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Apeldoorn

Niederlande, Apeldoorn
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"Apeldoorn" () ist eine Stadt in den Niederlanden. Es ist das regionale Zentrum der Veluwe in der Provinz Gelderland. Auf die Fläche bezogen ist Apeldoorn die drittgrößte Gemeinde der Niederlande (nach Noordoostpolder und Midden-Drenthe). Im Moment hat die Stadt ungefähr 138.000 Einwohner, die Gemeinde hat 155.228 Einwohner (31. Dezember 2008). Durch den Bau der neuen Stadtviertel Zonnehoeve und Zuidbroek wird die Stadt in den nächsten Jahren auf ca. 170.000 Einwohner anwachsen.

Orte
Zum Gemeindegebiet gehören auch Assel, "Beekbergen", Beemte-Broekland, Engeland, Groenendaal, "Hoenderloo", Hoog Soeren, Hooilanden, Klarenbeek (zum Teil), Lieren, "Loenen," Nieuw-Milligen, Oosterhuizen, Radio Kootwijk, "Uddel", "Ugchelen", Wenum-Wiesel, Woudhuizen und Zilven. Die "kursiv" gedruckten Orte sind die wichtigsten Dörfer um Apeldoorn.

Apeldoorn ist eine grüne Stadt mit wenigen Hochhäusern und vielen freistehenden Häusern.

Lage und Wirtschaft
Apeldoorn liegt an den Autobahnen Zwolle – Arnheim (A 50) und Amsterdam – Hengelo (O) (A 1) – Osnabrück – Berlin, die sich bei Beekbergen kreuzen. Die Stadt hat einen Bahnhof an der Eisenbahnlinie Amsterdam/Utrecht – Deventer – Osnabrück – Berlin. Seit Dezember 2006 hält hier der internationale Zug nach Osnabrück/Hannover/Berlin. Am 10. Dezember 2006 wurden im Osten der Stadt zwei neue Kleinbahnhöfe geöffnet: Apeldoorn-De Maten (an der Linie nach Zutphen) und Apeldoorn-Osseveld an der Linie nach Deventer).

Die zentrale Lage hat viele Dienstleistungsunternehmen, Behörden und Großhandelsbetriebe dazu gebracht, sich in Apeldoorn niederzulassen. Darunter sind eine Versicherungsgesellschaft, das niederländische Katasteramt, ein Heim für jugendliche Straftäter (in Hoenderloo), mehrere Kliniken (auch in Beekbergen), einige Abteilungen der Steuerbehörde (u.A. die EDV), einige Papiergroßhandlungen und einige Wäschereien. Es gibt auch Industrie, u. a. für Metallwaren, Brot und Kuchen, Papier und Maschinen. Unter anderem befindet sich hier die Versandzentrale der Apple Inc. für Mitteleuropa. Auch der Tourismus ist sehr bedeutend. Es gibt mehrere Hotels und Campingplätze in der Gemeinde.

Die Stadt liegt an der deutsch-niederländischen Ferienstraße Oranier-Route.

Sehenswürdigkeiten
Palais Het Loo
Apeldoorn ist bis weit über die Grenzen bekannt für das Schloss Het Loo, wo bis 1962 Mitglieder des niederländischen Königshauses lebten. Das von einem im Barockstil angelegten Park und großen Wäldern umgebene Palais ist jetzt Museum.

Der Nationalpark Hoge Veluwe liegt zwischen Hoenderloo, südwestlich der Stadt, und Ede.

In einem Park westlich der Stadt liegt der Zoo "Apenheul", in dem nur Affen leben, die meist in direktem Kontakt zu den Besuchern gehalten werden.

Der "Julianatoren" („Julianaturm“) ist ein kleiner Freizeitpark.

Im Zentrum Apeldoorns steht ein Museum für moderne Kunst namens CODA (Cultuur Onder Dak Apeldoorn) , wo auch oft Werke von deutschen Künstlern gezeigt werden.

Auf der Museumseisenbahn zwischen Apeldoorn, Lieren und Dieren (Gem. Rheden) verkehrt in den Sommermonaten der Dampfzug der VSM "(Veluwsche Stoomtrein Maatschappij)."

