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Agnieszka Holland dreht Doku über Selbstverbrennung Jan Palachs
Tschechien
22.02.2012
Prag (dpa) - Die für den Oscar nominierte polnische
Filmregisseurin Agnieszka Holland («In Darkness») arbeitet an einem
Doku-Drama über die Selbstverbrennung Jan Palachs. Die Dreharbeiten
für den Dreiteiler «Der brennende Dornbusch» (übersetzter Titel)
sollen nach Angaben des Fernsehsenders HBO Tschechien im März
beginnen. Der Student Jan Palach hatte sich am 16. Januar 1969 aus
Protest gegen die sowjetische Besetzung auf dem Prager Wenzelsplatz
mit Benzin übergossen und angezündet. Er starb drei Tage später in
einem Krankenhaus.
Holland sagte der Prager Zeitung «Dnes» (Mittwoch), sie habe zu eben dieser Zeit an der Prager Filmhochschule studiert und sich an der Studentenbewegung beteiligt. «Als ich das Drehbuch für "Der brennende Dornbusch" bekam, fühlte ich, dass das Schicksal an die Tür geklopft hat und mich zu dem zurückführt, was wichtig war», sagte Holland.
Im Mittelpunkt des Doku-Dramas steht die Anwältin und spätere erste demokratische Justizministerin der Tschechoslowakei Dagmar Buresova (Tatiana Pauhofova). Die Juristin zog im Namen der Mutter Palachs gegen einen Abgeordneten der Föderationsversammlung zu Gericht, der die Tat des Studenten angezweifelt und in Misskredit gezogen hatte.
Holland sagte der Prager Zeitung «Dnes» (Mittwoch), sie habe zu eben dieser Zeit an der Prager Filmhochschule studiert und sich an der Studentenbewegung beteiligt. «Als ich das Drehbuch für "Der brennende Dornbusch" bekam, fühlte ich, dass das Schicksal an die Tür geklopft hat und mich zu dem zurückführt, was wichtig war», sagte Holland.
Im Mittelpunkt des Doku-Dramas steht die Anwältin und spätere erste demokratische Justizministerin der Tschechoslowakei Dagmar Buresova (Tatiana Pauhofova). Die Juristin zog im Namen der Mutter Palachs gegen einen Abgeordneten der Föderationsversammlung zu Gericht, der die Tat des Studenten angezweifelt und in Misskredit gezogen hatte.
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