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Adjud

Rumänien, Adjud
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"Adjud" (ungarisch "Egyedhalma") ist eine Stadt im Kreis Vrancea (Rumänien).

Lage
Adjud liegt in der Moldau im Vorland der Ostkarpaten, in der Nähe der Einmündung des Trotuş in den Siret. Die Kreishauptstadt Focşani befindet sich etwa 50 km südlich.

Geschichte
Die ältesten archäologischen Funde der Region stammen aus der Bronzezeit. Im Jahr 1433 wurde Adjud erstmals urkundlich erwähnt. 1838 erhielt der Ort das offizielle Marktrecht, 1920 wurde er zur Stadt erhoben. Aufgrund seiner Lage ist der Ort seit Jahrhunderten ein wichtiger lokaler Handelsplatz. Heute ist die Leichtindustrie (Textil- und Papierherstellung) von vorrangiger Bedeutung.

Bevölkerung
Bei der Volkszählung 2002 wurden in der Stadt 17.585 Einwohner registriert, darunter 17.073 Rumänen, 499 Roma und 11 Ungarn bzw. Tschangos.

Verkehr
Adjud ist ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt im Osten Rumäniens. Hier zweigt von der wichtigen Fernverbindung von Bukarest nach Suceava die Bahnstrecke Richtung Sfântu Gheorghe in Siebenbürgen ab. Regelmäßiger Busverkehr besteht u. a. nach Bacău und Focşani. Durch die Stadt führt die Europastraße 85.

Sehenswürdigkeiten
* Kloster Sihastru
* Landschaft in den Tälern des Siret und des Trotuş

Persönlichkeiten
*Dan Botta (1907–1958), Dichter
*Emil Botta (1911–1977), Dichter
*Nelly Miricioiu (*1952), Opernsängerin
*Angela Gheorghiu (*1965), Opernsängerin


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 18.02.2020 20:19 von den Wikipedia-Autoren.
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