Geschichte
Apeldoorn wurde 793 erstmals urkündlich erwähnt.
Im Mittelalter wurde an einem Ort mitten im Wald, der jetzt "Het Herenhul" heißt, Recht gesprochen. Ein kleiner Waldweg zwischen Apeldoorn und Beekbergen heißt deshalb immer noch "Richtersweg". Im Jahre 1689 ließ Wilhelm III., Statthalter der Niederlande und König von England das Lustschloss Het Loo bauen. Seitdem haben immer Mitglieder des Hauses Oranien in Apeldoorn gelebt, bis Het Loo nach dem Tode Königin Wilhelminas in ein Museum umfunktioniert wurde. Dieser Umstand, und die schöne Lage, war ab etwa 1850 Grund für viele Haager Staatsbeamte und andere Leute, in Apeldoorn eine Villa oder kleinere Wohnung mit Garten zu erwerben. Dadurch breitete Apeldoorn sich vom Bauerndorf zu einer Villenstadt mit vielen Grünanlagen aus.

Die Anwesenheit von klaren, sauberen Bächen, vor Ort "sprengen" genannt, förderte schon seit dem 18. Jahrhundert die Papierindustrie und die Wäschereien.

Der Zweite Weltkrieg ließ auch Apeldoorn nicht unberührt. Es war ein Zentrum des Druckes von Widerstandsblättern. Die jüdische psychiatrische Anstalt wurde von den Nazis geräumt und fast alle Bewohner starben in den Konzentrationslagern. Am 17. April 1945 erfolgte die Befreiung.

Nach 1960 entwickelte Apeldoorn sich schnell zum heutigen Wohlstand und Umfang. 1968 wurde die Theologische Universität Apeldoorn gegründet. Die Entscheidung der Regierung, viele Behörden, wie das Steueramt aus dem überfüllten Westen nach kleineren Städten zu verlagern, schaffte in Apeldoorn viele neue Arbeitsplätze und machte Neubau vieler Wohnungen und Viertel, wie "de Maten" notwendig.

Durch eine Amokfahrt am Koninginnedag 2009 starben acht Menschen, darunter der Attentäter selbst, mehrere Menschen wurden verletzt. Der Täter wollte während der Paradefeierlichkeiten mit seinem Kleinwagen in den Bus der Königsfamilie rasen, verlor aber vorher die Kontrolle über sein Fahrzeug, das nach dem Aufprall auf ein Denkmal zum Stillstand kam. (Zugriff am 2. Mai 2009)

Söhne und Töchter der Stadt
* Arend Lijphart, US-amerikanischer Politologe
* Wilhelm Conrad Röntgen, deutsch-niederländischer Physiker
* Wilhelmina, ehemalige Königin der Niederlande
* Peter Bosz, ehemaliger Fußballspieler (u.a. Feyenoord Rotterdam und Hansa Rostock)
* Stephan Brenninkmeijer, Filmregisseur und -Produzent

Sport
In Apeldoorn gibt es drei Sportvereine, die auf höchster Ebene Spielen, zwei Volleyballvereine und einen Fußballverein.

* Volleyball
*: Die Damen-Mannschaft von Dros/Alterno spielt in der niederländischen Ehrendivision (Volleyball).
*: Die Herren-Mannschaft Piet Zoomers/Dynamo spielt in der Eredivisie (Ehrendivision).

* Fußball
*: AGOVV Apeldoorn spielt seit der Saison 2003/2004 in der "eerste divisie" (Zweiten Liga) des niederländischen Profi-Fußballs.

Apeldoorn ist auch als Schauplatz zweier Laufsportveranstaltungen bekannt: Der Midwinter-Marathon wird seit 1974 im Januar oder Februar ausgetragen, und von 1984 bis 2007 fand ein international renommierter 24-Stunden-Lauf statt.

Östlich der Innenstadt wurde 2008 eine große Anlage namens "Omnisportcentrum" für verschiedene Sportarten mit einer Halle für die Volleyballer von PZ/Dynamo eröffnet.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 19.09.2018 00:58 von den Wikipedia-Autoren.
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