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Bern

Schweiz, Bern
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| AUSLÄNDER = 21,8 % (Juni 2009)
| STADTPRÄSIDENT = Alexander Tschäppät (SP)
| WEBSITE = www.bern.ch
}}

"Bern" (französisch "Berne", italienisch "Berna", rätoromanisch "Berna", berndeutsch "Bärn" ) ist Bundesstadt und somit de facto Hauptstadt der Schweiz, Hauptort des Kantons Bern und des Amtsbezirks Bern. Mit beinahe 130 000 Einwohnern ist sie die viertgrösste Stadt der Schweiz. Sie gehört gemäss dem Städteranking der Beratungsfirma Mercer zu den zehn Städten mit der höchsten Lebensqualität weltweit.

Die 1191 gegründete Zähringerstadt ist mit ihren charakteristischen Lauben weitgehend in ihrer ursprünglichen Form erhalten und wurde 1983 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Seit 1218 freie Reichsstadt, trat Bern 1353 der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei und entwickelte sich bis ins 16. Jahrhundert zum grössten Stadtstaat nördlich der Alpen.

Bern ist Sitz des Weltpostvereins (UPU) und war Veranstaltungsort wichtiger Sportturniere, unter anderem der Fussball-Weltmeisterschaft 1954 und mehrerer A-Eishockey-Weltmeisterschaften.

__INHALTSVERZEICHNIS__


Geographie

Die Stadt Bern liegt auf 542 Metern über Meer im schweizerischen Mittelland beidseits der Aare zwischen dem Hausberg Gurten im Süden und dem Bantiger im Osten. Die Aare umfliesst die Altstadt von Bern mit einer nach Osten ausgreifenden Schleife. Sie ist im Bereich der Altstadt und nördlich davon mit einem schmalen Tal rund 30 bis 50 Meter tief in die Umgebung eingesenkt.

Topographie
Karte der Stadt Bern und des nahen Umlandes

Topographisch befindet sich das Gemeindegebiet der Stadt Bern im Schweizer Mittelland und bedeckt eine Fläche von 51,60 km². Es dehnt sich in West-Ost-Richtung auf einer Länge von 15 Kilometern aus, während sich die durchschnittliche Breite in Nord-Süd-Richtung auf rund vier Kilometer beläuft. Die alte Sternwarte (heute abgerissen und durch das Institut für exakte Wissenschaften ersetzt) bildet das historische Zentrum der Landesvermessung der Schweiz und trägt die Schweizer Landeskoordinaten 600 000 / 200 000.

Landschaftsbildender Faktor ist die Aare, die von Südosten in das Gebiet fliesst. Das knapp ausserhalb des Gemeindebodens noch breite Aaretal verengt sich zusehends und bildet ab Beginn der Flussschleife um die Altstadt eine schmale Talkerbe. Der Talboden liegt hier auf rund 500 m ü. M. Nach nur kurzem geradem Lauf in nördlicher Richtung unterhalb des Altstadtbogens folgt das Flussbogensystem um das Plateau von Tiefenau und Felsenau. Etwa ab der Mündung des Flüsschens Worble unterhalb der Tiefenau markiert die Aare die nördliche Gemeindegrenze. Sie fliesst, noch immer in das umgebende Plateau eingeschnitten, westwärts weiter. Ihr Lauf verbreitert sich dann durch den Aufstau des Wohlensees.

Östlich an die Aare schliesst ein Plateau an, das durchschnittlich auf 550 m ü. M. liegt. Es ist grossen Teils besiedelt und besitzt ausgedehnte Flächen gewerblicher und industrieller Nutzung, Sportanlagen (Stade de Suisse) und Verkehrsflächen. Einzelne Anhöhen wie der Schärmenwald (588 m ü. M.) und die Schlosshalde (590 m ü. M.) sind mit Wald bedeckt. Ganz im Osten reicht das Stadtgebiet bis an den Fuss des Ostermundigenberges. Auch der westlich der Aare gelegene Teil des Plateaus von Bern erreicht eine Höhe von rund 550 m ü. M. Nordwestlich an das Siedlungsgebiet schliesst der etwa 5 km² grosse Bremgartenwald an. Er fällt im Norden mit einer Steilstufe zum Aaretal ab und wird durch mehrere kurze Erosionstälchen untergliedert. Zwischen dem Stadtteil Bümpliz und der Vorortsgemeinde Köniz befindet sich der Könizbergwald, ein bewaldeter Hügelrücken, mit 674 m ü. M. die höchste Erhebung des Gemeindeareals der Stadt.

Der lange westliche Zipfel des Gemeindegebietes ist ländlich geprägt. Das Gelände zeigt verschiedene Mulden, ehemals moorige Senken (zum Beispiel das Bottigenmoos) und Anhöhen, ist insgesamt aber nur schwach reliefiert. Es wird durch den Gäbelbach, dessen Tal im unteren Teil bis zu 80 m in die Umgebung eingetieft ist, zur Aare entwässert. Neben kleineren Siedlungen gibt es hier ausgedehnte Acker- und Wiesenflächen, die nach Süden zum grossen Waldgebiet des Forstes (bis 660 m ü. M.) überleiten.

