deutlich: Ukraine, Syrien», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag. «Gleichwohl ist uns der Kontakt, der nicht abreißende Gesprächsfaden mit der russischen Staatsführung auch mit dem Präsidenten persönlich immer sehr wichtig.»

Seibert kündigte an, das Bundeskanzlerin Angela Merkel in Kürze Putin in einem Glückwunschschreiben gratulieren werde. Zu einer möglichen Wiederbelebung der Spitzengespräche über die Ukrainekrise mit Russland, der Ukraine und Frankreich sagte Seibert: «Es ist derzeit kein konkreter Termin für ein nächstes Treffen der Präsidenten, der Regierungschefs vereinbart.» Auf Arbeitsebene gebe es aber fortlaufende Kontakte.

Das letzte Gipfeltreffen im sogenannten Normandie-Format fand im Oktober 2016 in Berlin statt. Auch das letzte Außenministertreffen liegt mehr als ein Jahr zurück.

 

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