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Bulqiza

Albanien, Bulqiza
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Blick auf das Bergwerk
Schule in Bulqiza

"Bulqiza" (albanisch auch "Bulqizë") ist eine kleine Stadt in Ostalbanien. Zudem wird auch das Tal, in dem der Ort liegt, so bezeichnet. Auch einige Dörfer in der näheren Umgebung haben "Bulqiza" als Namenszusatz. Bulqiza hat rund 11.000 Einwohner (Schätzung, 2005) und ist Hauptort des Kreises Bulqiza.

Geographie
Der Ort liegt an der Nationalstraße von der Küstenebene über Burrel nach Peshkopi und auf rund 740 Meter Höhe am Ende eines tiefen Tals, dessen Boden breit und flach ist. Dies ermöglicht die Entstehung eines Hochmoors und einiger kleiner Seen. Die Siedlungsflächen der Stadt beschränken sich auf verschiedene Quartiere zu beiden Seiten des Tals, die durch diese Feuchtgebiete in der Talmitte getrennt werden. Wenige Kilometer westlich von Bulqiza endet das Tal an einem 837 m hohen Pass. Über der Stadt erhebt sich der südlich gelegene Berg "Maja e Dhoksit" (2.020 m).

Geschichte
1948 wurde in Bulqiza Chrom entdeckt. Schon zwei Jahre später begann man mit sowjetischer Hilfe mit dem Abbau. Erst dadurch entstand aus einem kleinen Dorf die eine Stadt, in der auch eine Fabrik zur Zerkleinerung des Erzes errichtet wurde. Das Bergwerk von Bulqiza gilt als größtes Albaniens. Trotzdem mussten seit dem Ende des kommunistischen Regimes 1991 ein Großteil der Beschäftigten entlassen werden. Ende August 2007 wurde die Mine von den Behörden geschlossen, nachdem innerhalb von zwei Monaten vier Arbeiter ihr Leben bei der Arbeit verloren hatten.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 19.10.2017 18:34 von den Wikipedia-Autoren.
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