Von der Gesamtfläche der Stadt Bern wurden bei der Erhebung im Jahr 2006 44,2 Prozent als Siedlungs-, Industrie-, Gewerbe- und Verkehrsfläche, 33,5 Prozent als Wald und Gehölze sowie 20,2 Prozent als Landwirtschaftsfläche ausgewiesen. Die restlichen 2,1 Prozent figurieren als unproduktive Fläche.

Geologie

Geologisch liegt Bern im Molassebecken des Schweizer Mittellandes. Das Becken wurde im Lauf des Tertiärs mit dem Abtragungsschutt der entstehenden Alpen aufgefüllt, wobei sich die Sedimente in verschiedene Schichten unterteilen lassen. Ablagerungen unter marinen Bedingungen werden als Meeresmolasse, solche unter fluviatilen Bedingungen als Süsswassermolasse bezeichnet.

Der Untergrund im Raum Bern besteht aus Sedimenten der Unteren Süsswassermolasse, die im Aquitanium in der Zeit vor etwa 23 bis 20 Millionen Jahren abgelagert wurden. Die so genannten Gümmenen-Schichten enthalten relativ weiche Sandsteine unterschiedlicher Korngrösse mit dazwischen gelagerten, oft rötlichen Mergeln. Diese Sedimente, deren Mächtigkeit im Bereich von Bern auf rund 800 m geschätzt wird, wurden von Flüssen aus den Alpen hierher transportiert. Grössere Ablagerungs- und Umschichtungsereignisse fanden insbesondere während Hochwassern und Überschwemmungen statt, was den raschen horizontalen und vertikalen Wechsel der einzelnen Schichten erklärt. Ganz im Süden des Gebietes sind die Gümmenen-Schichten durch die im Burdigalium vor 20 bis 16 Millionen Jahren abgelagerten Sense-Schichten aus Oberer Meeresmolasse überdeckt. Dieser feste, gebankte Sandstein enthält Glaukonit und ist als Baustein in der Berner Altstadt weit verbreitet.

Die Oberflächenformen auf dem Stadtgebiet von Bern sind von eiszeitlichen Ablagerungen geprägt, die eine Mächtigkeit von wenigen Metern bis über 50 Metern erreichen. In der Eiszeiten stiess der Aaregletscher jeweils weit über Bern ins Mittelland vor und vereinigte sich hier mit dem Rhonegletscher. Während von den älteren Gletschervorstössen nur wenige Zeugen an der Oberfläche (insbesondere Altmoränen im Aaretal) erhalten sind, bestehen die Plateaus beidseits des Aaretals im Bereich der Stadt Bern, der Bremgartenwald sowie das Gebiet des Forstes aus Schottern. Diese wurden im Rahmen des Vorstosses und Rückzuges des würmeiszeitlichen Aaregletschers abgelagert, der seine maximale Ausdehnung etwa vor 20 000 Jahren erreicht hatte. Die Schotter zeigen im Gegensatz zur Nagelfluh nur schwach verfestigte Lagen von Kies, die bis zu 20 cm grosse Blöcke aus Flyschsandsteinen und Kieselkalk der Berner Alpen enthalten. Dazwischen sind auch sandige Schichten gelagert. In der Region Bern wird daher an zahlreichen Orten Kiesabbau betrieben. Überreste einer Endmoräne, die beim letzten Rückzug des Aaregletschers entstand, dem sogenannten Bern-Stadium, bilden eine Reihe von Anhöhen, welche vom Steinhölzli über den Veielihubel, die Falkenhöhe bei der Universität, den Rosengarten und den Schönberg bis zur Schlosshalde reichen.Geologischer Atlas der Schweiz 1:25 000; Bern (LK 1166), 2000

Klima
Klimadiagramm von Bern

Die Stadt Bern befindet sich in der warmgemässigten Klimazone mit Laubwäldern (effektive Klimaklassifikation Cfb). Die einzelnen Jahreszeiten sind wie in der ganzen Schweiz nördlich der Alpen stark ausgeprägt. Durchschnittlich regnet es etwa 85 mm pro Monat, 1000 mm pro Jahr. Mit rund 120 mm pro Monat regnet es, aufgrund der mehrheitlich konvektiven Niederschläge, im Sommer ungefähr doppelt so viel wie im Winter; im Durchschnitt ist an 126 Tagen im Jahr mit mehr als einem Millimeter Niederschlag zu rechnen.

Die Jahresmitteltemperatur beträgt circa 8 °C. Im Sommer beträgt die Tagesmitteltemperatur durchschnittlich 15–20 °C. Wärmster Monat ist der Juli mit einer Monatsmitteltemperatur von 17,4 °C. Sommertage mit Temperaturen von mindestens 25 °C gibt es im Mittel 33 pro Jahr (berechnet für die Normalperiode von 1960 bis 1990), Hitzetage mit Temperaturen über 30 °C sind im Durchschnitt 3,3 pro Jahr zu erwarten; in besonders heissen Sommern kann es um 35 °C warm werden. Im Winter liegen die durchschnittlichen Tagesmitteltemperaturen um den Gefrierpunkt. Der kälteste Monat ist der Januar mit einer mittleren Temperatur von −1,0 °C. Langjährige Mittelwerte weisen für Bern 103 Frosttage (Minimaltemperatur
Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 21.10.2017 23:17 von den Wikipedia-Autoren.
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