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Börsen bleiben im Griff der Politik - Rückschlagrisiko bleibt

Deutschland
19.05.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Frankfurt/Main (dpa) - Die schon verschwunden geglaubte politische Unsicherheit als Belastung für die Börsen ist zurück. Schuld daran sind diesmal aber nicht die Verhältnisse in der Eurozone, sondern vor allem das Polit-Chaos um US-Präsident Donald Trump in Washington.

Dieses dürfte auch in der neuen Börsenwoche zunächst das beherrschende Thema am deutschen Aktienmarkt sein, zumal von der so gut wie beendeten Berichtssaison kaum noch Impulse ausgehen. Trump werden versuchte Einflussnahme auf die Justiz und seine ungeklärten Verbindungen zu Russland vorgeworfen. Zusammen mit Diskussionen über ein mögliches Amtsenthebungsverfahren hatte dies die Börsen zuletzt teils erheblich unter Druck gesetzt.

Am Freitag verlor der Dax 0,39 Prozent auf 12 638,69 Punkte. Auf die gesamte Woche gesehen verlor der Leitindex damit 1 Prozent. Noch am Dienstag hatte er bei 12 841 Punkten ein Rekordhoch erreicht, war danach aber wegen der politischen Unsicherheit in den USA zeitweise bis unter 12 500 Punkte abgesackt.

Die Krise im Weißen Haus werde weiterhin für dunkle Wolken über den Aktienmärkten sorgen, kommentierte Analyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader. Anleger sollten daher kurzfristig mit höheren Schwankungen rechnen. «Das Wackeln an der Börse hat begonnen, egal wie das Polit-Chaos in Washington weitergeht», sagte Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets.

Doch jede Krise birgt auch Chancen. So scheinen nicht wenige Anleger eine Abwärtsbewegung am Aktienmarkt geradezu herbeizusehnen, um einsteigen zu können. Laut Experte Cutkovic sitzen viele Aktienfonds auf großen Barbeständen. Da die Bewertungen der Aktien weltweit hoch seien, zögerten die Fondsmanager mit Käufen und warteten auf eine Korrektur. Diese Strategie könnte einen größeren Rückgang bremsen.

So hatte der Dax in der alten Woche ein Rekordhoch bei 12 841 Punkten erreicht, bevor die Ängste mit Blick auf die USA die Anleger verschreckten. Vorübergehend war der deutsche Leitindex sogar unter die Marke von 12 500 Punkten gerutscht.

Laut der Commerzbank haben die während der Berichtssaison für das erste Quartal veröffentlichten Ergebnisse und Ausblicke größtenteils überzeugt, wobei die Unternehmen aus dem Dax noch etwas besser abgeschnitten hätten als diejenigen aus dem Mittelwerte-Index MDax. Daraus schließen nun die Commerzbank-Experten, dass die Analysten ihre Gewinnerwartungen für 2017 weiter anheben und damit den deutschen Aktienmarkt stützen.

 

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